Archiv für September 2009

Ein richtig gewähltes Character-Set (Zeichencodierung) ist für HTML E-Mails sehr wichtig

Zeichencodierungsfehler in HTML E-Mails gefährden auch den Erfolg einer Kampagne!

Jeder hat schon einmal diesen Effekt gesehen. Die E-Mail sieht plötzlich nicht mehr so aus, wie sie aussehen sollte. Bindestriche werden als Quadrate angezeigt und aus “ß” wird “?” usw. Aber woran liegt das? Schließlich am eigenen Bildschirm sah alles ganz gut und fehlerfrei aus!
Dieses Problem taucht auf, wenn z. B. E-Mail-Programme wie Outlook oder Lotus Notes empfangene E-Mails decodieren und anzeigen möchten und dabei keine Zeichencodierungsvorgaben vorfinden. Somit kann die Darstellung der Sonderzeichen fehlschlagen!

Zeichencodierungstabellen
Um das Problem besser zu verstehen, gehe ich an dieser Stelle kurz auf “Character-Set” ein. Jeder Buchstabe und jedes Zeichen ist in einer bestimmten Codierung hinterlegt und wird auch danach angezeigt. Im Laufe der Zeit kamen aus diversen Gründen (Sonderzeichen, Sprachen usw.) verschiedene Codierungstabellen zustande und damit ist auch ein neues Problem geboren! Wenn ein Zeichen in einer Tabelle nicht definiert ist, kann es auch nicht nach der Codierung dieser Tabelle dargestellt werden! Wenn man einen Text verfasst und die Codierung nicht vorgibt, können andere Programme und Server, die eine andere Codierung als Standard benutzen den Text unter Umständen nicht fehlerfrei anzeigen. Die am meisten verbreiteten Codierungen sind ISO-8859 und UTF-8.

Wie kann man das Problem vermeiden?
Der E-Mail-Server muss richtig konfiguriert sein und die E-Mails mit der richtigen Codierung verschicken. Natürlich kann man im Quellcodebereich “<head>” mit der Angabe der Meta-Tag eine Codierung vorgeben, jedoch viele E-Mail-Server überschreiben den Bereich “<head>” mit eigenen Angaben! Daher sollte die Konfiguration unbedingt auf der Server-Ebene vorgenommen werden.

Hier sind zwei Beispiele für die Meta-Tag-Angabe:

Für HTML
<meta http-equiv=”Content-Type” content=”text/html; charset=iso-8859-1″>

Für XML
<?xml version=”1.0″ encoding=”utf-8″?>

Lass uns mal E-Mailen…

E-Mailen ist oft angenehmer als telefonieren oder SMS schreiben!

Auch die jüngere Generation findet immer mehr gefallen an E-Mails. Wo man früher sich nach der Telefonnummer erkundigt hat, fragt man heute eher nach der E-Mailadresse. Das hat einen ganz einfachen Grund. E-Mailen ist einfach einfacher!

Das Problem mit Anrufen oder simsen (SMS schreiben) war und ist immer noch das Timing! Man erhält oft keine Antwort, weil der Zeitpunkt ungünstig ist und SMS erlaubt außerdem auch nur begrenzter Anzahl an Zeichen. E-Mail hingegen ist viel flexibler und kreativer. Man kann Bilder, Anhänge oder Links einfügen und auch mehr schreiben als SMS zulässt. Darüber hinaus kann man E-Mails zu jedem beliebigen Zeitpunkt schreiben. Also zeitlich komplett unabhängig, ohne bedenken zu haben, dass man seinen Ansprechpartner gerade in einem ungünstigen Moment erreicht. Auch der Ansprechpartner findet eine E-Mail oft angenehmer als einen Anruf oder SMS! Man kontrolliert seinen Posteingang für gewöhnlich dann, wenn man auch mehr Zeit hat und so verringert sich auch der Stressfaktor! Ein weiterer positiver Effekt für den Absender ist der, dass er oft eine ausführlichere bzw. zufriedenstellende Antwort auf eine Frage in einer E-Mail bekommt als auf eine direkte Frage am Telefon oder in SMS. Gerade am Anfang um das Eis zu brechen ist E-Mail nicht selten die bessere Kommunikationsmöglichkeit und sie hat sich als eine solche auch oft bewährt!

E-Mail ist durchaus sehr vielseitig einsetzbar und sie zeichnet sich auch als “der Kommunikationskanal” aus. E-Mail ist generations- und altersunabhängig, sehr flexibel und einfach zu bedienen und sie hat eine große Zukunft vor sich…

Zusammenstellung verschiedener Beispiele von Anmeldeseiten und Welcome-Messages

Ed Henrich hat auf Evernote Beispiele verschiedener Anmeldeseiten und Welcome-Messages zusammengestellt. Es handelt sich hier zwar ausschließlich um Beispiele verschiedener Online-Shops in den USA, es ist aber dennoch eine hervorragende Möglichkeit zur Inspiration.

Anmeldeseiten und Welcome-Messages auf Evernote (zusammengestellt von Ed Henrich)

Natürlich sollten diese Beispiele kritisch betrachtet werden.
So ist zu beachten, dass …

  • in den USA andere rechtliche Bestimmungen gelten als in Deutschland.
  • das Verhalten und die Erwartungen deutscher Nutzer sich zu den in den USA unterscheiden.
  • es sich hier um Beispiele verschiedener Online-Shops im B2C Umfeld handelt.

Mitdenken ist also angesagt! Es ist keine Quelle für kopierbare Vorlagen, sondern vielmehr eine gute Möglichkeit einen Blick über den Tellerrand zu werfen und Ideen zu sammeln.

Social Media werden oft als Ventil zum emotionalen Stressabbau benutzt.

Social Media werden E-Mail Marketing nicht ablösen können, nicht so, wie es sich manche vorstellen!

Jeder dritte Deutsche ist Mitglied einer Social Media Platform, sei es Twitter, Facebook, Xing oder Ähnliches. Informationsaustausch findet dort sehr schnell und flüchtig statt und sie sind auch oft sehr emotional. Ärger über den Alltag, Stress mit der Arbeit, Familie und Freunde werden dort abgeladen, ohne, dass jemand direkt angesprochen wird. Der Gedanke, dass jemand sie liest, reicht es einfach aus, um sich besser zu fühlen!

Es gleicht einem Boxsack im Keller, auf den man nach einem harten Tag oder großer Aufregung einige Male drauf haut! Gerade aus diesem Grund sind sie auch zwischen Teenagern sehr beliebt. Sehr oft werden auch Social Media dafür benutzt, um sich im Internet zu profilieren! Man versucht sich von seiner besten Seite zuzeigen und die positiven Züge besonders hervorheben. Nicht selten werden in Bewerbungen für einen neuen Job unter anderem auch auf z. B. eigenes Xing Profil verwiesen. So gesehen spielen die Social Media für die Selbstdarstellung in der virtuellen Welt eine ziemlich große Rolle. Nur wenn man ausgiebig und gezielt eine bestimmte Zielgruppe informieren möchte, zeigen sich die Grenzen. Nicht alle sind gleichzeitig online oder zu beschäftigt, um die Nachricht direkt zu lesen. Nicht selten wird man z. B. über Xing nach einer E-Mail-Adresse für die weitere Kommunikation gefragt! Bei Twitter ist die Informationsflut teilweise so groß, dass man vieles einfach verpasst, wenn man nicht gerade in seinem Account eingeloggt ist. So behält E-Mail seine Stellung als Informationsträger weiterhin und seine Existenz wird nicht infrage gestellt werden.

Beide, Social Media und E-Mail Marketing haben ihre Existenzberechtigung und man kann sie mit Autobahn und Eisenbahnschiene vergleichen. Es kommt immer darauf an, was man gerade tun möchte. Für manches Vorhaben ist die eine und für das Andere, die andere Möglichkeit die bessere Wahl.

Bleiben Sie in Verbindung
Orange Markting TwitterOrange Marketing FacebookOrange Marketing NewsletterOrange Marketing RSS-FeedOrange Markting Blog Kontakt

Orange Markting YouTubeOrange Markting Google+Orange Markting XingOrange Markting LinkedInBookmark and Share Orange Marketing Blog
Newsletter abonnieren
Blog-Beiträge abonnieren
Kalender
September 2009
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
Monatsarchive
Neueste Kommentare
Daily Email Marketing Paper
Orange Marketing Newsticker