Social Media war gestern - Social Business ist heute!

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Lassen Sie uns nicht mehr über Social Media sprechen, sondern über Social Communication, über Social Strategy und über SOCIAL BUSINESS.

Social Media ist ein Werkzeug, so einfach ist das und ist auch nicht mehr etwas Neues, ist etwas Allgegenwertiges und wird seit mehr als 3 Jahren täglich von vielen Menschen benutzt. Jetzt ist die Zeit gekommen, um über Strategien, Geschäftsmodelle und die Integration in bestehende Geschäftsprozesse nachzudenken!

Ich kann mich gut erinnern, es war 2009, Facebook hatte in Deutschland gerade mal ca. 7 Mio. Mitglieder, auch Twitter wurde immer mehr ein Gesprächsthema. Xing und LinkedIn gab es schon länger aber sie waren keine soziale sondern Business Netzwerke. Social Media hat somit 2009 einen Höhenflug gestartet und im 2010 sprachen fast alle darüber. Plötzlich war Social Media die Kommunikationsmethode, die alle anderen Kanäle ablösen würde. Ein Wunderkind … Facebook verdoppelte die Nutzerzahlen in Deutschland und nahezu alles wurde getwittert. Marketingprofis sprachen von der Revolution der Kommunikation und so war es auch. Die soziale Netzwerke revolutionierten in kurzer Zeit die Kommunikation.

Heute, wenige Jahre später ist es falsch, immer noch über Social Media zu sprechen, als wären sie etwas Neues. Sie sind schon lange so alltäglich wie Email oder Telefon. Heute werden soziale Netzwerke sehr einfach und intuitiv über Smartphones und Tablets genutzt. Es gibt Geräte in allen Preisklassen und auch die Datentarife sind um Vielfaches günstiger. Es geht heute nicht mehr um die Social Media. Heute geht es um mehr. Heute geht es um Social Business. Wie können Unternehmen und Marken am effektivsten mit ihren Kunden und Interessenten über Social Media kommunizieren, für ihre Produkte und Dienstleistungen werben und ihre Umsätze steigern? Verbindungen bestehen jedoch eine sinnvolle Kommunikation findet sehr selten statt. Jeder Kunde ist mit seinem Smartphone und seinem Facebook oder Twitter-Account ein potenzieller Journalist. Er kann Informationen weitergeben, sie kommentieren, Empfehlungen aussprechen und für seine Lieblingsmarke werben. Wie können Unternehmen darauf Einfluss nehmen und vor allem diese Aktionen mitsteuern?

Strategien und Businessmodelle fehlen und warum? In vielen Unternehmen ist die Führungsebene nicht mit diesem Wandel in der Kommunikation richtig vertrauet und somit können sehr schlecht Kommunikationsstrategien neu konzipiert und adaptiert werden. Social Web ist keineswegs etwas, was man ignorieren sollte. Das kann man sich heute kaum noch leisten. Auch wenn man nicht über ausreichend Ressourcen verfügen sollte, es genügt zu wissen, wie die eigene Reputation im Web aufgestellt ist. Wo sind die Kunden und Interessenten und wie wird über die eigenen Produkte und Marke gesprochen. So kann man wenigsten in angemessener Zeit reagieren und gegensteuern. Man muss nicht gleich Kostspielige BI und Monitoring Tools beschaffen. Es gibt zahlreiche kostenlose Tools, mit denen man einiges im Auge behalten und kontrollieren kann und die Profilösungen werden immer mächtiger und auch preiswerter.

Nach mehr als drei Jahren sollte man also aufhören Social Media als etwas Brandneues zu betrachten, sondern darüber nachdenken, wie man ein Social Business Model aufstellen kann. Hier liegt der Schlüssel zur erfolgreichen Kundenkommunikation. Mit Social Media kann man Informationen viral verbreiten. Man kann mitsteuern, wie über einen gesprochen wird und wertvolle Informationen für die Produktverbesserungen sammeln. Mit social Media kann man Kunden besser betreuen und unterstützen. Früher hatte man in Unternehmen Positionen wie CEO, CIO, Controller, CMO und PR-Spezialisten. Diese Positionen müssen neu definiert und organisiert werden. Die Situation hat sich komplett verändert und diesen Veränderungen kann man nicht mit alten Strukturen begegnen! Neue Positionen müssen eingeführt werden. Marketing und Kommunikation müssen ausgebaut und stärker im Vertrieb eingebunden werden. Ein CCO Chief Communication Officer ist durchaus eine sehr wichtige Position, welche neue Aufgaben übernehmen sollte, wie zum Beispiel zuhören. Wie wird über das Unternehmen gesprochen? Bis jetzt waren die PR-Jobs in vielen Unternehmen eher eine einseitige Geschichte. Diese Zeiten sind nun vorbei und Veränderungen sind notwendig! Ein Social Business Model ist zwingend erforderlich …

IBM - Connecting with Generation C [infographic]

How marketers connect with the connected customer.

A nice infographic on the connected customer, Generation C. Published by IBM.

Generation C isn’t a demographic, it describes today’s connected customers. They believe peer recommendations over marketing by almost 3 to 1. They’re transacting, sharing and browsing at work, at home and anytime in between through multiple devices. They expect customized experiences based on their personal preferences. And they have one perception of your brand that ebbs with every single interaction they have.

Generation C is you. It’s everyone. And we’re consuming, influencing and buying products, services and content 24/7.

IBM - Connecting with Generation C [infographic]

SMiCS 2012 – Social Media Marketing is about Digital and Connected Customer

This is the End of Business as Usual and Marketing as we know it…

Das war die eigentliche Aussage des Events mit zahlreichen Superstars der Branche wie Scott Galloway (CEO, L2 Think Tank), Brian Solis (Principal, Altimeter Group), Martha Rogers (Partner, Peppers & Rogers) und einige mehr!


Smartphones sind schon lange keine Telefone, sondern „Service Terminals” wie Karl-Heinz Land (Senior VP Social iCommerce, MicroStrategy) sehr schön ganz am Anfang sagte und das stimmt. Kunden, nein, Menschen sind immer mehr auf ihren Smartphones angewiesen, um bestimmte Leistungen in Anspruch zunehmen. Das ist kein Zwang, sondern Bequemlichkeit. Mit Mobile-Strategy kann man auch sehr viel Geld sparen. E-Learning ist ein sehr gutes Beispiel, wie Michael J. Saylor (SEO, MicroStrategy) in seinem Vortrag demonstrierte. Das ist Customer Service in einer Form, wo nicht einmal vor einem Jahr möglich war. Durch Ihre Smartphones sind die Kunden miteinander, mit Unternehmen und mit der Welt verbunden. Connected Customer hat daher eine besondere und sehr wichtige Bedeutung in der Kommunikationsstrategie von Unternehmen….

Durch Mehrwert und Relevanz kann man diese Kunden und Interessenten für sich begeistern und an sich binden. Sie werden diese Werte weiter kommunizieren und vor allem weiter empfehlen. Social CRM ist somit geboren und muss von Beginn gut „Erzogen” werden. Dafür benötigt man Vertrauen. In einer sehr schönen Präsentation „Standing Up and Standing Out” sprach Martha Rogers das Thema Vertrauen gezielt an. Mit Vertrauen kann man Sympathie und einen guten Ruf aufbauen, schließlich neue Kunden gewinnen und seine Umsätze steigern.

Es waren sehr spannende zwei Tage in Amsterdam. Die Eindrücke und das Wissen kann man kaum so einfach wiedergeben. Am Besten ist es, man schaut selber rein und sieht, was man verpasst hat! Hier sind einige Vorträge als MP4 Videoformat hinterlegt: SMiCS 2012 in Amsterdam: Vorträge

Seien Sie einfach 2013 dabei, bis dahin wird sich vieles verändern und weiterentwickeln. Aber was Sie heute schon tun können ist:

Gehen Sie einige Schritte zurück und schauen Sie sich Ihre Marketing- und Kommunikations-Strategie genau an. Bestimmt können Sie einiges optimieren!

Veränderung ist oft nicht leicht aber notwendig…

IBM Marketingstudie 2012: Mehr Zusammenarbeit von CIOs und CMOs für besseres Mobile und Social Media Marketing

Für die IBM Studie State of Marketing 2012 wurden mehr als 350 Marketingexperten aus verschiedenen Branchen und Ländern befragt.

Um Mobile und Social Media Marketinghürden zu meistern, müssen CIOs und CMOs besser zusammenarbeiten. Natürlich stehen Mobile und Social ganz oben auf der Liste, der Umsetzung stehen jedoch einige technische Probleme im Weg. IT und Marketing greifen durch Mobile und Social Media Strategien immer mehr ineinander aber oft mangelt es an der richtigen Abstimmung zwischen diesen beiden Abteilungen.

Mobiles Marketing ist ohne Zweifel die nächste Stufe. Mehr als 30 % der befragten planen in den nächsten 12 Monaten den Einsatz von “Mobile” Werbe-Kampagnen und fast 50 % der Befragten setzen bereits mobile Webseiten oder Mobile-Apps ein!

Social Media ist eindeutig das Sorgenkind. Im Gegenteil zum mobilen Werbekanal wissen viele Unternehmen nicht zurecht, wie sie Social Media am besten einsetzen sollten. So wird hier weiterhin experimentiert und auch über den Einsatz von User-Generated Content im eigenen Social Media Marketing Konzept nachgedacht.

Obwohl die befragten angaben, dass Social Media Marketing die größte Herausforderung in Unternehmen darstellt, werden die Ergebnisse aus den Social Media Auswertungen oft nicht dafür genutzt, um Angebote und Leistungen zu verbessern. Somit gaben nur weniger als 20 % an, die gesammelten Daten effektiv zu nutzen!

Die gesamte Studie kann hier eingesehen werden:
The state of marketing 2012 ibm’s global survey of marketers

Warum Sie auf Google+ für Ihr Unternehmen nicht verzichten können [Infografik]

Google+ wird immer wichtiger, warum? Schauen wir uns einige Fakten an:

  • 90 Millionen User und es werden “zwingend” immer mehr, weil alle Gmail User auch Google+ Accounts haben müssen!
  • Die Google+ Pages werden sehr schnell von google indexiert und auch besser in Suchergebnissen angezeigt.
  • 60 % von Google+ User logen sich täglich ein. Für den Vergleich, bei Twitter sind es 50 %.
  • Wenn Sie von anderen Usern +1 erhalten, steigen die Chancen für Ihre Webseiten besser in den Suchergebnissen platziert zu werden.
  • Google+ ist wie eine Zeitschrift aufgebaut. So ist die Nutzung intuitiv und sehr einfach.
  • In wenigen Minuten kann man auf Google+ sehr viel unternehmen. So verliert man nicht viel Zeit!

Mehr dazu sehen Sie in dieser Infografik:

Google+ oder Facebook – Welches Portal ist besser für Ihre Social Media Strategie geeignet? [Infografik]

Google+ und Facebook konkurrieren schon die ganze Zeit und keine Frage, sie sind die Big-Player aber wie sieht es hinter den Kulissen aus?

Wie sieht es mit der Zahl der aktiven Nutzer aus? Sind es mehr Männer oder Frauen? Oder wie hoch ist das Durchschnittsalter?

Aufschluss gibt diese Infografik von Pardot.com

Absolit Studie: “Marktübersicht E-Mail-Marketing-Software” in dritter Auflage

Spamfilter zwingen Marketer zu professionellen Email-Versand-Tools und Email bleibt wichtigstes Online-Marketing-Instrument.

Die erste Auflage dieser Studie erfolgte bereits im Jahr 2001. Auch jetzt vergleicht und beurteilt Absolit anhand von über 400 Kriterien und auf satte 267 Seiten die 20 führenden Email Marketing Tools.

Bewertet wird in zwei Klassen: Profi- und High-End-Systeme.
Folgende Bereiche werden hierbei besonders beachtet: Adressmanagement, Multichannel, Bounce-Management, Social Media, Gestaltung, Software-Implementierung, Mandantenfähigkeit, Onlineshop-Integration, Personalisierung, Sprachen GUI, Profilierung, Sprachen Software-Dokumentation, Reporting, ASP-Versandvolumen im Monat, Testen, Deliverability Team.

Eine Kurzversion der Studie kann gratis hier angefordert werden: Absolit Studie

Die komplette Studie kann man hier bestellen: Absolit Shop

Führenden Social Media Unternehmen in Zahlen und Fakten [INFOGRAFIK]

Wie viel verdient Facebook jährlich und wie groß ist eigentlich Pinterest? Kennen Sie TAGGED oder wussten Sie, wie viele Mitglieder LinkedIn hat?

Je nach Zielgruppe, spielen ein oder mehrere Netzwerke eine große Rolle und einige Details über sie sollte man schon kennen …

Pinterest hat z. B. über 10 Millionen Mitglieder und nur 37 Mitarbeiter. Twitter hat über 900 Mitarbeiter. 140 Zeichen machen also mehr Arbeit als man denkt :-)

Diese Infografik wurde von Mashable in einem Beitrag: Social Media Companies: A Cheat Sheet [INFOGRAPHIC] zur Verfügung gestellt.

Zur Vergrößerung einfach auf das Bild klicken!

Social Media Event: SMICS 2012 - Seien Sie dabei, wenn es heißt “The End Of Business as Usual”

Social Media iCommerce Summit 2012 findet dieses Jahr in Amsterdam statt. Soziale Netzwerke haben nicht nur unsere Art der Kommunikation beeinflusst, sondern auch wie wir leben …

Sehen Sie sich das Bild oben genau an. Einen Film ansehen und gleichzeitig auf Facebook nichts verpassen! Ich habe letztes Wochenende für eine Freundin ihr neues LCD-Fernsehen angeschlossen und konfiguriert. Ein wirklich schönes Gerät von Sony mit Internetanschluss. Ich war begeistert, sie aber auch :-) … Wenn man ganz ehrlich zu sich sein sollte, dann können wir uns doch ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen oder? Wie oft greifen Sie beim Fernsehen auf Ihr Smartphone oder Tablet? Haben Sie jemals einen Film, während er noch läuft, auf Facebook kommentiert? Oder kommt Ihnen so eine Meldung bekannt vor:

Eine andere Freundin von mir, die übrigens verheiratet ist und auch zwei kleine Kinder hat, hat diese Meldung während Champions-League-Finale gepostet.

Vor einigen Jahren waren es die Handys, jetzt sind es Smartphones und dabei geht es mindestens genauso viel um die Social Media als die Anrufe oder nicht?

Die Meldungen auf Facebook checken ist eine Gewohnheit, die man automatisiert tätigt, ohne darüber nachzudenken und dabei geht es nicht wirklich um Facebook. Die Art und Weise, wie wir jetzt informiert bleiben, macht uns süchtig und warum? Weil wir Gefühls- und Kommunikationswesen sind …

Genau darum geht es auch bei SMICS 2012 in Amsterdam. Wie haben Social Media unser Leben und unser Verhalten verändert? Wir sind alle betroffen, auch diejenigen, welche nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind, müssen es ertragen und dulden, denn ihre Familien und Freunden tun es!

Wir produzieren täglich eine gewaltige Menge an Daten „Freiwillig” und warum? Wir möchten Mehrwert und Relevanz. Genau so ist es und die Unternehmen haben theoretisch alles was sie brauchen, um uns relevante Angebote und Inhalte zu liefern, denn sie haben die „Daten” doch genau hier ist auch das Problem: „Handling Big Data” …

Auf SMICS 2012 werden Trends, Herausforderungen und Möglichkeiten diskutiert. Viele interessante Personen wie Brian Solis (Principal Analyst, Altimeter Group), Karl-Heinz Land (Chief Evangelist & Senior Vice President Social iCommerce, MicroStrategy) und Scott Galloway (CEO, L2 Think Tank) werden dabei sein. Man kann sich auf tolle und inspirierende Vorträge freuen und Experten, die normalerweise sehr weit weg sind, sehr nah erleben.

Mehr Informationen zum Event sowie eine komplette Agenda findet man hier: Social Media iCommerce Summit 2012

Mitdiskutieren kann man natürlich auf Facebook oder auch hier: SMICS Blog

Vielleicht sieht man sich ja im Juli… :-)

Brian Solis im Gespräch mit NISSAN: Wie NISSAN Social Media für bessere Kundenkommunikation und Produktion nutzt

Brian Solis spricht mit David Mingle (Director of Customer Management) und Erich Marx (Director of Marketing) von NISSAN über ihre Erfahrungen mit Social Media.

NISSAN leistet eine gute Arbeit, versucht sehr kundennah zu agieren und vor allem Kunden, Follower und Fans in das Geschehen einzubeziehen:

  • Die größte Herausforderung ist natürlich so eine große Community zu managen und politisch korrekt bleiben, nicht nur gegenüber Kunden, sondern auch Partnern.
  • Was bringt mehr Aktivität in das Portal? Ganz klar, besondere und ungewöhnliche Meldungen. Z. B. Meldungen über Motorsport oder Racing sorgen für mehr Diskussion. Lifestyle ist ein sehr beliebtes Thema und liefert gerade für Facebook oder Twitter die perfekten Meldungen.
  • Probleme oder Ideen werden angesprochen und diskutiert. Oft werden besserer Diagnosen oder Tipps von anderen Nutzern abgegeben. So ergänzen sich die Fans gegenseitig und sorgen für mehr Follower und Fans.
  • Natürlich muss man immer Anstöße oder Impulse liefern, damit Reaktionen provoziert werden. Interessante und relevante Meldungen sind also sehr wichtig und dafür muss man seine Produkte und die Zielgruppe gut kennen.

Sehr wichtig für Marken und Unternehmen ist, dass Sie Informationen sammeln können, um ihre Produkte zu verbessern. Kundennahe Produktentwicklung wird bessere Erfolge liefern!

artegic Studie: Mobile Email Marketing 2012 – Einsatz mobiler Endgeräte für Email und Social Media Marketing

artegic - Mobile E-Mail Marketing 2012

In einer aktuellen Studie hat artegic 1.565 Personen im Alter von 14-65 Jahren nach ihr Nutzungsverhalten bezüglich Email und Social Media Nutzung über mobile Endgeräte befragt.

73,6 % aller Befragten nutzen bereits ein Smartphone und jeder Fünfte gab an, seine Emails mobil abzurufen. Email ist die wichtigste Standardanwendung im mobilen Internet.

77 % der Befragten rufen ihre Emails mindestens einmal täglich mobil ab und 24 % nutzen sogar die Push-Funktion und erhalten ihre Emails direkt auf die Geräte.

Wie sieht es eigentlich mit der schwächeren Gruppe, die 14-19 Jährigen aus? Erstaunlicherweise rufen hier mehr als 70 % ihre Emails mindestens einmal täglich ab.

Die Studie umfasst neben umfassender und detaillierter Nutzung mobiler Email auch das Verhalten der Befragten in Bezug auf Social Media im Mobile-Web. Die Befragten wurden in fünf Altersgruppen, nach Geschlecht und Karriere-Level unterteil und untersucht.

Weiterhin analysiert die Studie den Markt für Mobile-Email, Nutzungspräferenzen, die Entwicklung der mobilen Nutzung von Email und Social Media und natürlich auch Mobile-Shopping und Mobile-Couponing.

Die Studie umfasst mehr als 60 Seiten und kann hier als PDF angefordert werden:
Download der Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012″

10 Tipps für erfolgreiches Mobile-Email-Marketing

Smartphones und das mobile Internet überfluten die Märkte und überall hört oder liest man „Mobile” oder „Mobile Marketing” doch was ist „Mobile Marketing” und wie können sich Unternehmen mit einfachen Methoden anpassen, ihre bestehenden Marketing-Strukturen optimieren und davon profitieren?

Zunächst einige Fakten:

Diese Zahlen oben machen es deutlich, warum man das mobile Internet besonders genau beobachten sollte! Das mobile Internet hat sich etabliert und ist etwas Alltägliches und wird sehr intensiv und regelmäßig benutzt.

Eine große Verwendung für das mobile Web findet sich jedoch in Emails. Überwiegend werden mobile Endgeräte für den Empfang und versanden von Emails genutzt. Es wird also Zeit für Marketer, ihre Email-Kampagnen und Newsletter für das mobile Internet anzupassen und somit den Trend nicht verpassen.

Ich habe hier 10 Tipps zusammengestellt. Einiges davon könnte man gleich umsetzten! Machen Sie Ihre Email-Kampagnen fit für das Mobile-Web:

1. Email-Absender
Der Email-Absender bzw. From-Line ist hier sehr wichtig, denn darauf wird besonders geachtet. Sehr oft sieht man auf Smartphones nur den Betreff und den Absender. Eine eindeutige und vertraute Absender-Email-Adresse ist somit für die Öffnung der Emails entscheidend!

2. Email-Betreff
Der Betreff ist neben der Email-Absender-Adresse eine weitere sehr wichtige Komponente in Mobile-Email. Während man im Normalfall von 70 bis 80 Zeichen ausgeht, sollte der Betreff für die mobile Nutzung auf die Hälfte minimiert werden. 30 bis 40 Zeichen wären hier perfekt.

3. Grafiken
Bilder haben natürlich eine besondere Wirkung. Sie lockern die Texte auf und beschreiben die Produkte besser und machen sie greifbar. Oft fungieren sie auch als Eyecatcher und als Button eingesetzt, erzielen sie mehr Reaktionen. Auf ihre Größe sollte jedoch für den mobilen Einsatz geachtet werden. Danken Sie dabei an kleine Displays!

4. Aufbau und Design
Online-Shops und Versandhäuser versenden oft visuell aufwendige Newsletter. Mehrspaltige Newsletter werden oft nicht gut angezeigt und die Anordnung der Elemente geraten häufig durcheinander. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: a) Eine mobile Version des Newsletters anbieten oder b) Den Newsletter für mobile Displays optimieren.

5. Inhalte
Leider werden immer noch viele Newsletter oder Werbe-Emails verschickt, die einfach zu viel Text enthalten. Auf Smartphones muss man fast eine Ewigkeit scrollen, bis man sie ganz lesen kann und genau hier ist das Problem. Kaum jemand scrollt so viel und somit wird ein großer Teil der Email nicht gesehen und gelesen. Nicht nur wegen Mobile-Email, sondern generell sollte man auf die Länge von Emails und Newsletter achten.

6. Versandzeit
Es existieren zahlreiche Studien oder Fallbeispiele über die perfekte Versandzeit von Werbe-Emails, doch das mobile Internet widerlegt sie. Die Geräte trägt man immer mit sich und Emails werden oft über Push-Funktion ohne Verzögerung empfangen. Man liest seine Emails, während man auf etwas wartet oder kurz vorm Schlafen gehen ist, wenn die Werbung im Fernsehen läuft oder auch in der Mittagspause. Somit sollten auch die ungewöhnlichen Zeiten getestet werden, denn das Verhalten der Empfänger hat sich enorm verändert.

7. QR-Codes
Eine sehr gute Methode, um viele Informationen zu transportieren. Ihre Einsatzmöglichkeit sollte daher geprüft werden. Mit QR-Codes kann man z. B. Gutscheine oder Veranstaltungstermine übermitteln. Nicht nur aus der Email heraus, sondern ebenfalls auf Messen oder Veranstaltungen können sie sehr gute Dienste leisten.

8. Email-Anhänge
Obwohl der Einsatz von Email-Anhängen im Email Marketing immer weniger wird, werden sie dennoch eingesetzt. Eines sollte man jedoch beachten, viele haben begrenzte mobile Daten-Volumen und große Anhänge können viele Empfänger ärgern. Arbeiten Sie daher besser mit Hyperlinks.

9. Mobile-Landing-Page
Die nächste Kontaktmöglichkeit nach der Email ist oft die Webseite des Absenders. Über die Links aus der Email heraus werden oft Empfänger auf die Homepage weitergeleitet, um weitere oder ergänzende Informationen zu erhalten. Viele Webseiten sind nicht für mobile Endgeräte optimiert. Bieten Sie eine mobile Version Ihrer Webseite an. Der Empfänger wird viel leichter haben, sich auf Ihrer Webseite zurechtzufinden und Sie erhalten eher die Reaktion, welche Sie erwarten.

10. Mobile-Apps
Wenn eine Applikation installiert ist, wird der Benutzer beim Aufruf eines Links gefragt, ob er über Browser oder die Applikation auf die Zielseite zugreifen möchte. Langfristig sind Mobile-Apps eine Überlegung wert, wenn man ein Stammpublikum aufgebaut hat, welches oft die Webseite besucht. Dies trifft meistens auf Online-Shops zu. Mobile-Apps können je nach Programmierung viele Möglichkeiten und Bequemlichkeiten anbieten. Ihre Kunden werden somit mehr Motivation und Freude empfinden, Ihre Webseite zu besuchen oder direkt aus der Email heraus Angebote wahrzunehmen und unterwegs Einkäufe tätigen.

Diese Tipps und Modifikationen sind nicht unbedingt teuer in Ihrer Umsetzung. Sie mögen vielleicht etwas mehr Überlegung und Zeit benötigen. Sie werden aber damit die Kundenkommunikation und Zufriedenheit nachhaltig verbessern und Ihre Umsätze infolgedessen steigern.

Email, der Knotenpunkt im Social-Web, steckt in der Evolutionsphase!

Jüngste Studien bestätigten die Überlegenheit von Email als der beliebteste Marketing-Kanal.

In einer Umfrage von ExactTarget favorisierten 77 Prozent der Befragten ab 15 Jahren Email als Werbekanal. Das News-Portal Online Marketing .de ist in einem Beitrag mehr darauf eingegangen: Sag’s per E-Mail.

Fakt ist, dass sich Email entgegen vielen Stimmen, die seit mindestens 2 Jahren immer wieder den Tod von Email als Marketing-Kanal beschwören, weiterhin durchgesetzt und seine Existenzberechtigung mehrfach bewiesen und erfolgreich verteidigt hat. Durch die Mobilität des Internets ist Email sogar benutzerfreundlicher und gerade für viele Nutzer wegen seiner Wirtschaftlichkeit interessanter geworden. Der Versand von Emails ist nicht mit Zusatzkosten verbunden, wenn man bereits eine mobile Internetverbindung nutzt und das ist gerade wegen der Nutzung von Social Media sehr weit verbreitet.

Werfen wir jetzt einen Blick auf die Social Media Kommunikation
Die Euphorie und der Hype haben sich gelegt und man schaut und vergleicht genauer. Social Media eignen sich sehr gut für die schnelle und virale Verteilung einer Nachricht jedoch ist eine direkte Kundenkommunikation sehr schwer umsetzbar. Hierfür sind mehr Ressourcen notwendig, als sich tatsächlich viele Unternehmen leisten wollen oder überhaupt können. Es gibt natürlich sehr gute Beispiele, wo Unternehmen erfolgreich Kundendienst per Twitter oder Facebook betreiben. Aber eine kontinuierliche und nachweisbare Kommunikation ist kaum durchsetzbar. Die Kommunikation im Social Web ist somit sehr kurzlebig und kann andere Kommunikationsarten wie z. B. Email nicht ersetzen, jedoch gut ergänzen. Eine Studie von bitly zeigt interessante Fakten zur Lebensdauer von Meldungen in sozialen Medien: You just shared a link. How long will people pay attention? Email kann sich auch hier besser behaupten.

Email als Knotenpunkt in der Unternehmenskommunikation
Betrachten wir jetzt die Möglichkeiten und die Vorteile von Emails! Über Email können mehr Informationen zielgerichteter übermittelt werden. Das mobile Internet hebt viele Einschränkungen von Emails auf und entgegen Meldungen über Social-Web kann der Nutzer sie jederzeit schnell wieder abrufen. Die Messbarkeit von Email-Kampagnen ist auch deutlich leichter und sehr viel genauer. Via Email kann der Empfänger über einen Newsletter z. B. auf Angebote, Neuigkeiten, Social Media Aktivitäten und Umfragen angesprochen werden. Somit kann das Medium „Email” als DER Knotenpunkt in digitaler Kommunikation eingesetzt werden. Zielgerichtete Lead-Generierung per Email und Trigger-Emails sind weitere Beispiele für den Einsatz von Emails.

Spam gibt es im Facebook und Twitter mindestens genauso viel, wenn nicht sogar mehr …
Spam und Phishing-Emails sind natürlich die Schwachpunkte von Email aber Spam und getarnte Links gibt es auch in Social Media. Die Kriminellen haben es sogar über sozialen Medien viel leichter, weil die Nutzer teilweise sehr persönliche Informationen von sich preisgeben und sich somit leichter und stärker angreifbar machen. Die Sicherheit ist also keine besonders standhafte Argumentation gegen Emails. Wir können immer und überall getäuscht werden.

Email veraltet?!
Zugegeben sind die Möglichkeiten in Emails begrenzt. Interaktive Inhalte oder Formulare sind nicht direkt möglich aber wer sagt, dass Email feste technische Rahmen besitzt? Email wird sich verändern und anpassen! Die Möglichkeiten werden sich verbessern und erweitern. Bereits jetzt kann man z. B. YouTube-Videos direkt in Emails einbetten. Hierbei wird der Link von Google-Mail erkannt und das Video direkt in Email angezeigt. Andere Email-Provider bieten ähnliche Möglichkeiten an. Natürlich reden wir hier von Webmails aber auch andere Email-Programme wie Outlook und Lotus Notes werden weiterreifen und moderner werden.

Email ist keine veraltete Kommunikationsmethode, sondern viel mehr eine Kommunikationsmethode in der Evolutionsphase und die Möglichkeiten sind unbegrenzt …

Lead-Generierung und Email Marketing: Marketing und Sales tanzen zusammen Tango!

In nicht wenigen Unternehmen sind Marketing und Sales keine besonders gute Freunde. Es liegt zum größten Teil daran, dass sie unterschiedlicher Natur sind. Im Vertrieb steht man unter enormen Umsatzdruck, während man im Marketing nicht direkt damit konfrontiert ist. Vertrieb ist auf Marketing angewiesen und man möchte ungern im Marketing als Dienstleister gesehen werden aber es ist so! Marketing ist da, um den Weg für Vertrieb zum Teil zu ebnen, eine Infrastruktur aufzubauen und sie betreuen. In den meisten Unternehmen fallen die Kundendatenbank und das CRM-System in Verantwortlichkeitsbereich des Marketings, somit ist eine Konfrontation in vielen Ebenen unvermeidbar …

In USA macht man es einfach viel besser …

Ich habe während meines Studiums für einen großen internationalen Softwarehersteller für BI-Lösungen gearbeitet und schon 2005 war das Unternehmen sehr aktiv mit Email Marketing unterwegs. Wir hatten damals eine Datenbank mit ca. 50.000 deutschen Kontakten und ca. 22.000 Email-Adressen. Da es eine amerikanische Firma war, war man mit Online Marketing und insbesondere Email Marketing bestens vertraut und hat das Beste aus der Sache herausgeholt. Es gab keinen Newsletter jedoch Event-Marketing, Sales und Leadgenerierungs-Kampagnen und das in sehr enger Zusammenarbeit mit Sales, Service und Training. Es gab eine sehr wichtige Position im Marketing: Marketing Operations Manager. Diese Person war die Brücke zwischen Marketing und Rest des Unternehmens, hat Kampagnen abgestimmt und Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen organisiert und durchgeführt.

Marketing und Sales tanzen zusammen Tango …

Insbesondere für Vertrieb ist es sehr wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten man hat. Wie kann man schnell, zuverlässig und kostengünstig Leads generieren. Dazu gehört auch zu wissen, welche Potenzialen intern zur Verfügung stehen. Wie sieht es mit Kundendaten aus? Wie genau sind die Daten erfasst und wie gut kann man segmentieren. Email Marketing ist einer der besten Methoden für eine kontrollierte und erfolgreiche Sales-Kampagne. Wir haben damals sehr großen Wert auf die Datenqualität und Pflege gelegt und somit waren wir in der Lage für verschiedene Kampagnen die Zielgruppe ziemlich genau zu bestimmen und aus dem CRM-System zu segmentieren. Kontakte waren jederzeit griffbereit unter: Department, Job Title und Management Level erfasst. Somit könnten wir sehr genau z. B. für eine CIO-Kampagne die relevanten Kontakte bestimmen, sie per Email einladen und je nach Antwort und Verlauf der Kampagne die generieten Leads im CRM-System für Sales ablegen. Natürlich braucht man für so einen Ablauf ein gut strukturiertes CRM-System mit den notwendigen technischen Möglichkeiten. Ich war immer begeistert, wie gut alles harmonierte, natürlich gab es kleinere Schwierigkeiten aber unter dem Strich war es einfach unglaublich. Ein Beispiel: Wir luden ca. 2.000 Kontakte für eine Veranstaltung ein, in der man die neue Version eines Produktes vorstellte. Alle Antworten (Responses) nahmen wir in unserem CRM-System auf und verknüpften sie mit dem zuständigen Sales-Mitarbeiter. Am Tag der Veranstaltung ließen wir Leadbögen von Teilnehmern ausfüllen und ergänzten die Einträge im CRM-System mit diesen Informationen. Der Sales-Mitarbeiter war nun in der Lage, sehr genau eine follow-up Aktion zu starten und das Geschäft zum Abschluss zu bringen. Alle Schritte von Email Versand bis Abschluss war genau protokolliert und nachvollziehbar. Es war wie ein Tanz. Wie Tango … Eng, harmonisch und es machte großen Spaß …

Wir haben Anfang des Jahres. Setzen Sie sich also mit dem Vertrieb zusammen und organisieren Sie gemeinsam eine Lead-Generierung-Kampagne! Es lohnt sich…

Orange Marketing News: Kooperation mit Absolit und eigenes Online-Magazin

Zu Beginn des Jahres haben wir gleich zwei Neuigkeiten zur Bekanntgabe:

  1. Kooperation mit Absolit: Email Marketing Forum
  2. Online Magazin: Online Marketing Radar

Email Marketing Forum: Infoportal mit Downloads, Whitepapers, Checklisten und mehr

Email Marketing Forum

Gegen Ende 2011 sind wir eine Kooperation mit Absolit eingegangen, welche wir direkt am 02.01.2012 aufgenommen haben. Es geht dabei um die Plattform Email Marketing Forum. In Zusammenarbeit mit Absolit möchten wir mit Email Marketing Forum eine einmalige Quelle für Email Marketing erschaffen, wo man sich über News und Trends informiert, wertvolle Downloads findet und natürlich auch die wichtigsten Branchentermine einsehen kann. Die Plattform bietet wirklich umfassende Ressourcen rundum Email Marketing. Überzeugen Sie sich selbst: Email Marketing Forum.

Online Marketing Radar: Das Wissen der Branche konzentriert auf Email-, Social- und Mobile-Marketing

Wie sie bereits wissen, bieten wir über unsere Social Media Kanäle (Twitter, Facebook und jetzt auch Google+) täglich frisch recherchierte News rundum Email-, Social- und Mobile-Marketing. Seit Anfang des Jahres haben wir hierfür eine eigene Internetpräsenz eingerichtet. Online Marketing Radar ist die Online-Zeitung für Marketer, wo sie jeden Tag die wichtigsten News der Branche einsehen können. So sparen sie Zeit und verpassen das Wichtigste nicht länger. Zudem können die News über Feed oder Email abonniert werden. Schauen Sie gleich vorbei und überzeugen Sie sich selbst: Online Marketing Radar.

Wir wünschen Allen ein erfolgreiches neues Jahr 2012…

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