Archiv für Mai 2012
Brian Solis im Gespräch mit NISSAN: Wie NISSAN Social Media für bessere Kundenkommunikation und Produktion nutzt
Brian Solis spricht mit David Mingle (Director of Customer Management) und Erich Marx (Director of Marketing) von NISSAN über ihre Erfahrungen mit Social Media.
NISSAN leistet eine gute Arbeit, versucht sehr kundennah zu agieren und vor allem Kunden, Follower und Fans in das Geschehen einzubeziehen:
- Die größte Herausforderung ist natürlich so eine große Community zu managen und politisch korrekt bleiben, nicht nur gegenüber Kunden, sondern auch Partnern.
- Was bringt mehr Aktivität in das Portal? Ganz klar, besondere und ungewöhnliche Meldungen. Z. B. Meldungen über Motorsport oder Racing sorgen für mehr Diskussion. Lifestyle ist ein sehr beliebtes Thema und liefert gerade für Facebook oder Twitter die perfekten Meldungen.
- Probleme oder Ideen werden angesprochen und diskutiert. Oft werden besserer Diagnosen oder Tipps von anderen Nutzern abgegeben. So ergänzen sich die Fans gegenseitig und sorgen für mehr Follower und Fans.
- Natürlich muss man immer Anstöße oder Impulse liefern, damit Reaktionen provoziert werden. Interessante und relevante Meldungen sind also sehr wichtig und dafür muss man seine Produkte und die Zielgruppe gut kennen.
Sehr wichtig für Marken und Unternehmen ist, dass Sie Informationen sammeln können, um ihre Produkte zu verbessern. Kundennahe Produktentwicklung wird bessere Erfolge liefern!
artegic Studie: Mobile Email Marketing 2012 – Einsatz mobiler Endgeräte für Email und Social Media Marketing

In einer aktuellen Studie hat artegic 1.565 Personen im Alter von 14-65 Jahren nach ihr Nutzungsverhalten bezüglich Email und Social Media Nutzung über mobile Endgeräte befragt.
73,6 % aller Befragten nutzen bereits ein Smartphone und jeder Fünfte gab an, seine Emails mobil abzurufen. Email ist die wichtigste Standardanwendung im mobilen Internet.
77 % der Befragten rufen ihre Emails mindestens einmal täglich mobil ab und 24 % nutzen sogar die Push-Funktion und erhalten ihre Emails direkt auf die Geräte.
Wie sieht es eigentlich mit der schwächeren Gruppe, die 14-19 Jährigen aus? Erstaunlicherweise rufen hier mehr als 70 % ihre Emails mindestens einmal täglich ab.
Die Studie umfasst neben umfassender und detaillierter Nutzung mobiler Email auch das Verhalten der Befragten in Bezug auf Social Media im Mobile-Web. Die Befragten wurden in fünf Altersgruppen, nach Geschlecht und Karriere-Level unterteil und untersucht.
Weiterhin analysiert die Studie den Markt für Mobile-Email, Nutzungspräferenzen, die Entwicklung der mobilen Nutzung von Email und Social Media und natürlich auch Mobile-Shopping und Mobile-Couponing.
Die Studie umfasst mehr als 60 Seiten und kann hier als PDF angefordert werden:
Download der Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012″
10 Tipps für erfolgreiches Mobile-Email-Marketing

Smartphones und das mobile Internet überfluten die Märkte und überall hört oder liest man „Mobile” oder „Mobile Marketing” doch was ist „Mobile Marketing” und wie können sich Unternehmen mit einfachen Methoden anpassen, ihre bestehenden Marketing-Strukturen optimieren und davon profitieren?
Zunächst einige Fakten:
- Die mobile Nutzung von Internet hat sich von Q3 2010 bis Q3 2011 mehr als verdoppelt!
Quelle: MarketingSherpa 72% of smartphone users look for information on the go - Die Anzahl der mobilen Kampagnen ist 2011 um 60% auf 1973 gestiegen!
Quelle: HORIZIONT.NET Markt für Mobile Advertising ist 2011 stark gewachsen - Einer Studie von Web.com zufolge sehen 84% von mehr als 500 befragten Unternehmen aus dem Sektor Small-Business den Zuwachs von Geschäften durch das Mobile Marketing.
Quelle: Washington Business Journal Study finds 84% of small business see business increase through mobile marketing - Es existieren momentan mehr als 32 Milliarden Mobile-Apps
Quelle: MARKETING PILGRIM Mobile Spending on the Rise: There are 32 Billion Apps for That
Diese Zahlen oben machen es deutlich, warum man das mobile Internet besonders genau beobachten sollte! Das mobile Internet hat sich etabliert und ist etwas Alltägliches und wird sehr intensiv und regelmäßig benutzt.
Eine große Verwendung für das mobile Web findet sich jedoch in Emails. Überwiegend werden mobile Endgeräte für den Empfang und versanden von Emails genutzt. Es wird also Zeit für Marketer, ihre Email-Kampagnen und Newsletter für das mobile Internet anzupassen und somit den Trend nicht verpassen.
Ich habe hier 10 Tipps zusammengestellt. Einiges davon könnte man gleich umsetzten! Machen Sie Ihre Email-Kampagnen fit für das Mobile-Web:
1. Email-Absender
Der Email-Absender bzw. From-Line ist hier sehr wichtig, denn darauf wird besonders geachtet. Sehr oft sieht man auf Smartphones nur den Betreff und den Absender. Eine eindeutige und vertraute Absender-Email-Adresse ist somit für die Öffnung der Emails entscheidend!
2. Email-Betreff
Der Betreff ist neben der Email-Absender-Adresse eine weitere sehr wichtige Komponente in Mobile-Email. Während man im Normalfall von 70 bis 80 Zeichen ausgeht, sollte der Betreff für die mobile Nutzung auf die Hälfte minimiert werden. 30 bis 40 Zeichen wären hier perfekt.
3. Grafiken
Bilder haben natürlich eine besondere Wirkung. Sie lockern die Texte auf und beschreiben die Produkte besser und machen sie greifbar. Oft fungieren sie auch als Eyecatcher und als Button eingesetzt, erzielen sie mehr Reaktionen. Auf ihre Größe sollte jedoch für den mobilen Einsatz geachtet werden. Danken Sie dabei an kleine Displays!
4. Aufbau und Design
Online-Shops und Versandhäuser versenden oft visuell aufwendige Newsletter. Mehrspaltige Newsletter werden oft nicht gut angezeigt und die Anordnung der Elemente geraten häufig durcheinander. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: a) Eine mobile Version des Newsletters anbieten oder b) Den Newsletter für mobile Displays optimieren.
5. Inhalte
Leider werden immer noch viele Newsletter oder Werbe-Emails verschickt, die einfach zu viel Text enthalten. Auf Smartphones muss man fast eine Ewigkeit scrollen, bis man sie ganz lesen kann und genau hier ist das Problem. Kaum jemand scrollt so viel und somit wird ein großer Teil der Email nicht gesehen und gelesen. Nicht nur wegen Mobile-Email, sondern generell sollte man auf die Länge von Emails und Newsletter achten.
6. Versandzeit
Es existieren zahlreiche Studien oder Fallbeispiele über die perfekte Versandzeit von Werbe-Emails, doch das mobile Internet widerlegt sie. Die Geräte trägt man immer mit sich und Emails werden oft über Push-Funktion ohne Verzögerung empfangen. Man liest seine Emails, während man auf etwas wartet oder kurz vorm Schlafen gehen ist, wenn die Werbung im Fernsehen läuft oder auch in der Mittagspause. Somit sollten auch die ungewöhnlichen Zeiten getestet werden, denn das Verhalten der Empfänger hat sich enorm verändert.
7. QR-Codes
Eine sehr gute Methode, um viele Informationen zu transportieren. Ihre Einsatzmöglichkeit sollte daher geprüft werden. Mit QR-Codes kann man z. B. Gutscheine oder Veranstaltungstermine übermitteln. Nicht nur aus der Email heraus, sondern ebenfalls auf Messen oder Veranstaltungen können sie sehr gute Dienste leisten.
8. Email-Anhänge
Obwohl der Einsatz von Email-Anhängen im Email Marketing immer weniger wird, werden sie dennoch eingesetzt. Eines sollte man jedoch beachten, viele haben begrenzte mobile Daten-Volumen und große Anhänge können viele Empfänger ärgern. Arbeiten Sie daher besser mit Hyperlinks.
9. Mobile-Landing-Page
Die nächste Kontaktmöglichkeit nach der Email ist oft die Webseite des Absenders. Über die Links aus der Email heraus werden oft Empfänger auf die Homepage weitergeleitet, um weitere oder ergänzende Informationen zu erhalten. Viele Webseiten sind nicht für mobile Endgeräte optimiert. Bieten Sie eine mobile Version Ihrer Webseite an. Der Empfänger wird viel leichter haben, sich auf Ihrer Webseite zurechtzufinden und Sie erhalten eher die Reaktion, welche Sie erwarten.
10. Mobile-Apps
Wenn eine Applikation installiert ist, wird der Benutzer beim Aufruf eines Links gefragt, ob er über Browser oder die Applikation auf die Zielseite zugreifen möchte. Langfristig sind Mobile-Apps eine Überlegung wert, wenn man ein Stammpublikum aufgebaut hat, welches oft die Webseite besucht. Dies trifft meistens auf Online-Shops zu. Mobile-Apps können je nach Programmierung viele Möglichkeiten und Bequemlichkeiten anbieten. Ihre Kunden werden somit mehr Motivation und Freude empfinden, Ihre Webseite zu besuchen oder direkt aus der Email heraus Angebote wahrzunehmen und unterwegs Einkäufe tätigen.
Diese Tipps und Modifikationen sind nicht unbedingt teuer in Ihrer Umsetzung. Sie mögen vielleicht etwas mehr Überlegung und Zeit benötigen. Sie werden aber damit die Kundenkommunikation und Zufriedenheit nachhaltig verbessern und Ihre Umsätze infolgedessen steigern.
Email, der Knotenpunkt im Social-Web, steckt in der Evolutionsphase!

Jüngste Studien bestätigten die Überlegenheit von Email als der beliebteste Marketing-Kanal.
In einer Umfrage von ExactTarget favorisierten 77 Prozent der Befragten ab 15 Jahren Email als Werbekanal. Das News-Portal Online Marketing .de ist in einem Beitrag mehr darauf eingegangen: Sag’s per E-Mail.
Fakt ist, dass sich Email entgegen vielen Stimmen, die seit mindestens 2 Jahren immer wieder den Tod von Email als Marketing-Kanal beschwören, weiterhin durchgesetzt und seine Existenzberechtigung mehrfach bewiesen und erfolgreich verteidigt hat. Durch die Mobilität des Internets ist Email sogar benutzerfreundlicher und gerade für viele Nutzer wegen seiner Wirtschaftlichkeit interessanter geworden. Der Versand von Emails ist nicht mit Zusatzkosten verbunden, wenn man bereits eine mobile Internetverbindung nutzt und das ist gerade wegen der Nutzung von Social Media sehr weit verbreitet.
Werfen wir jetzt einen Blick auf die Social Media Kommunikation
Die Euphorie und der Hype haben sich gelegt und man schaut und vergleicht genauer. Social Media eignen sich sehr gut für die schnelle und virale Verteilung einer Nachricht jedoch ist eine direkte Kundenkommunikation sehr schwer umsetzbar. Hierfür sind mehr Ressourcen notwendig, als sich tatsächlich viele Unternehmen leisten wollen oder überhaupt können. Es gibt natürlich sehr gute Beispiele, wo Unternehmen erfolgreich Kundendienst per Twitter oder Facebook betreiben. Aber eine kontinuierliche und nachweisbare Kommunikation ist kaum durchsetzbar. Die Kommunikation im Social Web ist somit sehr kurzlebig und kann andere Kommunikationsarten wie z. B. Email nicht ersetzen, jedoch gut ergänzen. Eine Studie von bitly zeigt interessante Fakten zur Lebensdauer von Meldungen in sozialen Medien: You just shared a link. How long will people pay attention? Email kann sich auch hier besser behaupten.
Email als Knotenpunkt in der Unternehmenskommunikation
Betrachten wir jetzt die Möglichkeiten und die Vorteile von Emails! Über Email können mehr Informationen zielgerichteter übermittelt werden. Das mobile Internet hebt viele Einschränkungen von Emails auf und entgegen Meldungen über Social-Web kann der Nutzer sie jederzeit schnell wieder abrufen. Die Messbarkeit von Email-Kampagnen ist auch deutlich leichter und sehr viel genauer. Via Email kann der Empfänger über einen Newsletter z. B. auf Angebote, Neuigkeiten, Social Media Aktivitäten und Umfragen angesprochen werden. Somit kann das Medium „Email” als DER Knotenpunkt in digitaler Kommunikation eingesetzt werden. Zielgerichtete Lead-Generierung per Email und Trigger-Emails sind weitere Beispiele für den Einsatz von Emails.
Spam gibt es im Facebook und Twitter mindestens genauso viel, wenn nicht sogar mehr …
Spam und Phishing-Emails sind natürlich die Schwachpunkte von Email aber Spam und getarnte Links gibt es auch in Social Media. Die Kriminellen haben es sogar über sozialen Medien viel leichter, weil die Nutzer teilweise sehr persönliche Informationen von sich preisgeben und sich somit leichter und stärker angreifbar machen. Die Sicherheit ist also keine besonders standhafte Argumentation gegen Emails. Wir können immer und überall getäuscht werden.
Email veraltet?!
Zugegeben sind die Möglichkeiten in Emails begrenzt. Interaktive Inhalte oder Formulare sind nicht direkt möglich aber wer sagt, dass Email feste technische Rahmen besitzt? Email wird sich verändern und anpassen! Die Möglichkeiten werden sich verbessern und erweitern. Bereits jetzt kann man z. B. YouTube-Videos direkt in Emails einbetten. Hierbei wird der Link von Google-Mail erkannt und das Video direkt in Email angezeigt. Andere Email-Provider bieten ähnliche Möglichkeiten an. Natürlich reden wir hier von Webmails aber auch andere Email-Programme wie Outlook und Lotus Notes werden weiterreifen und moderner werden.
Email ist keine veraltete Kommunikationsmethode, sondern viel mehr eine Kommunikationsmethode in der Evolutionsphase und die Möglichkeiten sind unbegrenzt …




