Archiv für Februar 2010

13 “Don’t do it” in E-Mail Marketing - Das sollten Sie nicht tun

Das sollten Sie wirklich nicht tun…

  1. Versand von Werbe-E-Mails (Newsletter ist auch Werbung) an info@ Adressen, welche nicht klar grünes Licht für Werbeempfang erteilt haben
  2. Versand von Werbe-E-Mails generell an Adressen ohne Opt-In oder ohne bestehenden geschäftlichen Beziehungen oder Interessen
  3. Versand von Werbe-E-Mails ohne oder mit fehlerhaftem Impressum
  4. Versand von Werbe-E-Mails ohne deutlich erkennbare Absenderkennung
  5. Versand von Werbe-E-Mails ohne Beachtung der Interessen. Relevante Inhalte und Zielgruppenselektion sind sehr wichtig, wenn Sie nicht schnell Abonnenten verlieren möchten!
  6. Versand von Werbe-E-Mails ohne Beachtung der Versandfrequenz, werben Sie ohne zu belästigen!
  7. Versand ohne Beachtung der Zeit/Tag. In welchem Segment sind Sie tätig? B2B oder B2C?
  8. Versand ohne Beachtung der Spam-Filter-Rules! Achten Sie auf Wörter und Sonderzeichen, die Sie in Ihrem Newsletter und E-Mail Betreff verwenden!
  9. Versand ohne E-Mail-Clients Test. E-Mail-Codierung ist nicht gleich Website-Codierung!
  10. Versand von personalisierten E-Mails ohne eine saubere Datenbank! Wie würden Sie denn so eine Anrede finden: “Sehr geehrter Herr S.“?
  11. Sie verschicken Newsletter, beachten jedoch die Bounces nicht
  12. Sie verschicken Newsletter, beachten jedoch die Statistiken nicht
  13. Komplizierte Abmeldeverfahren. Abmeldung vom Newsletter muss auch ohne Einloggen möglich sein!

Also dann weiterhin viel Erfolg mit Ihren E-Mail Kampagnen…

CTR steigt und fällt mit der Link-Positionierung

Die Position und Anordnung der Links spielen im E-Mail Marketing eine große Rolle!

Den Meisten ist es nicht ganz bewusst, wie wichtig die Positionierung der Themen und Links im E-Mail Marketing sind und die Macht des Vorschaufensters wird ebenso unterschätzt! Natürlich hat der Empfänger den Newsletter freiwillig abonniert aber das bedeutet schon lange nicht, dass er die gesamte E-Mail nach Hinweisen und Links durchforstet. Viel mehr sind die ersten Zeilen eines Newsletter entscheidend. In der Regel liest man sich eine E-Mail im Vorschaufenster und das ist meistens nicht mehr als ca. 400 Pixel hoch! Auch in vielen Webmails werden die E-Mails nicht automatisch in Vollansicht dargestellt. Smartphones und mobiles Internet sind auf Vormarsch! Laut Experten werden in Deutschland dieses Jahr mehr als 8 Millionen Smartphones verkauft und sie haben alle nicht sehr große Displays! Wichtige Themen und Links sollte man daher immer weit oben platzieren, abgesehen davon, dass man sowieso nicht sehr viel in einem Newsletter packen sollte! Eher sollte man weiterführende Links zur Webseite anbieten und somit auch für mehr Traffic auf die eigene Homepage sorgen.

Sie sollten sich immer in der Lage des Empfängers versetzten und unvoreingenommen den eigenen Newsletter betrachten. Wie wäre denn Ihre Reaktion auf so einen Newsletter?

Segmentierung ist für E-Mail Marketing von existenzieller Bedeutung aber wie segmentiert man ohne Nutzerprofilbildung?

Relevante Inhalte sind für den Empfänger wichtiger denn je, und wer das nicht beachtet, verliert schnell die Abonnenten!

Die jüngsten Statistiken und Umfragen ergaben, dass die Deutschen am Tag ca. 28 E-Mails erhalten und ca. 8 Newletter lesen. Das sagt uns vor allem eines, dass der Empfänger sich schnell von unnötigem Ballast befreien wird. Also relevante Inhalte sind einer der wichtigsten Punkte in E-Mail Marketing. Das schließt Adressen mit Opt-In besonders ein, denn sie haben sich registriert um News zu erhalten, welche sie auch interessiert. Natürlich darf man keine Nutzerprofile bilden aber man kann die Abonnenten nach Interesse gruppieren, hierfür kommt die Anmeldeseite im Spiel und ihre Wichtigkeit ist besonders hoch!

Die Wahl von Versandfrequenz und Interessengebiet sind für Segmentierung sehr wichtig! So kann man einer E-Mail-Adresse dem dazugehörigen Interessengebiet zuordnen und somit vor dem Versand nach Relevanz segmentieren! Amazon liefert ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Segmentierung auch wenn sie meiner Meinung nach sehr stark profilieren aber sie unterliegen auch nicht der BDSG!

Persönliche Angaben außer der E-Mail-Adresse müssen freiwillig erfolgen aber man kann den Empfänger durchaus nach dem Interessengebiet und der gewünschten Versandfrequenz erfragen!

Eine Anmeldeseite für einen Newsletter könnte demnach folgendes abfragen und abfangen:

Anrede (kein Pflichtfeld)
Vorname (kein Pflichtfeld)
Nachname (kein Pflichtfeld)
E-Mail Adresse (Pflichtfeld)

Versandfrequenz (Pflichtfeld): wöchentlich, monatlich, 1/4 jährlich
Interessengebiet (Pflichtfeld): Allgemein, Thema A, Thema B, Thema C

Damit kann man vor jedem Versand nur die Empfänger auswählen, die auch am besten zum Thema des Newsletters bzw. der E-Mail-Kampagne passen. Somit erhöht man nicht nur die Öffnungsrate, sondern auch die Responserate und gleichzeitig den ROI!

E-Mail Marketing ist auch für Industrieunternehmen ohne großen Aufwand und Know-how möglich

Nicht das neue Medium an sich stellt das Problem dar, sondern ein unnötiger Respekt vor dem technischen Aufwand!

E-Mail Marketing in Industrieunternehmen

In den letzten Wochen bekommen wir verstärkt Anfragen aus dem Industriesektor (kleine und mittelständige Unternehmen), zuletzt weil wir Full-Service E-Mail Marketing anbieten und dabei ist es mir aufgefallen, dass viele einfach angst davor haben! Sie wollen natürlich nichts falsch machen und haben nicht selten keine richtige “Marketing Abteilung” sondern ein bis zwei Personen, die sich unter Anderem auch um Marketing kümmern! Außerdem ist man einfach in eine andere Welt, wo große Maschinen, Mechanik und Präzisionsgertäte eine große Rolle spielen und auf einmal wird man mit “E-Mail Marketing” konfrontiert! Was ist überhaupt “E-Mail Marketing” und warum sollte ich es tun? Ich werde jetzt hier die fünf wichtigsten und häufigsten Fragen auflisten und kurz darauf eingehen:

Was ist E-Mail Marketing?
Ganz einfach! Eine elektronische Form des Direktmarketings!

Sie haben von der Technik keine Ahnung?
Kein Problem, viele Self-Service-Anbieter bieten Lösungen an, die sehr einfach umsetzbar sind. Außerdem bekommen Sie mit einigen Tagen Workshops und Schulungen alles, was Sie zu wissen brauchen!

Sie haben keine Ressourcen?
Auch das ist kein Problem! Ebenfalls viele Full-Service-Anbieter übernehmen alle technischen Abläufe für Sie! Darüber hinaus helfen sie bei Adressgenerierung und klären Sie mit der Rechtslage auf!

Dürfen Sie Werbe-E-Mails an jeden verschicken?
Nein! Ihren Kunden können Sie natürlich auch werbe E-Mails zukommen lassen aber nicht im Internet nach info@ Adressen suchen und Werbung schicken! info@ ist keine Freikarte für Werbe-E-Mails! Damit Sie eine Werbe-E-Mail verschicken können, benötigen Sie die Zustimmung des Empfängers. Hier spricht man von “Opt-In”! Abmeldungen sollten Sie sofort von der Liste streichen, damit sie keine E-Mails mehr erhalten!

Wird E-Mail als Kommunikationskanal wirklich so stark genutzt?
Ja, aktuelle Studien zeigen, dass z. B. in Deutschland ca. 99 Millionen aktive E-Mail-Adressen existieren und dass die deutschen im Schnitt täglich ca. 7 Newsletter lesen! Mehr dazu hier: Deutsche Internetnutzer erhalten 28 E-Mails pro Tag und lesen 7 Newsletter

E-Mail Marketing ist kein Hexenwerk und nicht kompliziert und gar Zeitaufwändig! E-Mail Marketing ist eine ganz einfache und sehr kostengünstige Form von Kundenbindung und Betreuung!

ReturnPath Studie über die globale E-Mail-Zustellung – Whitelisting alleine ist nicht genug!

ReturnPath hat eine Studie über die globale E-Mail-Zustellung veröffentlicht, in der Deutschland ziemlich schlecht abschneidet!

Laut der Studie erreichen in Europa durchschnittlich nur rund 85,5% der E-Mails auch wirklich den Empfänger (Inbox). In Deutschland landen durchschnittlich 11,5% in Spam-Ordner.

Die hohe Zustellbarkeitsangabe vieler professionellen Versender (95%-98%) wird durch diese Studie stark in Frage gestellt! Natürlich kann man nur die Werte messen, die man auch wirklich messen kann. Also in der Regel werden die Bounces von der Versandliste abgezogen und der Rest wird als “erfolgreich versendet” markiert! Diese Studie zeigt ebenfalls, dass mit Whitelisting alleine ist es nicht getan! Der HTML-Code muss professionell erstellt werden und der Betreff und E-Mail-Text müssen genau auf Spamwahrscheinlichkeit geprüft werden. Hierfür ist es sehr sinnvoll zu wissen, wie Spamfilter funktionieren! Man kann natürlich nicht die 100%ige Zustellung erreichen aber die Zustellungsrate maximieren!

Die komplette Studie kann man hier per E-Mail anfordern: RETURN PATH’S GLOBAL EMAIL DELIVERABILITY BENCHMARK REPORT

Neue Herausforderungen in E-Mail Marketing sind die Smartphones!

Der Zukunftstrend geht immer weiter in Richtung mobile PCs.

Die aktuellen Funktelefone sind jetzt schon für viel mehr als nur telefonieren gebaut und gedacht. Sie haben E-Mail und Messenger Funktionen, können Dokumente lesen und bearbeiten und dank immer günstiger werdenden Tarifen, kommen diese Funktionen auch immer häufiger zum Einsatz! Nur ein kleines Problem haben alle diese Geräte und das ist das kleine Display. Anders gesagt ist das kein Problem, sondern eine neue Herausforderung für Webseitenbetreiber und vor allem E-Mail Marketer. Wie schafft man es, dass der Empfänger seinen Newsletter auch unterwegs vernünftig lesen kann? Die Antwort ist eine Version, die zwar ebenfalls HTML-codiert ist, damit man trotzdem die Klicks aufzeichnen kann, aber nur Textelemente enthält. Man bietet sozusagen neben der Webversion auch eine Mobilfunkversion an! Da die Mobilversion keine Designelemente enthält, kann man sie mit sehr geringem Aufwand erstellen! In E-Mail weist man dann z. B. mit diesem Satz auf die Versionen:

Falls Sie diese E-Mail nicht richtig lesen können, wählen Sie eine der folgenden Varianten: Webversion oder Mobilfunkversion.

Probieren Sie doch diesen Vorschlag aus und schauen Sie, wie viel Prozent Ihrer Empfänger Ihre E-Mails von unterwegs lesen. Ist bestimmt sehr interessant zu wissen oder?

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