Archiv für 2009

E-Mail Marketing als Vertriebskanal - Lassen Sie den Vertrieb auch mal sprechen!

E-Mail Marketing ist weit mehr als Newsletterversand oder der Versand von Einladungen!

Auch der Vertrieb erkennt immer mehr die Stärke des E-Mail Marketings. Den Vorteil, der ein Vertriebler hat ist, dass er seine direkten Kontakte ohne weiteres per E-Mail kontaktieren darf. Er steht in persönlicher Kontakt mit dem Empfänger und muss daher wegen Spam keine bedenken haben. Die Quantität der Adressen ist in den meisten Fällen nicht sehr hoch aber dafür die Qualität umso mehr!

Der Vertrieb verfügt in sehr vielen Firmen neben der Firmendatenbank über eigene Kontaktlisten, die meistens aktueller und wertvoller sind. Viele Seller, bringen z. B eigene Kontaktlisten mit und da sie täglich mit diesen Listen arbeiten und sie somit automatisch aktuell halten, schlummern einige unentdeckten Potentialen, welche viel besser genutzt werden könnten. Der Grund dafür, dass sie unentdeckt bleiben ist wiederum, dass in vielen Unternehmen die Kommunikation zwischen Marketing und Vertrieb leider sehr mangelhaft ist.

Durch den persönlichen Kontakt und damit verbundenes Wissen, was dem Empfänger wirklich interessiert, schafft so eine E-Mail Kampagne eine höhere Öffnungsrate und somit auch eine höhere ROI.
Jeder Vertriebler spricht seine Kontakte auf eine andere Art und Weise, abhängig von dem Produkt und Interessen an, was eine unbewußte Zielgruppensegmentierung und Individualisierung der E-Mail Kampagne zur Folge hat. Die Organisation, Segmentierung und Individualisierung sind dabei die einzigen Hürden, die man bewältigen muss in Anbetracht dessen, dass Seller grundsätzlich immer unter Zeitdruck stehen und Ergebnisse liefern müssen. Für jeden Vertriebler muss mit seiner Zusammenarbeit individuell eine Versandliste und einen E-Mail Text zusammengestellt werden. Die Zusammenarbeit ist daher sehr wichtig, weil nur sie die Zielgruppe gut genug kennen, um zu beurteilen, wie sie emotional und sachlich auf die E-Mails reagieren.

Marketing und Vertrieb sprechen zwei sprachen und daher ist es wichtig, dass man von Zeit zu Zeit, die gleichen Personen mit einander sprechen lässt!

Single oder Double-Opt-Out? Ist eine E-Mail-Bestätigung für eine Abmeldung erlaubt?

Ist eine Bestätigungs-E-Mail für eine Abmeldung Spam?

Datenschutznovelle und aktuelle Themen rund um Spam und Werbe-E-Mails verunsichern momentan viele. Natürlich möchte man keine Fehler machen und somit kommen zunehmend Fragen an uns, wie man am besten eine Abmeldung bestätigen sollte?

Reicht eine einfache Seite (Single-Opt-Out) mit der Nachricht: “Wir haben Ihre Abmeldung erfolgreich in unserem System gespeichert” oder sollte man zusätzlich auch eine Bestätigungs-E-Mail (Double-Opt-Out) zusenden!?

Hier sollte klar zwischen zwei Abmeldungen unterschieden werden:

  1. Abmeldung von einer bestimmten Liste (z. B. monatlichen Newsletterversand)
  2. Endgültige Abmeldung. Der Empfänger möchte vom Absender in keiner Weise eine weitere E-Mail erhalten.

Für den Fall 1 kann man ohne Bedenken zu haben, eine Bestätigungs-E-Mail versenden. Dies würde sogar beim Empfänger einen guten Eindruck hinterlassen. Im Fall 2 raten wir davon ab, eine weitere E-Mail als Bestätigung zu versenden. In diesem Fall kann die Bestätigungs-E-Mail tatsächlich als Spam definiert werden! Schließlich möchte der Empfänger keine weiteren E-Mails erhalten!

Geschäftliche E-Mails und Newsletter müssen ein korrektes Impressum enthalten!

Das Thema ist mittlerweile alt aber immer noch nicht ganz klar und wird oft vernachlässigt.

Aufgrund einer EU-Richtlinie müssen geschäftliche E-Mails und Telefaxe seit dem 01. Januar 2007 die gleichen Informationen enthalten, die auch für Geschäftsbriefe vorgeschrieben sind.

Leider werden immer noch einige E-Mails und Newsletter mit fehlerhaften Angaben verschickt, die zu Abmahnungen führen können. Von diesem Gesetz sind Kleingewerbetreibende (dazugehört auch GBR), die nicht mit einer Firma im Handelsregister eingetragen sind, nicht betroffen.
Mehr dazu kann man hier lesen: IHK-Bonn - Pflichtangaben auch für geschäftliche E-Mails

IT-Recht-Kanzlei bietet auf ihre Webseite einen Impressumsgenerator, mit dem man einfach und abmahnsicher ein Muster-Impressum für E-Mails und Newsletter generieren kann. Natürlich sollte man, um ganz sicher zu gehen, trotzdem einen Rechtsberater kontaktieren.

Spamfilter reagieren allergisch auf das Bildformat PNG (Portable Network Graphic)!

PNG’s können auch als Träger für gefährliche Codes benutzt werden.

Immer mehr Spamfilter blockieren die .png Bilder. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass die Bilder in Ihren Newsletter und E-Mails ohne Einschränkungen angezeigt werden, dann verwenden Sie das Format JPG oder GIF! Natürlich können Sie damit die Standardeinstellung von einigen E-Mail-Clients wie Outlook oder Spamfilter, die Bilder generell nicht automatisch herunterladen nicht umgehen. Hierfür sollte der Empfänger, den Absender als vertrauenswürdig markieren oder auf „Whitelist“ des Spamfilters setzten lassen. Dann werden die Bilder auch automatisch und immer angezeigt!

Worauf Outlook Junk-E-Mail-Filter negativ reagiert!

Microsoft hat auf Office Online eine Liste mit Schlüsselwörtern veröffentlicht, auf die der Outlook Junk-Filter reagiert. Soweit wie möglich, sollten Sie diese Wörter in Ihren E-Mails und Newsletter vermeiden. Die Liste zeigt, nach welchen Wörtern und vor allem wo genau gesucht wird:

Filter für Junk-E-Mail:
Die ersten 8 Zeichen von Von sind Ziffern
Betreff mit “Werbung”
Textkörper mit “Geld zurück”
Textkörper mit “Karten akzeptiert”
Textkörper mit “Anweisungen zum Entfernen”
Textkörper mit “Extraeinkommen”
Betreff mit “!” UND Betreff mit “$”
Betreff mit “!” UND Betreff mit “kostenlos”
Textkörper mit “.000″ UND Textkörper mit “!!” UND Textkörper mit “$”
Textkörper mit “Lieber Freund”
Textkörper mit “kostenlos?”
Textkörper mit “kostenlos!”
Textkörper mit “Garantie” UND (Textkörper mit “Zufriedenheit” ODER Textkörper mit “absolut”)
Textkörper mit “Weitere Informationen” UND Textkörper mit “besuchen” UND Textkörper mit “$”
Textkörper mit “WERBEAKTION”
Textkörper mit “einmalige Mail”
Betreff mit “$$”
Textkörper mit ”
Textkörper mit “bestellen Sie heute”
Textkörper mit “bestellen Sie jetzt!”
Textkörper mit “Geld-zurück-Garantie”
Textkörper mit “100% zufrieden”
An mit “Freund@”
An mit “öffentlich@”
An mit “Erfolg@”
Von mit “Vertrieb@”
Von mit “Erfolg.”
Von mit “Erfolg@”
Von mit “mail@”
Von mit “@öffentlich”
Von mit “@savvy”
Von mit “Profit@”
Von mit “hallo@”
Textkörper mit ” mlm”
Textkörper mit “@mlm”
Textkörper mit “///////////////”
Textkörper mit “per Scheck oder Überweisung”

Filter für nicht jugendfreien Inhalt
:
Betreff mit “xxx”
Betreff mit “über 18″
Betreff mit “über 21″
Betreff mit “Erwachsene”
Betreff mit “Nur für Erwachsene”
Betreff mit “ab 18″
Betreff mit “18+”
Textkörper mit “über 18″
Textkörper mit “über 21″
Textkörper mit “müssen 18 sein”
Textkörper mit “Nur für Erwachsene”
Textkörper mit “Web für Erwachsene”
Textkörper mit “müssen 21 sein”
Textkörper mit “Erwachsene”
Textkörper mit “18+”
Betreff mit “erotisch”
Betreff mit “Erwachsene”
Betreff mit ” Sex”
Textkörper mit “xxx”
Textkörper mit “xxx!”
Betreff mit “kostenlos” UND Betreff mit “erwachsen”
Betreff mit “kostenlos” UND Betreff mit “Sex”

Quelle: Microsoft Junk-E-Mail-Filter – Info

Wie steigert man die Klickrate im E-Mail Marketing? Was sollte man beim Aufbau eines Newsletters beachten!

Eine hohe Öffnungsrate reicht natürlich nicht alleine aus, denn in den meisten Fällen erwartet/erhofft man sich eine Reaktion des Empfängers!

Wie bringt man den Empfänger dazu, die E-Mail nicht gleich nach der Öffnung zu schließen? Studien belegen, dass man in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden entscheidet, ob man eine E-Mail auch wirklich lesen möchte oder nicht! Das Zeitfenster ist nicht wirklich groß und somit hat der Absender bzw. der Verfasser wenig Spielraum für Fehler.

Lassen Sie uns doch einfach gemeinsam analysieren, wie Empfänger eine E-Mail möglicherweise zu sehen bekommen und wie das menschliche Auge reagiert:

  1. Die gängigste Bildschirmgröße ist zurzeit 19 Zoll mit einer Auflösung von 1280 x 1024.
  2. Studien belegen, dass zunehmend Smartphones eingesetzt werden, um E-Mails zu lesen.
  3. Im B2B Bereich werden zum größten Teil E-Mail Programme wie Outlook und Lotus Notes eingesetzt und viele lesen ihre E-Mails im Vorschaufenster der E-Mail-Clients. Sichtbar sind in so einem Fall ca. 400 Pixel der E-Mail.
  4. Ca. 28 E-Mails bekommen Empfänger in Deutschland täglich (im B2B viel mehr), also umso schneller möchte man natürlich die E-Mails lesen und überfliegt oft schnell die Inhalte.
  5. Oft werden Grafiken aus Sicherheitsgründen unterdrückt.

Das Auge hat somit viel zu tun, um den Inhalt zu erfassen bzw. muss viel Filterarbeit leisten und das Gehirn muss schnell die Informationen analysieren und Entscheidungen fällen. Zudem bekommt das Auge immer nur wenige Ausschnitte der E-Mail zu sehen (vielleicht höchstens ca. 400 Pixel sind für das Auge sichtbar).

Nun gut, was kann man dagegen unternehmen bzw. dafür tun, damit die Nachricht den Empfänger auch wirklich erreicht, ihn positiv beeinflusst und dazu bewegt zu reagieren? Hier einige Ansätze, um positivere Ergebnisse zu erzielen:

  • Vermeiden Sie einen zu großen (damit ist die Höhe gemeint) Header. Viele Newsletter fangen mit einem viel zu großen Bild an.
  • Vermeiden Sie lange Einleitungen und kommen Sie schnell und präzise zum Punkt.
  • Standardfarbe für Links ist Blau und sie sind standardmäßig unterstrichen. Lassen Sie wenn möglich, die Formatierung auch so bleiben.
  • Da nicht sehr selten Grafiken geblockt werden, bieten Sie Text-Links an und verzichten Sie auf Button ähnliche Bilder.
  • Die wichtigsten Links (z. B. Anmelde-Links) nicht erst zum Schluss angeben, sondern soweit wie möglich oben.
  • Vermeiden Sie zu spielerisches Design, Sie lenken damit den Leser nur vom Inhalt ab.
  • Seien Sie kreativer als nur “hier klicken”! Call to Action ist gefragt. Sie können auch einen ganzen Satz als Link anbieten.
  • Die Art und Weise, wie man den Empfänger anspricht, abhängig von der Zielgruppe, trägt sehr stark zur Reaktion bei. Versetzen Sie sich in der Lage des Empfängers!

Nach wie vor handelt es sich hierbei um mögliche Ansätze. Testen muss man aber dennoch! Am besten erstellen Sie 2 oder 3 Varianten des Newsletters und vergleichen Sie dann die Resultate.

10 Gebote des E-Mail Marketings - Professionelles E-Mail Marketing ist nicht kompliziert!

Um im E-Mail Marketing erfolgreich zu sein, sollte man 10 einfache Regeln beachten.

Auf Nachfrage stelle ich hier eine 10 Punkte Checkliste zusammen, wie Sie mit minimalem Aufwand die maximale Wirkung erzielen können:

  1. Wählen Sie eine eindeutige Absenderadresse. Der Empfänger sollte Sie anhand des Absenders sofort erkennen können. Vertrauen bedeutet mehr Öffnungsrate.
  2. Wählen Sie den Betreff spannend und betreffend an. Seien Sie ruhig kreativ. Versuchen Sie Aufmerksamkeit zu erwecken. Bedenken Sie, dass Ihre E-Mail eine von ca. 28 E-Mails ist, welche die Empfänger in Deutschland täglich erhalten.
  3. Einfache und unkomplizierte Sätze. E-Mail-Leser sind keine Brief-Leser. Sie lesen meistens schnell und überfliegen oft den Inhalt. Vermeiden sie daher lange Sätze und eine große Dichte an Fachbegriffen.
  4. E-Mail bzw. Newsletter Design nicht zu ablenkend vom Inhalt gestalten. Verwirren Sie Ihren Leser nicht.
  5. Vermeiden Sie sehr lange E-Mails. Packen Sie nicht alles in der E-Mail, sondern bieten Sie weiterführende Links an. Lassen Sie den Leser bestimmen, was er lesen möchte.
  6. Bieten Sie eine Webversion des Newsletters an. Es gibt immer wieder Fälle, wo die Empfänger Ihre E-Mail aus ihren E-Mail-Programmen heraus nicht lesen können. Bieten Sie die Webversion ebenfalls personalisiert an.
  7. Bieten Sie eine einfache Möglichkeit zur Abmeldung an. Wenn möglich, bitte automatisiert. Stellen Sie sicher, dass die Abmeldungen nicht wieder angeschrieben werden. Sie ersparen sich damit viel Ärger.
  8. Anmeldungen für den Newsletter sollten ausschließlich über Doppel-Opt-In erfolgen. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.
  9. Achten Sie auf das Impressum. Geschäftliche E-Mails müssen ein korrektes Impressum enthalten. Je nach Rechtsform sind die Pflichtangaben unterschiedlich. Falls Sie unsicher sind, konsultieren Sie einen Rechtsberater.
  10. Variieren Sie die Versand-Zeit und den Versand-Tag! Achten Sie auf die Urlaubszeit und Feiertage. Je nach Zielgruppe können Sie Ihre Ergebnisse damit positiv beeinflussen. Auch der Versandfrequenz ist sehr wichtig. Überfluten Sie nicht den Empfänger mit E-Mails. Vermeiden Sie aber auch lange Pausen. Am besten halten Sie ein Rhythmus oder das, was Sie dem Empfänger versprochen haben.

E-Mail Marketing bedarf an Vorarbeit und Nacharbeit! Man muss genau überlegen, was man wie herausschickt und nach dem Versand die Statistiken gründlich analysieren. Nur so kann man auf dauer im E-Mail Marketing erfolgreich bleiben.

Share “E-Mail Marketing” to social – Twitter, Facebook und Co nutzen

Man muss sich nicht für einen entscheiden und auch nicht viel mehr Zeit investieren!

Nun hat twitter-Fieber auch uns in Deutschland gepackt und viele fragen uns, wie man zeitlich alles schaffen sollte. E-Mail Marketing und jetzt Social Media. Man muss/sollte natürlich nicht den ganzen Tag mit twittern verbringen. E-Mail Marketing und Social Media können auch Hand in Hand gehen.

Fügen sie einfach die sogenannten “share to social” Links in Ihren Newsletter und E-Mails ein. Natürlich muss eine Webversion des Newsletters vorhanden sein, damit es auch funktioniert.

Hier zwei Beispiele für den Link-Aufbau:

Möchte man, dass die Empfänger den Newsletter leicht twittern können, dann fügt man diesen Link ein:
http://twitter.com/home?status=http://webversion-des-newsletter.de

Der Link-Aufbau für facebook ist wie folgt:
http://www.facebook.com/share.php?u=http://webversion-des-newsletters.de

So können die E-Mail-Empfänger den Newsletter mit einem Klick mit anderen teilen. Das nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch und so macht man den eigenen Newsletter leicht “sociable”.

Versandzeit von Werbe-E-Mails und Newsletter im B2B

Wann sollte man am besten auf “Senden” klicken?

Eine der wichtigsten Fragen im E-Mail Marketing: “Wann erreicht man die beste Öffnungsrate?” Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht aber im B2B-Bereich kann man zumindest auf einiges achten…

Wann man nicht schicken sollte:

  • Nicht kurz vor oder nach Ferien oder Feiertagen
  • Nicht am Freitagnachmittag
  • Nicht nach 18 Uhr
  • Nicht an Brückentagen

Wann ist es am schlauesten? Versuchen Sie montags bis donnerstags 10 bis 11 Uhr oder 14 bis 16 Uhr. Warum? Ganz einfach:

  • Was machen die Meisten, wenn sie morgens im Büro ankommen? Rechner starten, Kaffee oder Tee holen und im Durchschnitt fangen viele ihren Tag gegen 9:00 an. Da ist der Posteingang über nachts durch einige Newsletter, E-Mails von Kollegen usw. ziemlich vollgelaufen. Ihr Newsletter konnte somit untergehen oder einfach ignoriert werden.
  • 12 bis 14 Uhr gehen viele Essen und nachdem Essen checken sie noch einmal in Ruhe ihre E-Mails und nach 16:30 Uhr versucht man schnell einige Sachen zu erledigen, da Feierabend naht!

Eines darf man nicht vergessen: “Eine Allgemeinlösung gibt es nicht und auf jeden Fall sollte man selber verschiedene Tage und Zeiten ausprobieren”. Also dann viel Erfolg…

40 Jahre Internet - am 29. Oktober 1969 erblickte das beste Verteilungssystem der Menschheit die Welt…

Am 29. Oktober 1969 schrieb Professor Leonard Kleinrock Geschichte!

Vor 40 Jahren stellte der US-Wissenschaftler Leonard Kleinrock mit Hilfe eines Modems und einer Standleitung zum ersten Mal eine Verbindung zwischen zwei Computern her.

Zum Jubiläum spricht er mit Johannes Kuhn (Süddeutsche Zeitung): Interview Johannes Kuhn

Deutsche Internetnutzer erhalten 28 E-Mails pro Tag und lesen 7 Newsletter

Mit EUROPEAN E-MAIL MARKETING CONSUMER REPORT 2009 hat ContactLab, ein italienischer E-Mail Marketing Dienstleister, die Nutzung von Mailboxen und Newsletter in Deutschland analysiert.

Im Rahmen der Studie wurden Personen befragt, die mindestens 18 Jahre alt sind und einmal pro Woche auf das Internet zugreifen. Demnach sind in Deutschland 73% (44,1 Millionen) regelmäßig online.

Die Befragten gaben an, dass Sie durchschnittlich 2,3 Mailboxen regelmäßig nutzen. Demnach existieren in Deutschland 99 Millionen aktive E-Mail Adressen. Ca. 1/3 nutzt jedoch nur eine Mailbox. Interessant ist auch die Angabe, dass 34,2% der Befragten ihre E-Mails ausschließlich online (über Webmails) abrufen. Weiterhin gaben die Befragten an, im Durchschnitt 27,8 E-Mails pro Tag zu empfangen. Somit werden in Deutschland täglich rund 1,2 Milliarden E-Mails empfangen! Außerdem lesen die deutschen Nutzer durchschnittlich 7,6 Newsletter.

Interessant ist auch die Angabe der mobilen Nutzung! 13,5% rufen ihre E-Mails mittels Smartphones, BlackBerry, iPhone oder ähnliches ab. 6 Millionen Nutzer rufen ihre E-Mails demnach über ein mobiles Gerät ab.

Was die Internetnutzung in der Öffentlichkeit angeht, zeigten sich die Deutschen jedoch besonders scheu. Lediglich weniger als 10% nutzen die Internetangebote ihres Mobilfunkanbieters für das Aufrufen und lesen der E-Mails.

Diese Zahlen zeigen uns, dass unsere E-Mails und Newsletter, die wir verschicken nur eine von ca. 30 (ca. 3%) E-Mails sind, welche die Empfänger am Tag erhalten. Der E-Mail Betreff und die Inhalte müssen also umso interessanter und nützlicher gestaltet werden! Außerdem sieht man deutlich, dass die mobile Nutzung des Internets mit 13,5% eine große Rolle spielt und durchaus beachtet werden muss!

Die gesamte Studie ist hier kostenlos verfügbar: E-mail Marketing Consumer Report 2009

Datenbereinigung für eine bessere Personalisierung - Sind Ihre Datensätze vollständig?

Besser einen Newsletter ohne Personalisierung verschicken als einen mit einer schlechten oder unvollständigen!

Nichts ist schlimmer als eine Anrede wie: “Sehr geehrter Herr ,” Oder “Sehr geehrte Frau S. Mustermann“! Wurden Sie auch schon einmal so in einem Newsletter oder E-Mail angesprochen?

Viele Unternehmen prüfen Ihre Adressen nicht, dabei verliert die persönliche Ansprache mit solchen Fehlern deutlich an Wert bzw. bewirkt genau das Gegenteil! Man sollte sich daher die Adressen vorher gut anschauen und falls oft der Vorname fehlen sollte, ganz auf den Vornamen in der Personalisierung verzichten. Oder Barrieren einbauen, damit falls Vorname oder Nachname fehlen sollten, eine standard Begrüßung “Sehr geehrte Damen und Herren” erscheint. Oft werden Empfänger auch nur mit dem Vornamen angesprochen, dass sollte man sich ganz genau überlegen, denn oft ist dieser Form vielen viel zu persönlich und kommt nicht besonders gut an!

Prüfen Sie Ihre Daten! Solche Fehler kommen öfter vor als man denkt!

Die Breite und Länge eines Newsletters – Weniger ist oft mehr!

Internet wird immer öfter mobil genutzt und die Endgeräte, welche hierfür zum Einsatz kommen, sind ebenso oft Smartphones, Pocket-PCs oder Mininotebooks. Auf der anderen Seite werden die Monitore immer größer, also für welches Gerät sollte nun der Newsletter optimiert werden?

Internetseiten kann man so programmieren, dass sie sich dem Bildschirm des Nutzers anpassen aber E-Mails bieten solche Möglichkeiten nicht. E-Mails (auch Newsletter) werden oft überflogen und schnell gelesen. Darüber hinaus lesen viele ihre E-Mails im Vorschaufenster ihres E-Mail Clients. Ein Newsletter dürfte daher nicht länger als 1024 Pixel sein. Der Versand eines Newsletters mit 2000 Pixel ist oft reine Informationsverschwendung! Auch die Breite spielt eine große Rolle. Nicht zu schmal aber auch nicht sehr breit! 600 bis 700 Pixel sollten nicht überschritten werden. Wenn möglich sollte man aber bei 600 Pixel bleiben.

600 x 1024 Pixel ist also eine gute Universalgröße und so können auch die mobilen Nutzer den Newsletter ziemlich gut lesen.

Marketing Sherpa - The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports


E-Mail Marketing und Social Media, Adressgenerierung, Zustellbarkeit und vieles mehr!

Das Werk behandelt viele Fragen rund um E-Mail Marketing und Social Media. Die größte Frage in diesem Jahr war:
Wie werden E-Mail Marketing und Social Media zusammenarbeiten?
Oder besser gesagt werden sie überhaupt? Darüber hinaus werden Themen wie Adressgenerierung und die Zustellbarkeit der E-Mails behandelt, sowie die Herausforderungen für das erfolgreiche E-Mail Marketing.

Was wird sich in 2010 ändern? Wie wird E-Mail Marketing in 2010 budgetiert und wo liegen die Schwerpunkte?

Chapter 1: Challenges to Achieve Email Marketing Objectives
Chapter 2: Email Economics in a Recessionary Economy
Chapter 3: Optimizing the Tactical Effectiveness of Email
Chapter 4: Building Bigger and Better Lists
Chapter 5: Managing Deliverability More Effectively
Chapter 6: Measuring Success with Email Analytics
Chapter 7: Special Report on Social Sharing
Chapter 8: Special Report of B2B Email Marketing
Chapter 9: Special Report on International Email

Hier kann man sich vorab einen Überblick über das Werk verschaffen:
The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports

Successful Email Marketing - Ein Vortrag von Joe Soltis, FATHOM SEO

Joe Soltis, Director Permission Based Marketing erzählt in 10 Minuten worauf es in E-Mail Marketing ankommt!

Was braucht ein erfolgreiches E-Mail Marketing? Was tun Sie dafür?

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