Newsletterversand an Kontakte aus den sozialen Netzwerken

24 Shares 24 Shares ×

Soziale Netzwerke boomen wie noch nie und im Schnitt hat jeder mehr als 1.000 Kontakte. Inwieweit man alle wirklich kennt, sei daher gestellt, umso interessanter sind die Kontaktfreigaben, welche in den meisten Fällen sehr großzugig ausfallen und genauso leichtfertig auch genutzt werden. Da stellt sich doch die Frage, darf man seine Kontakte aus den sozialen Netzwerken ohne bedenken und explizite Freigabe für eigene Werbezwecke direkt per E-Mail anschreiben!?

Soziale Netzwerke dienen an erster Stelle der virtuellen Kommunikation und die Vernetzung ist freiwillig. Also wenn Herr X seine Kontaktdaten für Frau Y freischaltet, dann möchte er doch kontaktiert werden oder nicht!? So einfach wie es scheint ist es aber nicht …
Auch in soziale Netzwerke wie Xing, Facebook, LinkedIn usw. ist nicht alles immer schwarz oder weiß. Die Grauzone ist gerade hier umso größer. Viele geben ihre Daten nicht freiwillig preis, sondern haben ihren Accounts nicht richtig konfiguriert oder haben einfach nicht weit genug und and die Folgen und Konsequenzen gedacht! Ich bin wirklich erstaunt darüber, wie leichtfertig Menschen mit ihren Daten auf einem fremden Server, der sich sogar auf einen anderen Kontinent befindet, umgehen, sich aber hinterher über Spam, Phishing und Cyberkriminalität beschweren und sogar wundern! Noch nie hatten Kriminelle so ein leichtes Spiel und daran sind an erster Stelle die Nutzer selber schuld. Warum muss man seine E-Mail-Adresse, Telefonnummer und andere persönliche Daten überhaupt in Netz für andere freigeben!? Man muss sich also vorher gut informieren, bevor man seine Daten auf einem Server in z. B. USA speichern lässt …

Ich möchte aber nicht von eigentlichem Thema abkommen. Es geht um die Nutzung der freigegebenen Daten wie z B. die E-Mail-Adresse.

Ich bekomme immer wieder Werbe-E-Mails auf meine geschäftliche E-Mail-Adresse, welche ich nicht bewusst angefordert habe und zu meinen Staunen kommen sie von sogenannten selbsternannten Experten, die es eigentlich besser wissen müssten und das macht mich traurig und wütend!
Ich möchte kontaktiert werden aber nicht gleich für einen Newsletter eingetragen werden! Auch wenn jemand im Telefonbuch steht, heißt nicht, dass diese Person die Freikarte für Werbeanrufe für die Welt erteilt hat und mit den E-Mail-Adressen aus den sozialen Netzwerken ist es auch nicht anders! Man sollte zumindest soviel Höflichkeit besitzen und die Person vorher um Erlaubnis bitten. Hier geht es aber auch nicht nur um die Höflichkeit! Es ist einfach ungesetzlich persönliche Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse ohne vorherige und ausdrückliche Einwilligung des Empfängers für werbliche Zwecke zu nutzen. Man sollte sich an die Gesetze halten, denn sonst riskiert man nicht nur eine saftige Geldstrafe, sondern ruiniert man sich den eigenen Ruf und somit nachhaltig den eigenen Erfolg! Langfristig denken, geduldig sein und von Anfang eine saubere Datenbank aufbauen ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg!

24 Shares Twitter 9 Facebook 12 Google+ 2 LinkedIn 0 StumbleUpon 1 Buffer 0 24 Shares ×
The following two tabs change content below.

Ali Amir Mostofian

Digital Marketing Manager (Campaign and project -management) bei Orange Marketing
Blogger, Jazz and Coffee Lover... Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe? Dann rufen Sie uns an 069 203 27 202 oder schreiben Sie uns eine Email info@orangemarketing.de
Möchten Sie mehr über das digitale Marketing lesen?

24 Shares Twitter 9 Facebook 12 Google+ 2 LinkedIn 0 StumbleUpon 1 Buffer 0 24 Shares ×