Archiv für November 2009
Wie steigert man die Klickrate im E-Mail Marketing? Was sollte man beim Aufbau eines Newsletters beachten!
Eine hohe Öffnungsrate reicht natürlich nicht alleine aus, denn in den meisten Fällen erwartet/erhofft man sich eine Reaktion des Empfängers!
Wie bringt man den Empfänger dazu, die E-Mail nicht gleich nach der Öffnung zu schließen? Studien belegen, dass man in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden entscheidet, ob man eine E-Mail auch wirklich lesen möchte oder nicht! Das Zeitfenster ist nicht wirklich groß und somit hat der Absender bzw. der Verfasser wenig Spielraum für Fehler.
Lassen Sie uns doch einfach gemeinsam analysieren, wie Empfänger eine E-Mail möglicherweise zu sehen bekommen und wie das menschliche Auge reagiert:
- Die gängigste Bildschirmgröße ist zurzeit 19 Zoll mit einer Auflösung von 1280 x 1024.
- Studien belegen, dass zunehmend Smartphones eingesetzt werden, um E-Mails zu lesen.
- Im B2B Bereich werden zum größten Teil E-Mail Programme wie Outlook und Lotus Notes eingesetzt und viele lesen ihre E-Mails im Vorschaufenster der E-Mail-Clients. Sichtbar sind in so einem Fall ca. 400 Pixel der E-Mail.
- Ca. 28 E-Mails bekommen Empfänger in Deutschland täglich (im B2B viel mehr), also umso schneller möchte man natürlich die E-Mails lesen und überfliegt oft schnell die Inhalte.
- Oft werden Grafiken aus Sicherheitsgründen unterdrückt.
Das Auge hat somit viel zu tun, um den Inhalt zu erfassen bzw. muss viel Filterarbeit leisten und das Gehirn muss schnell die Informationen analysieren und Entscheidungen fällen. Zudem bekommt das Auge immer nur wenige Ausschnitte der E-Mail zu sehen (vielleicht höchstens ca. 400 Pixel sind für das Auge sichtbar).
Nun gut, was kann man dagegen unternehmen bzw. dafür tun, damit die Nachricht den Empfänger auch wirklich erreicht, ihn positiv beeinflusst und dazu bewegt zu reagieren? Hier einige Ansätze, um positivere Ergebnisse zu erzielen:
- Vermeiden Sie einen zu großen (damit ist die Höhe gemeint) Header. Viele Newsletter fangen mit einem viel zu großen Bild an.
- Vermeiden Sie lange Einleitungen und kommen Sie schnell und präzise zum Punkt.
- Standardfarbe für Links ist Blau und sie sind standardmäßig unterstrichen. Lassen Sie wenn möglich, die Formatierung auch so bleiben.
- Da nicht sehr selten Grafiken geblockt werden, bieten Sie Text-Links an und verzichten Sie auf Button ähnliche Bilder.
- Die wichtigsten Links (z. B. Anmelde-Links) nicht erst zum Schluss angeben, sondern soweit wie möglich oben.
- Vermeiden Sie zu spielerisches Design, Sie lenken damit den Leser nur vom Inhalt ab.
- Seien Sie kreativer als nur “hier klicken”! Call to Action ist gefragt. Sie können auch einen ganzen Satz als Link anbieten.
- Die Art und Weise, wie man den Empfänger anspricht, abhängig von der Zielgruppe, trägt sehr stark zur Reaktion bei. Versetzen Sie sich in der Lage des Empfängers!
Nach wie vor handelt es sich hierbei um mögliche Ansätze. Testen muss man aber dennoch! Am besten erstellen Sie 2 oder 3 Varianten des Newsletters und vergleichen Sie dann die Resultate.
10 Gebote des E-Mail Marketings - Professionelles E-Mail Marketing ist nicht kompliziert!
Um im E-Mail Marketing erfolgreich zu sein, sollte man 10 einfache Regeln beachten.
Auf Nachfrage stelle ich hier eine 10 Punkte Checkliste zusammen, wie Sie mit minimalem Aufwand die maximale Wirkung erzielen können:
- Wählen Sie eine eindeutige Absenderadresse. Der Empfänger sollte Sie anhand des Absenders sofort erkennen können. Vertrauen bedeutet mehr Öffnungsrate.
- Wählen Sie den Betreff spannend und betreffend an. Seien Sie ruhig kreativ. Versuchen Sie Aufmerksamkeit zu erwecken. Bedenken Sie, dass Ihre E-Mail eine von ca. 28 E-Mails ist, welche die Empfänger in Deutschland täglich erhalten.
- Einfache und unkomplizierte Sätze. E-Mail-Leser sind keine Brief-Leser. Sie lesen meistens schnell und überfliegen oft den Inhalt. Vermeiden sie daher lange Sätze und eine große Dichte an Fachbegriffen.
- E-Mail bzw. Newsletter Design nicht zu ablenkend vom Inhalt gestalten. Verwirren Sie Ihren Leser nicht.
- Vermeiden Sie sehr lange E-Mails. Packen Sie nicht alles in der E-Mail, sondern bieten Sie weiterführende Links an. Lassen Sie den Leser bestimmen, was er lesen möchte.
- Bieten Sie eine Webversion des Newsletters an. Es gibt immer wieder Fälle, wo die Empfänger Ihre E-Mail aus ihren E-Mail-Programmen heraus nicht lesen können. Bieten Sie die Webversion ebenfalls personalisiert an.
- Bieten Sie eine einfache Möglichkeit zur Abmeldung an. Wenn möglich, bitte automatisiert. Stellen Sie sicher, dass die Abmeldungen nicht wieder angeschrieben werden. Sie ersparen sich damit viel Ärger.
- Anmeldungen für den Newsletter sollten ausschließlich über Doppel-Opt-In erfolgen. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.
- Achten Sie auf das Impressum. Geschäftliche E-Mails müssen ein korrektes Impressum enthalten. Je nach Rechtsform sind die Pflichtangaben unterschiedlich. Falls Sie unsicher sind, konsultieren Sie einen Rechtsberater.
- Variieren Sie die Versand-Zeit und den Versand-Tag! Achten Sie auf die Urlaubszeit und Feiertage. Je nach Zielgruppe können Sie Ihre Ergebnisse damit positiv beeinflussen. Auch der Versandfrequenz ist sehr wichtig. Überfluten Sie nicht den Empfänger mit E-Mails. Vermeiden Sie aber auch lange Pausen. Am besten halten Sie ein Rhythmus oder das, was Sie dem Empfänger versprochen haben.
E-Mail Marketing bedarf an Vorarbeit und Nacharbeit! Man muss genau überlegen, was man wie herausschickt und nach dem Versand die Statistiken gründlich analysieren. Nur so kann man auf dauer im E-Mail Marketing erfolgreich bleiben.
Share “E-Mail Marketing” to social – Twitter, Facebook und Co nutzen
Man muss sich nicht für einen entscheiden und auch nicht viel mehr Zeit investieren!
Nun hat twitter-Fieber auch uns in Deutschland gepackt und viele fragen uns, wie man zeitlich alles schaffen sollte. E-Mail Marketing und jetzt Social Media. Man muss/sollte natürlich nicht den ganzen Tag mit twittern verbringen. E-Mail Marketing und Social Media können auch Hand in Hand gehen.
Fügen sie einfach die sogenannten “share to social” Links in Ihren Newsletter und E-Mails ein. Natürlich muss eine Webversion des Newsletters vorhanden sein, damit es auch funktioniert.
Hier zwei Beispiele für den Link-Aufbau:
Möchte man, dass die Empfänger den Newsletter leicht twittern können, dann fügt man diesen Link ein:
http://twitter.com/home?status=http://webversion-des-newsletter.de
Der Link-Aufbau für facebook ist wie folgt:
http://www.facebook.com/share.php?u=http://webversion-des-newsletters.de
So können die E-Mail-Empfänger den Newsletter mit einem Klick mit anderen teilen. Das nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch und so macht man den eigenen Newsletter leicht “sociable”.
Versandzeit von Werbe-E-Mails und Newsletter im B2B
Wann sollte man am besten auf “Senden” klicken?
Eine der wichtigsten Fragen im E-Mail Marketing: “Wann erreicht man die beste Öffnungsrate?” Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht aber im B2B-Bereich kann man zumindest auf einiges achten…
Wann man nicht schicken sollte:
- Nicht kurz vor oder nach Ferien oder Feiertagen
- Nicht am Freitagnachmittag
- Nicht nach 18 Uhr
- Nicht an Brückentagen
Wann ist es am schlauesten? Versuchen Sie montags bis donnerstags 10 bis 11 Uhr oder 14 bis 16 Uhr. Warum? Ganz einfach:
- Was machen die Meisten, wenn sie morgens im Büro ankommen? Rechner starten, Kaffee oder Tee holen und im Durchschnitt fangen viele ihren Tag gegen 9:00 an. Da ist der Posteingang über nachts durch einige Newsletter, E-Mails von Kollegen usw. ziemlich vollgelaufen. Ihr Newsletter konnte somit untergehen oder einfach ignoriert werden.
- 12 bis 14 Uhr gehen viele Essen und nachdem Essen checken sie noch einmal in Ruhe ihre E-Mails und nach 16:30 Uhr versucht man schnell einige Sachen zu erledigen, da Feierabend naht!
Eines darf man nicht vergessen: “Eine Allgemeinlösung gibt es nicht und auf jeden Fall sollte man selber verschiedene Tage und Zeiten ausprobieren”. Also dann viel Erfolg…




