Archiv für Juni 2009

Das Siegel “Trusted Dialog” soll im E-Mail Marketing für mehr Vertrauen sorgen!

Trausted DialogGut 75% der befragten User fürchten sich vor betrügerischen E-Mails (Phishing-Mails), so das Ergebnis einer Umfrage von GMX. Auch IKEA und DHL wurden von Phishern attackiert!  Ein neues Siegel soll für mehr Vertrauen und Sicherheit sorgen: „Trusted Dialog“

United Internet Media (UIM) hat in Zusammenarbeit mit 1und1, eBay, Weltbild, Postbank und Otto die Initiative „Trusted Dialog“ gestartet. Das Prinzip ist ganz einfach:

Sobald einer aus der Gruppe eine E-Mail verschickt, erscheint die Mail mit dem Logo des Absenders im Posteingang. Zusätzlich ist die E-Mail auch mit einem „Trusted Dialog“ Siegel versehen. Empfänger können somit sofort den Absender erkennen. Das Siegel hat in einem Eye-Tracking-Verfahren seine Wirkung bestätigt, indem es eine größere Öffnungsrate bewirkte!

Vertrauen wird im E-Mail Marketing zunehmend wichtiger und mit diesem Siegel profitieren beide Seiten davon: Empfänger können sicher sein, dass sie dem Inhalt vertrauen können und Absender können sich über einer größeren ROI freuen!

target=“_blank“ und andere Sorgen - Wie programmiert man einen Newsletter?

Man trifft im Netz oft den Hinweis, „setzt bitte target=“_blank“ für alle Links, damit sie in ein neues Fenster aufgehen“ aber ist es wirklich so wichtig?
Das mag wohl für die Webversion des Newsletters (Landingpage) wichtig sein jedoch E-Mail Clients wie Outlook oder Lotus Notes öffnen automatisch ein neues Fenster und viele Webmails ebenfalls.

Wenn man einen Newsletter programmieren möchte, hat man ganz andere Sorgen! Viele CSS-Befehle werden von diversen Clients oder Webmails nicht korrekt interpretiert. Man kann sagen, dass die Programmierung einer HTML-Email sich von Webdesign komplett unterscheidet. Die Technik kommt hier zuerst. Daher sollte man ganz genau prüfen, welche Befehle unterstütz werden, dann wird schnell deutlich, dass die Möglichkeiten begrenzt sind.
Design-Probleme sollte man aber auch nicht immer mit Bildern lösen. Wenn das Bild-Text-Verhältnis zu groß wird, könnte die Email auch als Spam markiert werden.

Die ganze Sache kann also schnell ins Auge gehen. Nicht selten bekommen wir Newsletter, die mit Microsoft Word erstellt und dann als Webseite gespeichert wurden. Viele denken, dass sie so Geld sparen und damit argumentieren, dass sie auch früher Newsletter und E-Mails über Outlook verschickt haben. Auf die Frage ob sie jemals gesehen haben, wie sie beim Empfänger ankamen, erfolgten nicht selten Sekunden der Stille. Nicht immer bekommt man eine Reaktion vom Empfänger. Viele löschen einfach die E-Mails (falls sie überhaupt ankommen sollten) oder bestellen den Newsletter ab. Also wenig oder gar keine Beschwerden heißt nicht automatisch, dass alles in Ordnung sein muss. Hier ist es wieder die Kommunikation gefragt. Auch mal nachfragen, wie die Newsletter beim Empfänger ankommen.

Anmeldungen für einen Newsletter sind wichtig. Noch wichtiger ist es aber sie auch zu behalten!

Ca. 350 Mrd. Spam-E-Mails wurden im Jahr 2008 verschickt!

Experten treffen sich und beraten darüber, wie sie dagegen vorgehen können.

Dreimal im Jahr treffen Sich die Experten der Internet und Kommunikationsbranche wie Google, Yahoo, AT&T, Comcast und Verizon und beraten sich darüber, wie sie am besten gegen Spam und andere Internetbedrohungen vorgehen können.

Die Meisten Spam E-Mails und Hackerangriffe werden durch das organisierte Verbrechen (meistens aus Russland und Ukraine) versandt und durchgeführt. Dabei geht es um sehr viel Geld. Daher finden diese Treffen nicht all zu öffentlich statt und über den Inhalt wird auch nicht viel gesprochen!

Spam-E-Mails werden überwiegend von infizierten Computern ohne das Wissen Ihrer Besitzer verschickt! Dabei wird teilweise sogar das Adressbuch des Opfers eingelesen und die darin enthaltene E-Mail-Adressen als Absender missbraucht!

Laut Symantec (Sicherheitssoftware Hersteller) wurden im Jahr 2008 ca. 350 Mrd. Spam-E-Mails verschickt und das macht mit ca. 94% den größten Teil des E-Mailverkehrs aus.

Quelle: Financial Times Deutschland

Mehr dazu kann man hier lesen: Ordnungshüter des Web

E-Mail-Absenderadresse (From-Line) wird zunehmend wichtiger für den Erfolg einer Kampagne

Absenderadresse gewinnt immer mehr an Bedeutung für die Öffnung einer E-Mail

epsilonLaut einer Studie des E-Mail Marketing Providers “Epsilon International” werden E-Mail-Empfänger immer vorsichtiger und achten daher mehr auf den Absender. Das mag wohl zum größten Teil damit zu tun haben, dass die Anzahl der Internetbedrohungen (Phishing, Viren und Trojaner) in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Mehr als 2/3 der Befragten aus Nordamerika und Europa gaben an, dass sie mehr auf den Absender achten. Laut Epsilon ist das eine Steigerung von 65% im Vergleich zum Jahr 2005! Die Studie zeigt auch, dass E-Mail immer mehr die anderen Kommunikationskanäle abdräng und sich stärker in den Vordergrund stellt.

Damit wird deutlich, dass die richtige Wahl der Absenderadresse den Verlauf einer E-Mail-Kampagne stark beeinflussen kann.

Mehr dazu kann man hier lesen: Epsilon Study Reveals Global Consumer Email Trends

Wissen und Verständnis der europäischen Marketer über E-Mail-Zustellbarkeit und Spamfilter

returnpath_logoLaut einer Umfrage von Return Path fehlt es europäischen Marketer immer noch sehr viel an Wissen und Verständnis über Spam und Zustellbarkeit der E-Mails. An der Umfrage haben einige hunderte teilgenommen und das Ergebnis machte deutlich, dass nur wenige über genügend Wissen verfügen!

Während nur 61% glauben, dass ISPs wie z.B. Orange und T-Online Nachrichten und Newsletter ganz blocken können und werden, sind 26% der Meinung, die E-Mails werden nicht gefiltert und 12% wissen es einfach nicht!
Global landen ca. 20% aller E-Mails und Newsletter, die sogar über Permission verfügen somit trotzdem im Spamordner oder werden überhaupt nicht zugestellt!

Wieder einmal zeigen uns solche Ergebnisse, dass man das Thema Spamfilter wirklich ernst nehmen sollte und sich natürlich gut darüber informieren muss wie Spamfilter arbeiten und worauf es dabei wirklich ankommt! Sich professionell beraten lassen und einen Experten konsolidieren wird sich auf jeden Fall lohnen!

Quelle: Return Path

Laut einer Studie der e-Dialog ist E-Mail immer noch der effektivste Direktmarketingkanal

Eine 5-Länder Studie belegte, dass Angebote und Schnäppchen besonders über E-Mail bei Verbrauchern gut ankommen.

Social Media Marketing ist bei weitem nicht so effektiv und erfolgreich, wie angenommen. Das kann sich natürlich ändern aber noch hat E-Mail die Nase vorn.

In Deutschland möchten Verbraucher lieber per E-Mail (57%) über neue Angebote informiert werden. Das mag relativ hoch erscheinen aber im Vergleich zu UK (68%), Holland und Frankreich (beide 67%) und Schweden (60%) ist die Zahl ziemlich niedrig und hat somit Potential!

Quelle: e-Dialog

Mehr dazu lesen Sie bitte hier:
E-Mail ist der effektivste Direktmarketing-Kanal - Social Media deutlich abgeschlagen in der Verbrauchergunst

Vorteile eines einfachen Abmeldeprozesses (One-Click-Unsubscribe)

Viel zu oft werden Abmeldungen sehr negativ gesehen. Es wird an jeder Adresse des großen Adressbestands festgehalten und die daraus resultierenden geringen Öffnungsraten hingenommen. Dabei ist gerade bei einem solchen Kernpunkt der Adressen- und Kundenpflege Vorsicht geboten. Kein Empfänger zögert beim Löschen einer ungewollt erhaltenen E-Mail. Vielmehr fühlt er sich bei komplizierten Abmeldeverfahren genötigt die E-Mail bei seinem Email-Service-Provider als Spam zu melden. Dabei können gerade diese „Als Spam melden“ Funktionen, wie sie im B2C-Bereich von allen großen Email-Service-Providern angeboten werden, eine Gefahr für zukünftige E-Mail-Aktionen darstellen. Denn die Beschwerderate eines E-Mail-Absender wird bei zukünftigen Spamanalysen berücksichtigt!

Eine geringe Abmelderate sollte nicht durch kleine versteckte Abmeldehinweise und komplizierte Prozesse erreicht werden. Vielmehr ist es die Pflicht des Versenders darauf zu Achten die Erwartungen seiner Empfänger zu erfüllen. Des Weiteren kann man Abmeldungen durch eine klar erkennbare und einfach durchführbare Abmeldefunktion sogar reduzieren. Paradox, doch wir können dies durch unsere Erfahrungen nur bestätigen. Allein indem E-Mail-Empfängern das Gefühl gegeben wird stets die Kontrolle über ihr Postfach zu behalten wird eine E-Mail als weniger störend empfunden und Abmeldung reduziert. Eine Abmeldung wäre ja auch später mit wenigen Mausklicks möglich.

Was ist der richtige Abmeldeprozess?

Diese Frage muss natürlich jeder selbst entscheiden. Unserer Erfahrung nach sollte er nicht zu einfach sein. Bei einer Abmeldung, welche mit einem Klick aus der E-Mail heraus sofort abgeschlossen wird, erhöht sich die Gefahr einer ungewollten Abmeldung. Eventuell wurde ja nur aus Neugier oder aus Versehen auf den Link geklickt. Andererseits muss die Abmeldung unkompliziert und barrierefrei durchführbar sein. So ist eine Anmeldung mit Benutzerdaten oder Passworteingaben zu vermeiden.
Unsere Empfehlung:
Ein Abmeldeprozess, welcher zum einen einfach durchführbar ist und versehentliche Abmeldungen minimiert, ist ein Link zu einer Abmeldeseite. Hier wird noch einmal auf die Abmeldung hingewiesen und die betroffene E-Mail-Adresse angezeigt. Es sind keinerlei Eingaben notwendig und mit einem weiteren Klick kann die Abmeldung abgeschlossen werden. Folgend wird eine Seite zur Bestätigung angezeigt. Die Bestätigungsseite sollte zur Sicherheit Informationen zum Widerruf der Abmeldung enthalten, um versehentliche Abmeldungen noch einmal zu reduzieren.

Wichtig!

Abmeldungen werden sofort wirksam und sind bei allen weiteren E-Mail-Aktivitäten zu berücksichtigen. Hierzu sollte eine Blacklist mit bereits abgemeldeten E-Mail-Adressen angelegt werden, welche auch bei zukünftigen Registrierungen berücksichtigt werden sollte. Denn auch eine E-Mail, welche nur als Opt-In an eine bereits abgemeldete Adresse versandt wird, ist rechtlich fragwürdig. Immerhin hatte der Inhaber der E-Mail-Adresse den versandt, aller E-Mails in jeglicher Form untersagt.

Checkliste

  • Abmeldefunktion ist in jeder E-Mail enthalten
  • Abmeldefunktion ist in Schriftgröße und Farbe klar erkennbar
  • Barrierefreier Abmeldeprozess ohne Benutzer- und Passworteingaben
  • Betroffene E-Mail-Adresse wird vor und nach der Abmeldung angezeigt
  • Abmeldungen sind mit maximal zwei Mausklicks durchführbar
  • Hinweis zum späteren Widerruf nach erfolgreicher Abmeldung
  • Abmeldungen werden sofort wirksam und in einer Blacklist eingetragen
  • Blacklist wird im Registrierungsprozess berücksichtigt

Die Rezession hat nun auch die Internetmarketing-Branche erreicht!

iab-logoDie US-Internetmarketing-Branche verzeichnet im ersten Quartal 2009 einen Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Dies belegt eine Studie des Interactive Advertising Bureaus (IAB) und PricewaterhouseCoopers.

Randall Rothenberg (IAB Präsident) ist dennoch optimistisch, da “die Konsumenten mehr und mehr Zeit mit interaktiven Medien” verbringen werden.

Der Branchenverband Interactive Advertising Bureau gegründet 1996, besteht aus mehr als 375 Medien und Technoligie-Firmen aus der Spitze der US-Onlinewerbung, die für 86% der Internetwerbung in USA verantwortlich sind.

iab Studie

Mehr dazu kann man hier lesen: Internet Advertising Revenues at $5.5 Billion in Q1 ’09

Umgang mit Eventmarketing (E-Mail Einladungen) und Newsletterversand

Für viele ist die Vorgehensweise gleich und dabei wenn es gerade um Events geht, sollte man viel sensibler vorgehen!

Wenn man über E-Mail Marketing spricht, dann haben die meisten sofort nur Newsletter im Kopf. Wir haben aber auch Kunden, die überhaupt keinen Newsletter verschicken und ausschließlich Eventmarketing betreiben und damit auch sehr erfolgreich sind.

Beim Newsletter geht es um Updates rund um das Unternehmen: Software-Updates, Änderung in der Strategie, Partnerschaften usw. Die Zielgruppe ist teilweise die gesamte Datenbank und den Zeitpunkt des Versandes kann man auch nicht so wirklich festlegen. Wenn es aber um eine Veranstaltung geht: ein Workshop, Vorstellung eines bestimmten Produktes, Einladung für Training usw. dann sieht die Sache schon ganz anders aus! Genaue Zielgruppendefinition, Versandzeitpunkt, Formulierung und Aufbau spielen dann eine größere Rolle! Mit CIOs muss man z.B. anders umgehen als CEOs. High Level Kontakte kann man auch später am Nachmittag anschreiben, da sie vorher kaum ihre E-Mails lesen usw… Feinarbeit ist hier angesagt!

Natürlich sollte man seine Erfahrungen schon selber machen, um ein Gefühl für die eigene Datenbank zu bekommen. Aber wenn man gewisse Punkte beachtet, kann man die Responserate um einiges steigern!

10 Tipps für einen besseren Newsletter

Ist Ihr Newsletter Fit? Denken Sie, dass Sie alles richtig machen? Sind Sie mit der Öffnungsrate Ihres Newsletters zufrieden? Wie in einer normalen Beziehung, kommt es auch hier auf die richtige Kommunikation an.

10 Fragen, die Sie sich über Ihren Newsletter stellen sollten:

  • Ist sichergestellt, dass der Newsletter mit den gängigsten E-Mail-Clients richtig dargestellt wird?
  • Enthält der Newsletter Informationen, die für den Empfänger einen Mehrwert darstellen?
    Verschicken Sie nichts, was Sie für Interessant halten, sondern was für Ihre Empfänger interessant sein würden!
  • Sind die Artikel im Newsletter kurz und prägnant? Vermeiden Sie einen Langen Newsletter! Zu lange E-Mails werden nicht gelesen!
  • Werden weiterführende Links zu Hintergrundinformationen auf Ihrer Website angeboten?
  • Werden typische Spam-Begriffe vermieden?
  • Fordern Sie die Abonnenten dazu auf, den Newsletter weiterzuempfehlen?
  • Enthält der Newsletter ein korrektes Impressum?
  • Gibt der Betreff Aufschluss über den Inhalt des Newsletters?
  • Ist der Inhalt übersichtlich und gut strukturiert aufbereitet?
  • Werden alle Links vor dem Versand getestet? Nichts ist schlimmer, als Links, die nicht funktionieren!

Verschicken Sie nicht einfach so! Gehen Sie auf Abonnenten ein und machen Sie auch mal eine Umfrage über Ihren Newsletter. Fragen Sie die Empfänger, wie Sie über Ihren Newsletter denken. Was Sie ergänzen könnten und auf was Sie mehr achten bzw. eingehen sollten. Die Kommunikation sollte nicht die ganze Zeit nur einseitig stattfinden!

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