Archiv für Oktober 2009

40 Jahre Internet - am 29. Oktober 1969 erblickte das beste Verteilungssystem der Menschheit die Welt…

Am 29. Oktober 1969 schrieb Professor Leonard Kleinrock Geschichte!

Vor 40 Jahren stellte der US-Wissenschaftler Leonard Kleinrock mit Hilfe eines Modems und einer Standleitung zum ersten Mal eine Verbindung zwischen zwei Computern her.

Zum Jubiläum spricht er mit Johannes Kuhn (Süddeutsche Zeitung): Interview Johannes Kuhn

Deutsche Internetnutzer erhalten 28 E-Mails pro Tag und lesen 7 Newsletter

Mit EUROPEAN E-MAIL MARKETING CONSUMER REPORT 2009 hat ContactLab, ein italienischer E-Mail Marketing Dienstleister, die Nutzung von Mailboxen und Newsletter in Deutschland analysiert.

Im Rahmen der Studie wurden Personen befragt, die mindestens 18 Jahre alt sind und einmal pro Woche auf das Internet zugreifen. Demnach sind in Deutschland 73% (44,1 Millionen) regelmäßig online.

Die Befragten gaben an, dass Sie durchschnittlich 2,3 Mailboxen regelmäßig nutzen. Demnach existieren in Deutschland 99 Millionen aktive E-Mail Adressen. Ca. 1/3 nutzt jedoch nur eine Mailbox. Interessant ist auch die Angabe, dass 34,2% der Befragten ihre E-Mails ausschließlich online (über Webmails) abrufen. Weiterhin gaben die Befragten an, im Durchschnitt 27,8 E-Mails pro Tag zu empfangen. Somit werden in Deutschland täglich rund 1,2 Milliarden E-Mails empfangen! Außerdem lesen die deutschen Nutzer durchschnittlich 7,6 Newsletter.

Interessant ist auch die Angabe der mobilen Nutzung! 13,5% rufen ihre E-Mails mittels Smartphones, BlackBerry, iPhone oder ähnliches ab. 6 Millionen Nutzer rufen ihre E-Mails demnach über ein mobiles Gerät ab.

Was die Internetnutzung in der Öffentlichkeit angeht, zeigten sich die Deutschen jedoch besonders scheu. Lediglich weniger als 10% nutzen die Internetangebote ihres Mobilfunkanbieters für das Aufrufen und lesen der E-Mails.

Diese Zahlen zeigen uns, dass unsere E-Mails und Newsletter, die wir verschicken nur eine von ca. 30 (ca. 3%) E-Mails sind, welche die Empfänger am Tag erhalten. Der E-Mail Betreff und die Inhalte müssen also umso interessanter und nützlicher gestaltet werden! Außerdem sieht man deutlich, dass die mobile Nutzung des Internets mit 13,5% eine große Rolle spielt und durchaus beachtet werden muss!

Die gesamte Studie ist hier kostenlos verfügbar: E-mail Marketing Consumer Report 2009

Datenbereinigung für eine bessere Personalisierung - Sind Ihre Datensätze vollständig?

Besser einen Newsletter ohne Personalisierung verschicken als einen mit einer schlechten oder unvollständigen!

Nichts ist schlimmer als eine Anrede wie: “Sehr geehrter Herr ,” Oder “Sehr geehrte Frau S. Mustermann“! Wurden Sie auch schon einmal so in einem Newsletter oder E-Mail angesprochen?

Viele Unternehmen prüfen Ihre Adressen nicht, dabei verliert die persönliche Ansprache mit solchen Fehlern deutlich an Wert bzw. bewirkt genau das Gegenteil! Man sollte sich daher die Adressen vorher gut anschauen und falls oft der Vorname fehlen sollte, ganz auf den Vornamen in der Personalisierung verzichten. Oder Barrieren einbauen, damit falls Vorname oder Nachname fehlen sollten, eine standard Begrüßung “Sehr geehrte Damen und Herren” erscheint. Oft werden Empfänger auch nur mit dem Vornamen angesprochen, dass sollte man sich ganz genau überlegen, denn oft ist dieser Form vielen viel zu persönlich und kommt nicht besonders gut an!

Prüfen Sie Ihre Daten! Solche Fehler kommen öfter vor als man denkt!

Die Breite und Länge eines Newsletters – Weniger ist oft mehr!

Internet wird immer öfter mobil genutzt und die Endgeräte, welche hierfür zum Einsatz kommen, sind ebenso oft Smartphones, Pocket-PCs oder Mininotebooks. Auf der anderen Seite werden die Monitore immer größer, also für welches Gerät sollte nun der Newsletter optimiert werden?

Internetseiten kann man so programmieren, dass sie sich dem Bildschirm des Nutzers anpassen aber E-Mails bieten solche Möglichkeiten nicht. E-Mails (auch Newsletter) werden oft überflogen und schnell gelesen. Darüber hinaus lesen viele ihre E-Mails im Vorschaufenster ihres E-Mail Clients. Ein Newsletter dürfte daher nicht länger als 1024 Pixel sein. Der Versand eines Newsletters mit 2000 Pixel ist oft reine Informationsverschwendung! Auch die Breite spielt eine große Rolle. Nicht zu schmal aber auch nicht sehr breit! 600 bis 700 Pixel sollten nicht überschritten werden. Wenn möglich sollte man aber bei 600 Pixel bleiben.

600 x 1024 Pixel ist also eine gute Universalgröße und so können auch die mobilen Nutzer den Newsletter ziemlich gut lesen.

Marketing Sherpa - The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports


E-Mail Marketing und Social Media, Adressgenerierung, Zustellbarkeit und vieles mehr!

Das Werk behandelt viele Fragen rund um E-Mail Marketing und Social Media. Die größte Frage in diesem Jahr war:
Wie werden E-Mail Marketing und Social Media zusammenarbeiten?
Oder besser gesagt werden sie überhaupt? Darüber hinaus werden Themen wie Adressgenerierung und die Zustellbarkeit der E-Mails behandelt, sowie die Herausforderungen für das erfolgreiche E-Mail Marketing.

Was wird sich in 2010 ändern? Wie wird E-Mail Marketing in 2010 budgetiert und wo liegen die Schwerpunkte?

Chapter 1: Challenges to Achieve Email Marketing Objectives
Chapter 2: Email Economics in a Recessionary Economy
Chapter 3: Optimizing the Tactical Effectiveness of Email
Chapter 4: Building Bigger and Better Lists
Chapter 5: Managing Deliverability More Effectively
Chapter 6: Measuring Success with Email Analytics
Chapter 7: Special Report on Social Sharing
Chapter 8: Special Report of B2B Email Marketing
Chapter 9: Special Report on International Email

Hier kann man sich vorab einen Überblick über das Werk verschaffen:
The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports

Successful Email Marketing - Ein Vortrag von Joe Soltis, FATHOM SEO

Joe Soltis, Director Permission Based Marketing erzählt in 10 Minuten worauf es in E-Mail Marketing ankommt!

Was braucht ein erfolgreiches E-Mail Marketing? Was tun Sie dafür?

Navigationsleiste in HTML-Newsletter funktioniert nicht immer! Es gibt aber eine Lösung!

Gerade bei etwas umfangreicheren Newsletter ist es sinnvoll eine Navigations- bzw. Menüleiste anzubieten, um dem Empfänger einen besseren Überblick zu verschaffen aber…

In Lotus Notes funktionieren diese sogenannten Anker-Links nicht. Auch bei diversen anderen Webmailern kommt es immer wieder zu Problemen. Diese Verweise sind jedoch sehr wichtig, denn ohne sie muss der Empfänger die ganze Zeit hin und her scrollen und verliert irgendwann die Lust am Lesen. Also wie kann man das Problem umgehen?

Ganz einfach! Über die Webversion des Newsletters kann man dieses Problem lösen, in dem man den Empfänger mit dem Klick auf den Menülink direkt auf die Webversion weiterleitet.

Hier ein Beispiel:

Quellcode der HTML-E-Mail
<a href=”http://www.muster-webversion-newsletter.de/#Anker1″>Link1</a>

Quellcode der Webversion des HTML-Newsletters
<a name=”Anker1″>Ziel1</a>

So wird der Empfänger mit dem Klick direkt auf die Webversion des Newsletters und genau auf die gewünschte Stelle geleitet und kann weiterhin den Newsletter ohne Einschränkungen weiterlesen. Das funktioniert aus jedem E-Mail-Clint und Webmail heraus!

E-Mail Attachment (Anhang) ist oft ein rotes Tuch für die Spamfilter!

Ein Download-Link in E-Mails bietet oft die bessere Alternative.

Es werden immer noch sehr oft E-Mail-Anhänge verschickt, welche entweder von meisten Firewalls ganz gelöscht werden oder im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass die ganze E-Mail von Spamfilter als potenzielle Gefahrenquelle markiert und blockiert wird.

Warum viele auf den Versand der Anhänge nicht verzichten möchten, ist oft nicht gerechtfertigt. Sie möchten es dem Empfänger mit dem Anhang das Lesen leichter machen. Was bringt es aber, wenn der Empfänger eine E-Mail mit dem Verweis auf einen Anhang bekommt, keinen vorfindet und die IT-Abteilung nach dem verschwundenen Anhang fragen muss oder die ganze E-Mail nicht einmal zugestellt bekommt? Viele Spamfilter blockieren grundsätzlich zu große E-Mails unabhängig von dem Inhalt. Außerdem kennt man nicht immer das interne Limit der Empfänger und riskiert mit einem Anhang, dass die E-Mails blockiert werden. Darüber hinaus lassen einige Firmen z. B. generell Zip-Files nicht durch und andere blockieren PDF-Anhänge. Die bessere Lösung wäre also die Dateien und Dokumente als Download über einen Link anzubieten. Damit ist man als Absender immer auf der sicheren Seite.

BDSG-Novelle II verabschiedet - Änderung der Zulässigkeit der personalisierten Werbung

E-Mail Marketing ausdrücklich NUR mit Einwilligung des Empfängers erlaubt!

BDSG Novelle IIAm Freitag den 10. Juli 2009 hat der Bundesrat die sogenannte BDSG-Novelle II verabschiedet. Mit den am 01.09.2009 in Kraft getretenen Regelungen sollten für alle ab diesem Zeitpunkt erhobenen Daten für eigene Geschäftszwecke eine schriftliche oder elektronische (Double Opt-In) Einwilligung für die personalisierte Werbung vorliegen (§ 28 (3) Datenerhebung und –speicherung für eigene Geschäftszwecke).

Für bereits bestehenden Daten gibt es für Zwecke der Werbung bis zum 31. August 2012 eine Übergansregelung
(§ 47 Übergansregelung). Bis dahin sollte die Einwilligung des Empfängers eingeholt werden. Wer danach weiterhin rechtswidrig Werbung verschicken sollte, muss mit hohen Strafen rechnen.

Die ausführlichen Gesetzestexte können Sie hier lesen:

§ 28 Datenerhebung und –speicherung für eigene Geschäftszwecke

(1) Das Erheben, Speichern, Verändern oder Übermitteln personenbezogener Daten oder ihre Nutzung als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke ist zulässig

  1. wenn es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses mit dem Betroffenen erforderlich ist,
  2. soweit es zur Wahrung berechtigter Interessen der verantwortlichen Stelle erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung überwiegt, oder
  3. wenn die Daten allgemein zugänglich sind oder die verantwortliche Stelle sie veröffentlichen dürfte, es sei denn, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung gegenüber dem berechtigten Interesse der verantwortlichen Stelle offensichtlich überwiegt. Bei der Erhebung personenbezogener Daten sind die Zwecke, für die die Daten verarbeitet oder genutzt werden sollen, konkret festzulegen.

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Inaktiven Abonnenten (sleeper) reaktivieren und die Öffnungsrate steigern

Die meisten E-Mail-Versender ignorieren die inaktiven Adressen und deren Potenzial.

Die Rechtsprechung ist nun eindeutig und ohne Grauzone! Der Versand von E-Mails ohne Opt-In bringt eine hohe Strafe mit sich und somit steigt der Wert der Adressen mit Opt-In. Umso wichtiger ist es also, sich um die eigene Datenbank zu kümmern. Öffnungsraten sollten nicht einfach und ohne Zweifel hingenommen werden. Eine hundertprozentige Öffnungsrate ist hingegen genauso unmöglich und sollte auch nicht angestrebt werden (jeder kennt die Geschichte von Kapitän Ahab und Mobi Dick!). Man kann jedoch einiges verbessern.

In der Regel hat man bei einem Newsletter eine Öffnungsrate von 20 bis 30 Prozent. Was ist also mit dem Rest? Diese sollte man genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob ein erkennbares Muster vorhanden ist.

  • Sprache?
  • Region?
  • Alter?
  • Interessen?
  • Geschlecht?
  • Beruf und Position?
  • Sonstiges?

Teilen sich die inaktiven Adressen alle eine Konstante, dann sollte man natürlich reagieren. Zielgruppenspezifischer Versand ist eine mögliche Lösung.

Dabei ist die Wahl der Betreffzeile sehr wichtig und entscheidet über eine höhere Öffnungsrate!

Aber wenn kein erkennbares Muster gibt? Auch hier kann man einiges prüfen und optimieren:

  • Welche Inhalte werden den Abonnenten versprochen und wie gut werden die Versprechungen eingehalten?
  • Wann wird der Newsletter verschickt? Versandzeitpunkt ist ebenfalls ein wichtiger Punkt und sollte variiert und getestet werden.
  • Welcher Mehrwert bringt der Newsletter für den Empfänger? Inhalte sollten strukturiert und interessant gestaltet werden.
  • Eine Umfrage in Kombination mit einer Verlosung ist immer wieder für eine Reaktion gut. Holen Sie Verbesserungsvorschläge ein! Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber was Sie tun können, sondern fragen Sie einfach nach. Niemand sonst kann die Frage besser beantworten als die E-Mail-Empfänger.
  • Vergessen Sie nicht die Zustellung! Erreichen Ihre E-Mails auch die Empfänger? Prüfen Sie Ihre Inhalte auf Spamwahrscheinlichkeit und den E-Mail-Server auf die richtige Konfiguration. Falls Sie mit einem externen Dienstleister arbeiten, fragen Sie nach dem Zustellungsbericht.


Bleiben Sie aktiv. Geben Sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Prozesse können immer weiter optimiert werden. Probieren Sie aus und haben Sie keine Angst, etwas Neues zu versuchen. Denken Sie, Sie wären in einem Restaurant. Sie haben zwar die Karte, freuen sich aber dennoch, wenn der Wirt um Ihr Wohlbefinden bemüht ist!

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