Archiv für 2011

Email Marketing Rückblick 2011 - Was hat uns am meisten bewegt

2011 naht dem Ende und wir blicken auf ein sehr spannendes Jahr zurück! Der rasante Aufstieg von Social Media setzte sich auch dieses Jahr fort aber Email verteidigte seinen Titel als der Kommunikationskanal wieder einmal erfolgreich!

Wir haben die 10 attraktivsten Beiträge, aus unserem Blog, hier für Sie zusammengestellt:

  1. Eine interessante Infografik über die Versandzeit von Werbe-Emails und Newsletter
    Der richtige Versandzeitpunkt wirkt sich sehr stark auf die Öffnungsrate von Werbe-Emails und Newsletter aus. Aus diesem Grund sollte man sich intensiv damit auseinandersetzen und verschiedene Zeiten testen. Weiterlesen »
  2. Was macht Email als Marketing, Vertrieb und überhaupt als das ultimative Kommunikationsmedium unersetzbar?
    Email, das ultimative Kommunikationsmedium ist mit nichts zu ersetzen, sie wird sich mit Sicherheit weiter entwickeln und verwandeln aber nicht verschwinden. Mit Email kann man den Sales-Cycle sehr elegant steuern… Weiterlesen »
  3. Social Media Dialog: Wie Sie Kundenbeschwerden in erfolgreiche Markenkommunikation umwandeln können
    Sprechen wir über Social Media, sprechen wir oft über Selbstläufer, über Virales, über kritische Massen. Die Kunst ist es einen Hebel an der Stelle anzusetzen, der die Crowd dazu motiviert die Botschaft Ihrer Marke oder Ihres Produkts weiter zu tragen. Weiterlesen »
  4. Die Anatomie eines Facebook Fans - Was bewirken die Like Buttons, Fan Pages und die Applikationen [Infografik]
    Welche Konsequenzen haben die Handlungen eines Facebook Fans? In dieser Infografik sehen Sie ganz genau was die Like Buttons, Fan Pages und die Applikationen bewirken. Weiterlesen »
  5. Die Sozialisierung der Unternehmen fängt in den Köpfen an …
    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. So muss die Sozialisierung der Unternehmen ganz oben in der Managementebene beginnen. Sie müssen davon überzeugt sein und als Vorbilder agieren… Weiterlesen »
  6. Social Media und das moderne Marketing - Nehmen Sie es bitte persönlich
    Soziale Netzwerke haben das Konzept des Marketings grundlegend verändert. Es geht dabei nicht nur um Empfehlungsmarketing, Follower oder Fans. Vielmehr geht es um Emotionen. Marken und Produkte werden öffentlich diskutiert und kritisiert. Kunden möchten ernst genommen und beachtet werden und man kann sie nicht mehr ignorieren. Weiterlesen »
  7. Streben nach dem perfekten E-Mail Betreff
    Der E-Mail Betreff genießt leider immer noch nicht die Beachtung, die er auch wirklich verdient und das ist schlichtweg grobfahrlässiges Handeln! Nun bevor man beginnt, sich über die Länge und Aufbau Gedanken zu machen, sollte man sich die Spielregeln aneignen: “Was gehört nicht in einem E-Mail Betreff” Weiterlesen »
  8. Share with your circle - Google+ Share-Button auch im Newsletter integrieren [How-to]
    Die Einbindung auf Webseiten ist einfach, man erhält einen JavaScript-Code, den man dann dort einfügt, wo man den Google+ Button auch haben möchte aber JavaScript funktioniert nicht in Emails. Man kann die Share-Funktion aber auch mit einem Link aufrufen… Weiterlesen »
  9. Bitly Report: Wie hoch ist die Lebensdauer eines geteilten Links über soziale Netzwerke
    Wie lange bleibt ein geteilter Link über Twitter, Facebook oder Email lebendig bevor er an Aufmerksamkeit verliert? Spielen der Inhalt und das Netzwerk eine Rolle? Weiterlesen »
  10. Checkliste für einen gelungenen Newsletter - 10 Dinge, die Sie beachten sollten
    Oft sind es die einfachsten Sachen, die einem nicht auffallen oder aus Eile nicht geprüft werden. Diese 10 Punkte sollten Sie immer vor jedem Versand prüfen… Weiterlesen »

Wir wünschen allen unseren Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Auch 2012 werden wir mit News und Tipps rundum Email und Social Media Marketing für Sie da sein…

2011 - Email ist als Marketinginstrument umso mehr relevant und aktuell

Nach dem Boom von Social Media im Jahr 2009 dachten viele, mit Email sei es nun endgültig zu Ende. Wieder einmal hörte man überall “Email ist tot” oder “Email gehört der Vergangenheit” aber nein, so ist es nicht, denn 2011 wurden mehr Emails versendet als jemals zuvor!

Social Media haben Emails nicht verdrängt, sondern viraler und die zunehmende Nutzung von Smartphones und mobiles Internet, haben sie umso effektiver gemacht…

Die Infografik von Constant Contact “The State of Email Marketing” zeigt sehr übersichtlich, wie Social Media die Emails effektiver machten:

Social Media Marketing - Werbepannen mit Monitoring verhindern

Das Beispiel von Germanwings zeigt, wie schwer und schnell man sich täuschen kann.
HORIZONT.NET - Germanwings nimmt Domina-Spot aus dem Netz

Mit dem Klick auf das Bild werden Sie zu HORIZONT.NET weitergeleitet, wo Sie das Video abspielen können!

Mit dem Klick auf das Bild werden Sie zu HORIZONT.NET weitergeleitet, wo Sie das Video abspielen können!

“Wie blöd ist das denn?”, “Mega peinlich und zum Fremdschämen!” - die Kommentare der Facebook-Fans der Billigairline Germanwings sind mehr als deutlich. Auch bei den HORIZONT.NET-Lesern fiel der Spot mehrheitlich durch. Objekt des Shitstorms: Der Sado-Maso-Clip, den das Kölner Unternehmen Anfang der Woche auf seinem Youtube-Kanal hochgeladen hatte. Nun hat Germanwings das Video wieder aus dem Netz genommen. Auf Nachfrage begründet die Fluggesellschaft dies mit der ab Mittwochabend auferlegten Altersbegrenzung von Youtube. Die negativen Reaktionen der Internetgemeinde seien dagegen keinesfalls der Auslöser gewesen.

Nun, was sagt uns das? Ich frage anders… Gewagte und schockierende Werbung… Ok… Aber was haben sie sich dabei gedacht? Das war wohl ein Blindflug für Germanwings…

Mit mehr Social Media Monitoring und Vorbereitung hätte man so eine Panne verhindern können, indem man portionsweise, über soziale Medien, ein Gefühl für die Aufnahmefähigkeit und Akzeptanz derartige Kampagnen entwickeln können!

Wie gut kennen Sie Ihren Kunden? Was können Sie ihnen zumuten? In Zeiten von Social Media Connections und Mobile Rising muss man umso mehr aufpassen, sich vorbereiten und besser zuhören! Monitoring-Tools gibt es wirklich genug. Deren Wichtigkeit ist es jedoch in vielen Unternehmen nicht wirklich angekommen aber früher oder später erwischt es jeden…

Der Kunde ist bis an die Zähne bewaffnet mit Social Media Connections und Smartphones. Diese Macht sollte nicht unterschätzt werden…

LG Aschaffenburg: Impressumspflicht jetzt auch für Social Media Präsenz von Unternehmen

Wie die Rechtsanwälte Schwenke & Dramburg in ihrem Blog veröffentlicht haben, sind Unternehmen nun rechtlich gezwungen, auch mit ihrer Social Media Präsenz, die Anforderungen des § 5 TMG an die Anbieterkennzeichnung zu erfüllen. Das Problem dabei ist, dass die Erfüllung nicht technisch möglich ist, zumindest zurzeit! Denn das Landgericht Aschaffenburg ordnete an, dass die Aufnahme des Impressums im Infobereich nicht ausreicht, sondern direkt auf der Startseite der Social Media Präsenz anzubringen wäre. Das wiederum ist nicht umsetzbar, denn so eine Möglichkeit bieten die Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Google+ & Co nicht an!

Nehmen wir Facebook. Man hat nur zwei Möglichkeiten:

  1. Impressum-Tab links mithilfe einer Applikation
  2. Impressumangabe in der Infobox, ebenfalls links

Das Problem dabei ist, dass die mobile Version von Facebook diese Bereiche nicht anzeigt, womit theoretisch wieder ein Verstoß vorliegen würde!

LG Aschaffenburg hat also mit dem Urteil vom 19.08.2011 - 2 HK O 54/11 leider nicht zu Ende gedacht!

Was jetzt? Gute Frage, welche sich momentan alle stellen …

Weiterführende Links zu diesem Thema:

LG Aschaffenburg: Facebook-Seite muss vollständiges Impressum haben

Facebook & Impressum - “Mitgefangen, Mitgehangen” und eine “irre” Lösung

Kommentar von Schwenke & Dramburg zu: LG Aschaffenburg, Urteil vom 19.08.2011 - 2 HK O 54/11

Q4 2011 - Top Spam-Begriffe, die in Email Kampagnen und Newsletter vermieden werden sollten

Mailworx veröffentlicht regelmäßig eine Liste der Begriffe, welche die Spampunkte der Emails erhöhen werden. Spamfilter arbeiten nach einem Punktesystem. Wenn eine bestimmte Schwelle überschritten ist, wird die Email als Spam klassifiziert und landet im Spam-Ordner. Diese Begriffe erhöhen die Spampunkte und können Ihre Email Kampagne gefährden!

Besonders anfällige Spamphrasen & Begriffe im 4. Quartal 2011:

  • Bank
  • Geld-zurück-Garantie
  • negative Entwicklung
  • Transaktions-Mails
  • PayLife
  • Gebühr
  • Darlehen
  • Potenzial
  • Potential
  • Tarif
  • Anbieterwechsel
  • Kauf-Tipp der Woche
  • Kaufen, kaufen und kaufen
  • Jetzt gratis!
  • Gewinner
  • unkompliziert
  • dringend
  • kennen
  • anonym
  • Sind Sie ein Gewinner [Spamphrase, wenn diese im Betreff verwendet wird]
  • Rolex
  • Bekannte
  • Online Poker
  • Pills
  • Ihre Antwort
  • Sicherheitswarnung
  • Profis [Spam-Begriff, wenn dieser im Betreff verwendet wird]
  • B2B Marketing
  • offizielle

Quelle: eworx Network & Internet GmbH

Content Marketing und die Macht der Worte - Dasselbe aber anders gesagt, kann Wunder bewirken

Jeder von uns hat seine Eigenheiten und Wahrnehmungen. Somit reagieren wir unterschiedlich auf verschiedene Situationen oder Aussagen. Für einen mag eine Aussage feindselig, für den anderen jedoch neutral klingen. Natürlich kommt es auch darauf an, in welcher emotionalen Lage man sich befindet. Sonnenuntergang kann zu zweit ganz anders wahrgenommen werden als allein. Wir sind Gefühlswesen und somit funktionieren und reagieren wir sehr oft emotional und nicht rational…

Ich habe vor Kurzem ein sehr interessantes Video gesehen: „The Power of Words” von Purplefeather Schauen Sie es sich bitte kurz an:

Genauso ist es… Wir müssen versuchen feinfühliger zu werden und die Menschen emotional begegnen. Man kann einen Satz in vielen Varianten sagen und unterschiedlichen Emotionen aktivieren nun ist die Frage, welcher emotionaler Zustand sollte erweckt werden?! Somit kann z. B. eine gut und vielleicht witzig gemeinte Werbekampagne komplett nach hinten losgehen, wobei sich eine bestimmte Gruppe von Menschen beleidigt fühlt.

Warum schlagen oft Marketingberater vor, eine Werbekampagne in verschiedenen Varianten zu produzieren oder Newsletter-Empfänger in mehrere Gruppen aufteilen und sie dann mit unterschiedlichen Email-Betreffs anzuschreiben? Sie alle verfolgen ein Ziel:

Dasselbe aber anders gesagt, kann Wunder bewirken!

Sie alle wollen ein Wunder, einfach mal übertrieben gesagt, aber ja darum geht es. Wenn Sie sich mit zwei Personen unterhalten, dann kennen Sie sie womöglich oder können Sie sie relativ schnell einschätzen. Was aber, wenn Sie eine Botschaft an Tausende oder Millionen senden, dann können Sie sich zwar auf Ihre Erfahrungen stützen jedoch nicht den gleichen Erfolg erzielen. Also ist es besser, das Risiko zu minimieren, indem Sie dasselbe aber anders sagen…

Weihnachten steht vor der Tür und Sie werden bestimmt noch eine Weihnachtskampagne am Laufen haben, also probieren Sie es doch gleich aus! Sie werden sehen, Sie können ein Wunder erleben und wann wäre es passender als in dieser Jahreszeit…

Unsere digitale Gesellschaft in den nächsten 30 Jahren: Brian Solis im Interview mit John Battelle

Brian Solis im Gespräch mit John Battelle, Gründer und Vorsitzender von Federated Media. John ist ein Unternehmer, Journalist und Autor. Er ist auch einer der Gründer von Web 2.0 Conference. Zuvor war Battelle Gründer und CEO von Standard Media International (SMI), der Herausgeber von The Industry Standard und TheStandard.com. Vor der Gründung von The Standard, war Battelle einer der Mitgründer und Herausgeber des Magazins Wired und Wired Ventures.

Social Media Dialog: Wie Sie Kundenbeschwerden in erfolgreiche Markenkommunikation umwandeln können

Ein Gastbeitrag von Lukas Schneider, Partner bei mindbase strategic consulting.

Sprechen wir über Social Media, sprechen wir oft über Selbstläufer, über Virales, über kritische Massen. Die Kunst ist es einen Hebel an der Stelle anzusetzen, der die Crowd dazu motiviert die Botschaft Ihrer Marke oder Ihres Produkts weiter zu tragen. Nutzer sollen möglichst positive Erfahrungen und Empfehlungen teilen – und das mit so viel anderen wie möglich. Wenn es funktioniert freut sich das Controlling über hohe ROIs und Conversions.
Was aber geschieht, wenn Nutzer enttäuscht, unzufrieden oder ärgerlich sind? Oft, und leider erlebe ich es in meiner Arbeit sehr häufig, dass gerade die Unzufriedensten und Ärgerlichsten auch die aktivsten Nutzer von Netzmedien sind. Eine alte Faustregel aus dem Marketing lautet, dass ein zufriedener Kunde 5 Anderen von seiner Erfahrung mit einem Produkt oder einer Marke erzählt. Der unzufriedene Kunde spricht mit 15 Anderen. Social Media hat dieses Verhältnis radikal verändert. Ein unzufriedener Kunde, der in seinem Netzwerk schreibt, spricht heute mit einer viel größeren Menge von Menschen. Bad News are good News und die Wahrnehmung solcher Postings ist häufig größer als die beste Kampagne für ein Brand.

Wie kann man aus solchen negativen Kundenäußerungen erfolgreiche Markenkommunikation machen?

1. Priorisierung:
Nicht jede Äußerung eines unzufriedenen Kunden muss in die aktive Social Media Kommunikation aufgenommen werden. Natürlich macht es Sinn, sich um die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu bemühen, jede Äußerung im Social Web muss aber darauf hin überprüft werden, ob eine öffentliche Reaktion der betroffenen Marke eine solche Beschwerde nicht noch verstärkt. Als Faustregel kann man annehmen, dass ein Äußerung mit signifikant geringerer Reichweite als die Marke (Empfänger, Retweets etc.) eher im persönlichen Kontakt bearbeitet werden sollte. Achten sie darauf nicht zu verstärken, was sonst eventuell in der Masse untergegangen wäre.

2. Dialog:
Treten Sie mit kritischen Stimmen in den Dialog. Nehmen Sie Beschwerden ernst und klären Sie Missverständnisse auf. Die häufigste Ursache von negativen Kundenmeinungen sind Missverständnisse, oder (seien wir mal ehrlich) tatsächliche Mängel am Produkt. Seien Sie transparent. Dokumentieren Sie in einem solchen Fall öffentlich, wie Sie firmenintern mit der Beschwerde umgehen. Ist sie berechtigt, bemühen Sie sich um eine vorbildliche Abwicklung. Ist sie unberechtigt, stellen Sie die Umstände bestmöglich dar. Wenn in jedem Beitrag zum Dialog Ihrerseits mitschwingt, dass Sie in jeder Hinsicht kundenorientiert und offen sind, können sie auch eine öffentliche Beschwerde zu einem Kommunikationserfolg machen!

3. Community Building:
Neben allen positiven Effekten von Community Building um die eigene Marke für Werbeaktivitäten, ist eine große Reichweite im Social Web auch eine Art Versicherung, falls es einmal nicht wie gewünscht laufen sollte. Ziel eines lösungsorientierten öffentlichen Dialogs über Kundenbeschwerden muss auch sein, die Botschaft darüber zu verbreiten. Reichweite ist entscheidend.

Email-Adressen rechtssicher für Werbezwecke offline mit Hilfe von Gewinnspielkarten generieren

Man hat über die Jahre eine recht gute und große Kundendatenbank mit Email-Adressen aufgebaut aber leider hat man vergessen, oder es war zu der Zeit nicht notwendig, die Einwilligung der Empfänger für den Versand für Werbe-Email einzuholen. Nun einige Jahre Später 2011 ärgert man sich darüber, dass man diese Adressen nicht nutzen kann. Es ist schade, keine Frage aber es ist noch nichts verloren …

Man kann mit Hilfe von Gewinnspielkarten:

A) Kunden reaktivieren,

B) Die Einwilligung für den Empfang von Werbe-Emails einholen.

Viele kennen diesen Satz: “Die Kopplung von Gewinnspielen und Email-Opt-In ist verboten” Das ist richtig aber worauf bezieht er sich und wie kann man doch diese beiden Optionen rechtssicher miteinander verbinden? Rechtsanwalt Thomas Schwenke beschreibt in seinem Artikel Adressen für Direktmarketing mit Gewinnspielkarten wirksam generieren ganz genau, wie man richtig vorgehen kann. Anhand von Muster-Karten zeigt der Anwalt zudem ganz genau, wie man die Einwilligung falsch oder richtig formulieren kann und wie hoch die Kosten im Falle eines Verstoßes sein können.

Auszug aus dem Beitrag:

Ausdrückliche Einwilligung

Die Einwilligung muss “ausdrücklich”, das heißt aktiv abgegeben werden. Ferner muss sie alleine und nicht im Zusammenhang mit anderen Erklärungen abgegeben werden. Damit sind Einwilligungen in den folgenden Fällen unwirksam:

  • Einwilligung in den Teilnahmebedingungen - Die Einwilligung darf nicht in den Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels “versteckt” werden. Auch wenn auf der Gewinnspielkarte steht, dass die Teilnehmer sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden erklären, fehlt es an einer ausdrücklichen Einwilligung.
  • Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen - Die Einwilligung in den Empfang von Werbung muss separat erfolgen. Lautet die Erklärung “Ich erkläre mich mit den Teilnahmebedingungen und dem Empfang des Newsletters von X einverstanden” ist die Einwilligung unwirksam. Die Einverständniserklärung mit dem Newsletter muss separat erfolgen.
  • Einwilligung zusammen für mehrere Werbekanäle - Das Gebot die Einwilligungen zu trennen geht sogar soweit, dass eine Einwilligung in den Empfang von Emailwerbung von der Einwilligung in den Empfang von Telefonwerbung getrennt sein muss.
  • Vorangehaktes Kontrollkästchen - Das Kontrollkästchen mit dem der Nutzer sich mit dem Empfang der Werbung einverstanden erklärt, darf nicht vorangehakt sein, da es sonst an einer ausdrücklichen, das heißt aktiven Einwilligung fehlt.

Abmahnungen bei Verstößen

Verwenden Sie Gewinnspielkarten, die eine rechtswidrige Einwilligungserklärung enthalten, sind folgende Folgen möglich:

  • Abmahnung durch Mitbewerber wegen Wettbewerbsvorteilen durch Rechtsverletzung. Kosten ca. 600-1.200 Euro zzgl. Kosten für den eigenen Rechtsanwalt.
  • Abmahnung durch Wettbewerbs- oder Verbraucherschutzzentralen. Kostenpauschale 200 Euro.
  • Abmahnung durch Empfänger der Email-Werbung. Kosten ca. 400 Euro zzgl. Kosten für den eigenen Rechtsanwalt.

Hier können Sie den ganzen Beitrag lesen:
Adressen für Direktmarketing mit Gewinnspielkarten wirksam generieren

Und es weihnachtet wieder im Marketingland - Ideen und Anstöße für Marketing Kampagnen

Wieder einmal dreht sich die Weltwirtschaft um Weihnachten. Die Zeit der Nächstenliebe und des Konsums. Trotz wackelige Wirtschaftslage und die androhende nächste Krise (wieder einmal), werden auch wenn nicht alle, jedoch einige Weihnachtsgelder oder Bonuszahlungen erhalten. Machen wir uns nichts vor, die Weltwirtschaft setzt darauf, dass die Menschen nicht sparen, sondern am liebsten ihr ganzes Geld für die Geschenke und die Nächstenliebe ausgeben. Warum auch nicht? Die Banken machen es ja auch nicht anders und nach staatlichen Rettungsaktionen, machen sie trotzdem genauso wie vorher weiter und verbraten ihr ganzes Geld und programmieren damit die nächste Krise. Also wozu sparen, wenn das Geld womöglich bald keinen Wert mehr haben sollte! Spaß beiseite …

Ich habe oben auch wenn ironisch, doch einige wichtige Punkte angesprochen und wissen Sie auch welche? Die Verunsicherung und die allgemeine Unzufriedenheit. Die Menschen sind vorsichtig und geben nicht mehr so leicht ihr Geld aus. Sie wollen sparen und dennoch Lebensqualität ergattern. Sie wollen gute Produkte zum Schnäppchenpreis und sie schauen genauer hin. Preis-Leistung ist umso wichtiger und natürlich die Qualität der Produkte!

Man muss eigentlich nur genauer hinhören und die Reaktionen beobachten. Wie kaufen Ihre Freunde und Kollegen ein? Wie hat es sich ihr Konsumverhalten im Laufe dieses Jahres verändert, falls es sich verändert haben sollte? Genauso müssen Sie auch Ihr diesjähriges Weihnachtsangebot verpacken.

Reagieren anstelle von Agieren

Nun, was ist damit gemeint? Ganz einfach bieten Sie Langlebigkeit und Qualität. Bieten Sie Stabilität in Zeiten, wo man sich kaum auf etwas verlassen kann. Ihr Produkt sollte dem Käufer ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe geben. Sprechen Sie die Grundbedürfnisse der Menschen an. Auf gut deutsch gesagt labern Sie Ihre Kunden nicht mit Werbetexte zu, sondern kommunizieren Sie und unterhalten Sie sich mit ihnen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Mutter oder Schwester beraten würden, wenn sie sich einen neuen Fernseher kaufen wollten und genauso sprechen Sie auch mit Ihren Kunden. Haben Sie keine Angst und vermitteln Sie vertrauen.

Setzen Sie sich also hin und überdenken Sie die Werbeslogans der diesjährigen Weihnachtsangebote. Reden Sie einfach Klartext. Verwirren Sie die Kunden nicht. Einfach ist in der momentanen Wirtschaftslage die beste Methode, um Kunden zu überzeugen …

Wie Sie Ihre Email-Kampagnen weihnachtlich tunen können, erfahren Sie hier:
Erfolgreiche Weihnachts-E-Mail-Kampagnen. So können Sie nichts falsch machen!

Return Path Global Email Deliverability Report, 1H 2011: Globale Email-Zustellbarkeit liegt bei 81 %

Der Bericht umfasst Daten aus rund 149 ISPs aus dem Nord-, Zentral- und Süd-Amerika sowie Europa und Asien von Januar bis Juni 2011.

Dem Bericht zur Folge erreichen lediglich rund 81 % aller legitimen Emails auch tatsächlich die Inbox des Empfängers. 7 % landen im Spam-Ordner und 12 % werden vom System blockiert also der Empfänger hat keine Chance sie irgendwie trotzdem zu erhalten.

Wie die Zahlen in Deutschland aussehen, interessieren uns natürlich hier mehr.

Im Vergleich zum Welt-Index schneidet Deutschland mit 82,1 % gering aber dennoch besser ab. Rund 15,1 % der Emails landen bei uns im Spam-Ordner und immerhin nur 2,7 % gehen irgendwie verloren bzw. werden geblockt. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland jedoch schlechter ab. Die Email-Zustellbarkeit in EMEA liegt mit 83,5 % rund 1,4 % höher als in Deutschland.

Nun was kann man dagegen unternehmen?

Um die Zustellbarkeit zu erhöhen, sollten die Versender folgende Punkte ernst nehmen und zeitnah reagieren:

  1. Email-Adressen legitim für die Werbezwecke erheben.
  2. Email-Bounces sollten ernst genommen und zeitnah verarbeitet werden.
  3. Wenn eine Kampagne gute Zahlen und Ergebnisse liefert, bedeutet nicht, dass alle Empfänger auch tatsächlich erreicht wurden. Man muss sich um alle Kampagnen und Listen kümmern und sie ständig pflegen.

Der komplette Bericht kann hier angefordert werden:
The Global Email Deliverability Benchmark Report, 1H 2011

Marcel LeBrun und Brian Solis diskutieren über die Zukunft von Social Media Monitoring

Radian6 ist eine der branchenweit führenden Social-Media-Management-Plattformen und wurde vor Kurzem von Salesforce übernommen.

Im Rahmen einer Sonderausgaben-Reihe von Revolution diskutiert Marcel LeBrun (SVP and GM of Salesforce Radian6) mit Brian Solis über die Entwicklung von Social Media Monitoring-Tools sowie die Wichtigkeit von Social Media in Unternehmen.

Was macht Email als Marketing, Vertrieb und überhaupt als das ultimative Kommunikationsmedium unersetzbar?

Email, das ultimative Kommunikationsmedium ist mit nichts zu ersetzen, sie wird sich mit Sicherheit weiter entwickeln und verwandeln aber nicht verschwinden.

Die Lebensdauer einer Email ist sehr lang hingegen die Social Media Meldungen nur wenige Stunden lebensfähig sind. Email bietet aber neben der langen Lebensdauer weitaus mehr Möglichkeiten:

  • Knotenpunkt der digitalen Kommunikation
  • Detaillierte Erfolgsmessung
  • Zielgruppensegmentierung
  • Virale Verteilung durch Social Media (SWYN-Links)
  • Mobil durch Smartphones
  • Content-Personalisierung
  • Kundenbindung
  • Vertriebskanal
  • Marketingkanal
  • Kundenengagement

Mobil = mehr Viral

Smartphones machen Emails mobil und laut DB Research werden 2011 ca. 10 Millionen von denen verkauft und bereits jetzt sind 16 % der deutschen mobil online. Da sollte man doch meinen die Zeit meint es gut mit der Email. Ja sie tut es …

Während man im Social Media Marketing sich mit ungenauen Reportings und Analysen begnügen muss, bietet das Email Marketing ziemlich genaue und aufschlussreiche Statistiken. Durch die Zielgruppensegmentierung kann man den Erfolg der Email-Kampagnen steigern, indem man die Qualität und Relevanz der Kampagnen positiv beeinflusst. Durch die Weiterleitung- und SWYN-Funktionen kann die Kampagne schnell im Netz verteilt und über die Smartphones direkt gelesen werden. Diese Vorzüge kann man kaum mit einem anderen Medium übertreffen. Und das Wichtigste überhaupt: Email ist einfach viel persönlicher!

Sales Cycle

Es sind nicht nur die technischen Vorzüge, welche die Email als Kommunikationskanal so unglaublich attraktiv machen. Neben Marketing profitieren auch Sales sowie Service sehr stark davon. So kann man mit mehrstufigen Email-Kampagnen die Empfänger direkt zum Vertrieb oder Service weiterleiten, wo sie weitere Unterstützungen erhalten können.

Mit Email kann man den Sales-Cycle sehr elegant steuern.

Natürlich wird die Email so wie wir sie kennen nicht weiter existieren und sich verwandeln. Bereits jetzt bieten einige Webmail Provider Videofunktionen an und die Emails können sogar teilweise dynamisch aufgebaut werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Werbe-Emails der Zukunft wie die Begrüßungsseiten der Web-Shops mit persönlichen Angeboten und zuletzt gesehen Artikel aufgebaut sein und man kann direkt aus der Email heraus die Einkäufe oder Bestellungen tätigen. Diese Zukunftsvision wird mit Sicherheit nicht sehr lange auf sich warten lassen. Denken Sie an meine Worte …

Wie kann man seine Sympathie gegenüber Kunden und Interessenten steigern [Infografik]

Es sind teilweise ganz einfache und menschliche Züge, die wir oft vernachlässigen:

  • Lächeln
  • Auftritt
  • Umgang
  • Nähe
  • Akzeptanz
  • Bodenständigkeit
  • Persönlichkeit

Quelle: How to Increase Your Likability by Guy Kawasaki

Deutsche Bank (DB-Research): 16 % der Deutschen haben den mobilen Internet-Zugang

10 Millionen Smartphones werden in diesem Jahr (2011) in Deutschland verkauft werden. Dies bedeutet eine 36-prozentige Steigerung gegenüber 2010.

Die Marktforscher der Deutschen Bank Research sind sich sicher, dass die Smartphones auch den Umsatz der Retailer fördern, jedoch sollte man Geduld bewahren. Jedes dritte Handy wird in Deutschland bis Ende 2011 der Kategorie Smartphone gehören und folglich erwartet man eine Veränderung der Kaufgewohnheiten. Die Informationssuche kann bequemer stattfinden. Man kann Vorort Erfahrungsberichte und Tests lesen und sogar Preise online vergleichen. Das alles kann die Kaufentscheidung beschleunigen. Der Bereich M-Commerce ist demnach schwer im Kommen. Noch werden die Smartphones überwiegend für E-Mails und Social Media Aktivitäten benutzt. Aber bereits jetzt werden verschiedene Applikationen entwickelt, die den Bereich M-Commerce für die Nutzer attraktiver machen sollen und auch die Portale werden zunehmend angepasst und für die mobile Nutzung vorbereitet.

Mehr dazu auf DB Research:
M(obile)-Commerce - es wächst die Lust am mobilen Einkauf
Oder als PDF-Download

Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Nicht nur für Retailer ist das eine neue Chance, sondern auch für E-Mail-Marketer. Versandzeit und Tag können somit neu überdenkt, getestet und angepasst werden. Wer sein Telefon dabei hat, wird auch automatisch seine E-Mails häufiger und unabhängig von der Zeit lesen. Nicht nur die Versandzeit, sondern auch das Design der E-Mail- bzw. Newsletter-Vorlagen sowie der E-Mail-Betreff müssen angepasst werden. Weniger ist dann umso mehr. Man sollte sich auf einfache Vorlagen beschränken und den Betreff kurz halten, denn hier geht es um kleine Displays!

Mehr dazu hier:
Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

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