Archiv für September 2011
Marcel LeBrun und Brian Solis diskutieren über die Zukunft von Social Media Monitoring
Radian6 ist eine der branchenweit führenden Social-Media-Management-Plattformen und wurde vor Kurzem von Salesforce übernommen.
Im Rahmen einer Sonderausgaben-Reihe von Revolution diskutiert Marcel LeBrun (SVP and GM of Salesforce Radian6) mit Brian Solis über die Entwicklung von Social Media Monitoring-Tools sowie die Wichtigkeit von Social Media in Unternehmen.
Was macht Email als Marketing, Vertrieb und überhaupt als das ultimative Kommunikationsmedium unersetzbar?

Email, das ultimative Kommunikationsmedium ist mit nichts zu ersetzen, sie wird sich mit Sicherheit weiter entwickeln und verwandeln aber nicht verschwinden.
Die Lebensdauer einer Email ist sehr lang hingegen die Social Media Meldungen nur wenige Stunden lebensfähig sind. Email bietet aber neben der langen Lebensdauer weitaus mehr Möglichkeiten:
- Knotenpunkt der digitalen Kommunikation
- Detaillierte Erfolgsmessung
- Zielgruppensegmentierung
- Virale Verteilung durch Social Media (SWYN-Links)
- Mobil durch Smartphones
- Content-Personalisierung
- Kundenbindung
- Vertriebskanal
- Marketingkanal
- Kundenengagement
Mobil = mehr Viral

Smartphones machen Emails mobil und laut DB Research werden 2011 ca. 10 Millionen von denen verkauft und bereits jetzt sind 16 % der deutschen mobil online. Da sollte man doch meinen die Zeit meint es gut mit der Email. Ja sie tut es …
Während man im Social Media Marketing sich mit ungenauen Reportings und Analysen begnügen muss, bietet das Email Marketing ziemlich genaue und aufschlussreiche Statistiken. Durch die Zielgruppensegmentierung kann man den Erfolg der Email-Kampagnen steigern, indem man die Qualität und Relevanz der Kampagnen positiv beeinflusst. Durch die Weiterleitung- und SWYN-Funktionen kann die Kampagne schnell im Netz verteilt und über die Smartphones direkt gelesen werden. Diese Vorzüge kann man kaum mit einem anderen Medium übertreffen. Und das Wichtigste überhaupt: Email ist einfach viel persönlicher!
Sales Cycle
Es sind nicht nur die technischen Vorzüge, welche die Email als Kommunikationskanal so unglaublich attraktiv machen. Neben Marketing profitieren auch Sales sowie Service sehr stark davon. So kann man mit mehrstufigen Email-Kampagnen die Empfänger direkt zum Vertrieb oder Service weiterleiten, wo sie weitere Unterstützungen erhalten können.
Mit Email kann man den Sales-Cycle sehr elegant steuern.
Natürlich wird die Email so wie wir sie kennen nicht weiter existieren und sich verwandeln. Bereits jetzt bieten einige Webmail Provider Videofunktionen an und die Emails können sogar teilweise dynamisch aufgebaut werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Werbe-Emails der Zukunft wie die Begrüßungsseiten der Web-Shops mit persönlichen Angeboten und zuletzt gesehen Artikel aufgebaut sein und man kann direkt aus der Email heraus die Einkäufe oder Bestellungen tätigen. Diese Zukunftsvision wird mit Sicherheit nicht sehr lange auf sich warten lassen. Denken Sie an meine Worte …
Wie kann man seine Sympathie gegenüber Kunden und Interessenten steigern [Infografik]
Es sind teilweise ganz einfache und menschliche Züge, die wir oft vernachlässigen:
- Lächeln
- Auftritt
- Umgang
- Nähe
- Akzeptanz
- Bodenständigkeit
- Persönlichkeit

Quelle: How to Increase Your Likability by Guy Kawasaki
Deutsche Bank (DB-Research): 16 % der Deutschen haben den mobilen Internet-Zugang
10 Millionen Smartphones werden in diesem Jahr (2011) in Deutschland verkauft werden. Dies bedeutet eine 36-prozentige Steigerung gegenüber 2010.
Die Marktforscher der Deutschen Bank Research sind sich sicher, dass die Smartphones auch den Umsatz der Retailer fördern, jedoch sollte man Geduld bewahren. Jedes dritte Handy wird in Deutschland bis Ende 2011 der Kategorie Smartphone gehören und folglich erwartet man eine Veränderung der Kaufgewohnheiten. Die Informationssuche kann bequemer stattfinden. Man kann Vorort Erfahrungsberichte und Tests lesen und sogar Preise online vergleichen. Das alles kann die Kaufentscheidung beschleunigen. Der Bereich M-Commerce ist demnach schwer im Kommen. Noch werden die Smartphones überwiegend für E-Mails und Social Media Aktivitäten benutzt. Aber bereits jetzt werden verschiedene Applikationen entwickelt, die den Bereich M-Commerce für die Nutzer attraktiver machen sollen und auch die Portale werden zunehmend angepasst und für die mobile Nutzung vorbereitet.
Mehr dazu auf DB Research:
M(obile)-Commerce - es wächst die Lust am mobilen Einkauf Oder als PDF-Download
Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing
Nicht nur für Retailer ist das eine neue Chance, sondern auch für E-Mail-Marketer. Versandzeit und Tag können somit neu überdenkt, getestet und angepasst werden. Wer sein Telefon dabei hat, wird auch automatisch seine E-Mails häufiger und unabhängig von der Zeit lesen. Nicht nur die Versandzeit, sondern auch das Design der E-Mail- bzw. Newsletter-Vorlagen sowie der E-Mail-Betreff müssen angepasst werden. Weniger ist dann umso mehr. Man sollte sich auf einfache Vorlagen beschränken und den Betreff kurz halten, denn hier geht es um kleine Displays!
Mehr dazu hier:
Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing
Checkliste für einen gelungenen Newsletter - 10 Dinge, die Sie beachten sollten
Oft sind es die einfachsten Sachen, die einem nicht auffallen oder aus Eile nicht geprüft werden.
Diese 10 Punkte sollten Sie immer vor jedem Versand prüfen:
- Sind Ihre Absenderadresse und das Impressum korrekt?
- Sind die Personalisierung und die Namen richtig gesetzt und formatiert?
- Funktionieren alle Links und sind die Verweise auch richtig gesetzt?
- Haben Sie eine Plain-Text-Version und der Inhalt ist identisch mit der HTML-Version?
- Haben alle Bilder auch einen ALT-Tag?
- Werden die Bilder richtig angezeigt und sind sie auch richtig verlinkt?
- Wie sieht Ihr Newsletter in den verschiedenen Webmails und Email-Clients aus?
- Funktioniert das Reporting (Öffnungs- und Klick-Rate)?
- Haben Sie an die Abmeldungen gedacht und sie von der Liste gefiltert?
- Haben Sie einen funktionierenden Abmeldelink in Ihrem Newsletter?
Wenn Sie alle diese 10 Punkte geprüft und abgehakt haben, können Sie mit gutem Gewissen den Versand starten.
Sie können die Checkliste als PDF hier herunterladen: Newsletter Checkliste
Bitly Report: Wie hoch ist die Lebensdauer eines geteilten Links über soziale Netzwerke
Wie lange bleibt ein geteilter Link über Twitter, Facebook oder Email “lebendig” bevor er an Aufmerksamkeit verliert? Spielen der Inhalt und das Netzwerk eine Rolle?
Bitly hat 1.000 geteilten Links unter die Lupe genommen und überraschend ähnliche Ergebnisse festgestellt. Die Halbwertszeit der geteilten Links im Überblick:

- Twitter: 2,8 Stunden
- Facebook: 3,2 Stunden
- Email: 3,4 Stunden
- Youtube: 7,4 Stunden
Im Grunde genommen solle man von einer Zeit von ca. 2 Stunden ausgehen. Wobei einzelne Links auch um einiges länger überleben können, je nach Content und wie oft und mit wem sie geteilt werden, was wiederum verdeutlicht, dass der Inhalt letzten Endes die größte Rolle spielt …
Mehr dazu finden Sie hier:
You just shared a link. How long will people pay attention?
Email schlägt immer noch Twitter und Facebook
E-Mail - Die Entstehung, die Funktionsweise, die Entwicklung und einige Fakten über Spam
E-Mail ist eine Selbstverständlichkeit für unsere Kommunikation. Aber wie funktioniert E-Mail? Wann ist sie entstanden und wie hat sie sich über die Jahrzehnte entwickelt?
Einige Fakten:
- 1965 wurde E-Mail in MIT zum Leben erweckt
- Täglich werden ca. 2 Mrd. E-Mails versendet
- Es gibt weltweit ca. 1,3 Mrd. E-Mail-Nutzer
- Mehr als 97 % der versendeten E-Mails sind Spam
- 19,8 % der Spam-E-Mails stammen aus den USA
Mehr Einzelheiten zeigt die gelungene Infografik, erstellt von FOCUS RESEARCH:
Share with your circle - Google+ Share-Button auch im Newsletter integrieren [How-to]
Heute mal was Technisches … Google plus sorgt gewaltig für Wirbel in der Branche und das zurecht! Kaum eine Webseite hat den Dienst von Google nicht integriert und auch die Google+ Nutzer wachsen rasant.
Die Einbindung auf Webseiten ist einfach, man erhält einen JavaScript-Code, den man dann dort einfügt, wo man den Google+ Button auch haben möchte aber JavaScript funktioniert nicht in Emails. Man kann die Share-Funktion aber auch mit einem Link aufrufen, der technisch so zusammengesetzt werden kann:
<a href="http://m.google.com/app/plus/x/?v=compose&content=TITLE - URL” target=”_blank”><img src=”custom button URL” width=”custom” height=”custom” alt=”Auf Google+ teilen”></a>
Mit einem Klick auf den Button wird der Empfänger auf Google Mobile weitergeleitet, wo er dann den Newsletter in seinem Google+ Profil posten kann. So sieht es dann aus:

Google+ ist noch sehr neu und die Entwickler verbessern kontinuierlich die Funktionen. Die ganze Sache sieht nicht sehr schön aus, da man nicht direkt in seinem Google+ Account weitergeleitet wird und die unschöne Google+ Mobile Ansicht ertragen muss aber das wird sich mit Sicherheit bald ändern. Ich werde dann ein Update dazu veröffentlichen.
Wie kann man Kunden mit Social Media mehr engagieren und begeistern?
Um mit Social Media oder überhaupt das moderne Marketing erfolgreich zu sein, müssen Sie vertrauenserweckend sein, ein gutes Produkt haben und auch sympathisch wirken. Wenn Sie diese drei Eigenschaften vereinheitlichen können, dann werden Sie auch im Marketing und Vertrieb erfolgreich sein. Davon ist Guy Kawasaki überzeugt. In seinem Workshop “Enchant & Engage More Customers with Social Media” erklärt er in eine sehr einfache und lockere Art und Weise, was er damit meint und bringt dabei auch viele praktische und persönliche Beispiele.
Workshop: Enchant & Engage More Customers with Social Media
Guy Kawasaki’s Tips for Engaging Customers Online:
Viele Unternehmen wundern sich, warum die Menschen online nicht aktiv werden und dabei versäumen sie selber eine sehr wichtige Sache „E-Mail“. Viele vernachlässigen die E-Mail-Anfragen oder beantworten sie nicht bzw. nicht serviceorientiert genug. Die Abarbeitung von E-Mails sollte also als ein wichtiger Schritt in der Kundenkommunikation gesehen werden. Beantworten Sie Ihre E-Mails also bitte binnen 48 Stunden aber kompetent und freundlich.
Guy Kawasaki: How to Enchant Your Employees:
Auch die Mitarbeiter brauchen Vertrauen und Ermutigung. Auch sie müssen, wovon sie tun, begeistert sein und das Gefühl haben, dass sie was Neues lernen und persönlich weiterkommen. Social Media braucht Persönlichkeit, nein sie lebt von Persönlichkeiten und Emotionen. Zeigen Sie Ihren Miterbeiter, dass sie ihnen vertrauen und, dass Sie auch selber dafür bereit sind, alles für den Erfolg des Unternehmens zu tun. Niemand sollte das Gefühl haben, die Drecksarbeit machen zu müssen. Sie müssen alle davon überzeugt sein, dass auch die Führungsposition jederzeit alles für das Unternehmen tun würde …
Guy Kawasaki on Gaining Customer Trust:
Vertrauen spielt im Online-Business eine sehr gewichtige Rolle. Mit Vertrauen kommt auch ein Gefühl der Sicherheit und somit ist die Grundlage für Empfehlungsmarketing gelegt. Auch die Konsumenten werden sich besser fühlen, ein Produkt zu erwerben, obwohl sie unsicher sind, weil sie Vertrauen in Sie haben. Sie wissen, falls sie sich doch anders entscheiden sollten, dass Sie Verständnis für sie haben werden.
Guy Kawsaki: To Win at Social Media, ‘Plant Many Seeds’:
Wie schaffen Sie Menschen über Social Media für sich zu begeistern und sie als Kunden zu gewinnen? Es geht nicht immer um die großen Influencer. Guy hat etwas sehr Wichtiges gesagt: „Nobodies are the new somebodies,“ auch ein einsamer fünfzehnjähriger Junge kann eine sehr wichtige Rolle für Sie und Ihr Unternehmen spielen. Er mag nur 15 Follower und Freunde auf Twitter und Facebook haben aber er wird über Sie berichten und seine 15 Follower und Freunde werden jeweils ihren 15 Follower und Freunden über Sie berichten. Und eines Tages wachen Sie auf und sie haben viele Kunden und sie wundern sich, woher sie kommen. Denken Sie also auch an den kleinen Mann und versuchen Sie so viele wie möglich zu erreichen …
Guy Kawasaki on Writing an Effective Mission Statement:
Halten Sie Ihre Mission Statement kurz und bündig. Je komplizierter das Leitbild, umso weniger effektiv wird es auch sein! Sie und Ihr Produkt müssen für etwas stehen, was sehr leicht zu merken und weiter zu empfehlen ist! “Think mantra, not mission statement,” sagt Guy Kawasaki …
Why Guy Kawasaki Is Enchanted With the Ford Mustang:
Und als Letztes versuchen Sie Menschen mit Qualität zu begeistern und überzeugen! Damit werden Sie und Ihr Unternehmen für etwas Besonderes und Unvergessliches stehen. Wie Guy Kawasaki sagt “Do something ‘DICEE,’” (Deep, Intelligent, Complete, Empowering and Elegant).
Über Guy Kawasaki:
Guy Kawasaki ist der Mitgründer von Alltop, der Geschäftsführer von Garage Technology Ventures und der Autor von Enchantment: The Art of Changing Hearts, Minds and Actions.






