Autorenarchiv für ''Ali Mostofian''

Laut einer Studie der e-Dialog ist E-Mail immer noch der effektivste Direktmarketingkanal

Eine 5-Länder Studie belegte, dass Angebote und Schnäppchen besonders über E-Mail bei Verbrauchern gut ankommen.

Social Media Marketing ist bei weitem nicht so effektiv und erfolgreich, wie angenommen. Das kann sich natürlich ändern aber noch hat E-Mail die Nase vorn.

In Deutschland möchten Verbraucher lieber per E-Mail (57%) über neue Angebote informiert werden. Das mag relativ hoch erscheinen aber im Vergleich zu UK (68%), Holland und Frankreich (beide 67%) und Schweden (60%) ist die Zahl ziemlich niedrig und hat somit Potential!

Quelle: e-Dialog

Mehr dazu lesen Sie bitte hier:
E-Mail ist der effektivste Direktmarketing-Kanal - Social Media deutlich abgeschlagen in der Verbrauchergunst

Die Rezession hat nun auch die Internetmarketing-Branche erreicht!

iab-logoDie US-Internetmarketing-Branche verzeichnet im ersten Quartal 2009 einen Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Dies belegt eine Studie des Interactive Advertising Bureaus (IAB) und PricewaterhouseCoopers.

Randall Rothenberg (IAB Präsident) ist dennoch optimistisch, da “die Konsumenten mehr und mehr Zeit mit interaktiven Medien” verbringen werden.

Der Branchenverband Interactive Advertising Bureau gegründet 1996, besteht aus mehr als 375 Medien und Technoligie-Firmen aus der Spitze der US-Onlinewerbung, die für 86% der Internetwerbung in USA verantwortlich sind.

iab Studie

Mehr dazu kann man hier lesen: Internet Advertising Revenues at $5.5 Billion in Q1 ’09

Umgang mit Eventmarketing (E-Mail Einladungen) und Newsletterversand

Für viele ist die Vorgehensweise gleich und dabei wenn es gerade um Events geht, sollte man viel sensibler vorgehen!

Wenn man über E-Mail Marketing spricht, dann haben die meisten sofort nur Newsletter im Kopf. Wir haben aber auch Kunden, die überhaupt keinen Newsletter verschicken und ausschließlich Eventmarketing betreiben und damit auch sehr erfolgreich sind.

Beim Newsletter geht es um Updates rund um das Unternehmen: Software-Updates, Änderung in der Strategie, Partnerschaften usw. Die Zielgruppe ist teilweise die gesamte Datenbank und den Zeitpunkt des Versandes kann man auch nicht so wirklich festlegen. Wenn es aber um eine Veranstaltung geht: ein Workshop, Vorstellung eines bestimmten Produktes, Einladung für Training usw. dann sieht die Sache schon ganz anders aus! Genaue Zielgruppendefinition, Versandzeitpunkt, Formulierung und Aufbau spielen dann eine größere Rolle! Mit CIOs muss man z.B. anders umgehen als CEOs. High Level Kontakte kann man auch später am Nachmittag anschreiben, da sie vorher kaum ihre E-Mails lesen usw… Feinarbeit ist hier angesagt!

Natürlich sollte man seine Erfahrungen schon selber machen, um ein Gefühl für die eigene Datenbank zu bekommen. Aber wenn man gewisse Punkte beachtet, kann man die Responserate um einiges steigern!

10 Tipps für einen besseren Newsletter

Ist Ihr Newsletter Fit? Denken Sie, dass Sie alles richtig machen? Sind Sie mit der Öffnungsrate Ihres Newsletters zufrieden? Wie in einer normalen Beziehung, kommt es auch hier auf die richtige Kommunikation an.

10 Fragen, die Sie sich über Ihren Newsletter stellen sollten:

  • Ist sichergestellt, dass der Newsletter mit den gängigsten E-Mail-Clients richtig dargestellt wird?
  • Enthält der Newsletter Informationen, die für den Empfänger einen Mehrwert darstellen?
    Verschicken Sie nichts, was Sie für Interessant halten, sondern was für Ihre Empfänger interessant sein würden!
  • Sind die Artikel im Newsletter kurz und prägnant? Vermeiden Sie einen Langen Newsletter! Zu lange E-Mails werden nicht gelesen!
  • Werden weiterführende Links zu Hintergrundinformationen auf Ihrer Website angeboten?
  • Werden typische Spam-Begriffe vermieden?
  • Fordern Sie die Abonnenten dazu auf, den Newsletter weiterzuempfehlen?
  • Enthält der Newsletter ein korrektes Impressum?
  • Gibt der Betreff Aufschluss über den Inhalt des Newsletters?
  • Ist der Inhalt übersichtlich und gut strukturiert aufbereitet?
  • Werden alle Links vor dem Versand getestet? Nichts ist schlimmer, als Links, die nicht funktionieren!

Verschicken Sie nicht einfach so! Gehen Sie auf Abonnenten ein und machen Sie auch mal eine Umfrage über Ihren Newsletter. Fragen Sie die Empfänger, wie Sie über Ihren Newsletter denken. Was Sie ergänzen könnten und auf was Sie mehr achten bzw. eingehen sollten. Die Kommunikation sollte nicht die ganze Zeit nur einseitig stattfinden!

E-Mail Marketing - Rechtslage und was Sie beachten sollten

Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat auf seinem Blog einen Beitrag über „Rechtliche Fallstricke im Email-Marketing“ verfasst, wo er wichtige Punkte angeht und beschreibt. Zu jedem Punkt gibt es auch Beispiele und Schaubilder, außerdem stellt er zum Schluß eine sehr schöne Checkliste zusammen, mit dem jeder seinen Newsletter auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen kann.

Checkliste:

  • Online-Formular
  • Verarbeitung der Anmeldedaten
  • Verfassen des Newsletters
  • Analyse
  • Kündigung des Newsletters
  • Sperren von E-Mailadressen

Den ganzen Artikel kann man hier lesen:
Rechtliche Fallstricke im Email-Marketing

E-Mail Kampagnen mit Hilfe von Google tracken - Datenschützer prüfen Google Analytics!

Mittels Google Analytics können Unternehmen z.B. die Zielseite Ihrer Newsletter und E-Mail-Kampagnen kostenlos tracken. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen!

Unternehmen können damit erfahren, wie die Besucher mit den Webseiten interagieren und aus welcher geografischen Region sie kommen. Dazu bettet man den Programmcode in seine Webseiten ein, der die Nutzungsdaten erhebt und an Google-Server weitersendet. Google analysiert diese Daten und übermittelt statistische Auswertungsergebnisse. Mit Hilfe von Cookies kann Google dabei Nutzungsdaten verschiedener Webseiten zu einem Profil zusammenfügen.

Während ein Webseitenbetreiber nur „seine“ Besucher sieht, hat Google Kenntnis aller Analytics-basierten Webseiten, die der Nutzer besucht hat. Google kann die so gesammelten Nutzungsdaten für weitere eigene Auswertungen verwenden. Das wurde auch von Google nicht abgestritten!

Websitebetreiber sollten sich daher bewusst sein, dass sie sowohl nach den Regelungen des deutschen Datenschutzrechts als auch nach den Regelungen des mit Google Inc. vereinbarten Lizenzvertrags für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Verarbeitung der Nutzerdaten verantwortlich sind.

Gut 80% der gut besuchten Seiten im Internet haben bereits Google Analytics integriert. Da eine unbefugte Datenverarbeitung zu Strafen, wie beispielsweise Geldbußen, führen kann, empfiehlt sich für Unternehmen vor dem Einsatz von Google Analytics eine kritische Prüfung, ob und inwieweit die zurzeit auf ihrer Website abrufbaren Informationen oder verwendeten Datenschutzhinweise angepasst werden müssen bzw. welche Einwilligungen einzuholen sind.

Hilfreiche Links zu diesem Thema:

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein: Pressemitteilung
Google: Google Analytics Bedingungen

Printmail und E-Mail-Aktionen korrekt kombinieren und E-Mailadressen mit Opt-In generieren

Aktuelle gesetzliche Richtlinien machen es natürlich umso schwerer bestehende E-Mailadressen bedenkenlos zu benutzen. Adressen, die auf Messen oder Veranstaltungen erworben sind, haben keine explizite Zustimmung für Newsletter-Zustellung erteilt und die Grauzone, die bis vor nicht mal allzu langer Zeit bestand, gibt es auch nicht mehr.

Das ist natürlich ein großes Problem! Ein Opt-In nachzuholen ist meistens aufwändig und teuer, gerade für größere Datenbanken. Abhilfe schafft richtiges Kombinieren von Printmails und E-Mails!

Beispielszenario:

Ein Event ist für die Vorstellung eines Produktes geplant. Das Unternehmen verfügt über 5.000 relevante Adressen für dieses Event. Davon 3.000 mit E-Mails und wiederum nur 1.500 mit Opt-In.

Das Unternehmen entscheidet sich für eine Mehrstufige Kampagne, um möglichst viele erreichen zu können und das Event zu nutzen, um Opt-Ins zu generieren. Dabei werden 3 Aktionen jeweils 6, 4 und 2 Wochen vor dem Event geplant.

Save the date Mailing (6 Wochen vor dem Event):

  1. E-Mailng an 1.500 mit Opt-In.
  2. Printmailing an die restlichen 3.500. Auf die Antwortfaxvorlage werden zwei zusätzliche Hinweise zum Ankreuzen eingefügt: „Ich möchte in Zukunft per E-Mail über aktuelle Events benachrichtigt werden.“ und „Ich möchte ihren Newsletter per E-Mail abonnieren.“

Hauptmailing (4 Wochen vor dem Event):

  1. E-Mailing an alle, die sich noch nicht angemeldet haben.
  2. Printmailing ebenfalls an alle, die noch nicht angemeldet sind, wieder mit dem Hinweis auf E-Mail Opt-In.

Reminder Mailing (2 Wochen vor dem Event):

  1. E-Mailing an alle, die immer noch nicht reagiert haben.
  2. Printmailing ebenfalls an alle, die noch nicht angemeldet sind und mit dem Hinweis auf Opt-In.

So schafft das Unternehmen mit jedem Event zusätzliche Opt-Ins zu generieren und mit jedem Event die Kosten für die Einladung zu senken!

Nutzung von Web-Analytics bei E-Mail Marketing

Response-Verbesserung durch die Nutzung von Verhaltensdaten.

Nedstat hat am 16. März die Veröffentlichung der neuen von Forrester Consulting durchgeführten Studie „Integration von Web-Analytics und E-Mail Marketing zur Steigerung der Kampagnen-Performance“ bekannt gegeben. Die Studie zeigt, dass Marketingverantwortliche durch die Integration von Webanalyse-Daten und E-Mail Marketing-Applikationen einen fast viermal so hohen Umsatz und einen 18-fach höheren Gewinn realisieren können im Vergleich zu einfachen, nicht zielgerichteten Mailings.

Von 159 E-Mail Marketingverantwortlichen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die befragt wurden, sind diejenigen, die die Performance ihrer E-Mail Kampagnen im Detail analysieren, erheblich zufriedener mit ihren Ergebnissen.

In allen drei Ländern zeigen die Ergebnisse, dass die meisten E-Mail Marketingverantwortlichen ihre Bemühungen hinsichtlich E-Mail Segmentierung wesentlich verbessern können! Stattdessen verlassen sie sich weiterhin auf überholte Segmentierungs-Method, wodurch die Chance entgeht, Abonnenten gezielter und mit besseren Kampagneninhalten anzusprechen. Viele Marketingverantwortliche unternehmen keinerlei Bemühungen, die Responses ihrer Kampagnen zu überprüfen, sogar auch in Fällen, in denen mangelnde Response festgestellt wurde! Dadurch riskieren sie nicht nur Abonnenten zu verlieren, sondern verschwenden sie auch unnötig Marketingbudget!

Die Studie zeigt deutlich, dass die Integration von Web-Analytics-Daten den Marketingverantwortlichen ermöglicht, ihre Zielgruppen durchdachter zu segmentieren und diese mit individualisierten Botschaften anzusprechen. Dies führt zu einer Verbesserung der Kundenbindung und somit zu einer Steigerung der Erlöse.

Die Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.

Campaign Monitor veröffentlicht Ergebnisse der Untersuchung “E-Mail Client Popularity”

Der Australische E-Mail Service Provider Campaign Monitor hat die Ergebnisse der Untersuchung “E-Mail Client Popularity” veröffentlicht. Hierbei untersuchte das Unternehmen ca. 250 Mio. geöffnete E-Mails in einem Zeitraum über 6 Monate.

In wie weit diese Zahlen jedoch für Europa relevant sind, kann man schlecht sagen. Was aber dadurch Weltweit übergreifend relevant sein sollte, ist die Nutzung von Outlook und Lotus Notes.

Lotus Notes steht nur daher ganz weit hinten, weil das Programm überwiegend von Unternehmen eingesetzt wird und wiederum zum großen Teil in der Finanzsektor. Daher sollte man die Zahlen nicht unbedingt nach ihrer Platzierung, sonder eher nach der Empfänger-Zielgruppe bewerten.

Mehr dazu hier: http://www.campaignmonitor.com/stats/email-clients/

Internetmarketing wird 2009 weiter wachsen

Klassische Werbung verliert immer mehr an Marktanteil gegenüber der Onlinewerbung.

Entgegen dem Trend in der Finanzkrise setzt das Internetmarketing seine Wachstumsphase weiter fort. So rechnet das Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) mit einem Wachstum des Bruttowerbevolumens um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2008 erreichte der Internet-Werbemarkt mit rund 3,65 Milliarden Euro einen neuen Rekord und mit der Prognose für 2009 würde diese Marke mit 4 Milliarden Euro erneut überboten werden.

Laut BVDW könnte das Internet als Werbemedium im Vergleich zu den klassischen Werbemedien innerhalb 4 Jahren um mehr als 10% zulegen. Online-Werbung hatte 2008 einen Anteil von 14,8 Prozent am Gesamtwerbemarkt – das entspricht einer Steigerung von 2,7 Prozent im Vergleich zu 2007.

Bundesgerichtshof erteilt Opt-out-Klauseln zur elektronischen Datennutzung eine Absage

Die Einwilligung zur Datennutzung für die Zusendung von Werbung per E-Mail und SMS ist unwirksam, wenn diese per Opt-out-Verfahren gewonnen wurde. Die Richter am BGH gaben einer entsprechenden Klage der Verbraucherschützer statt. (Urteil vom 16. Juli 2008 – VIII ZR 348/06)

Die Richter haben entschieden, auf welche Weise Unternehmen die Einwilligung von Verbrauchern zur Nutzung ihrer Daten zu Zwecken der Werbung und Marktforschung erheben dürfen.

Im Direkt- und Dialogmarketing und insbesondere E-Mail-Marketing ist die Einwilligung der Verbraucher oft Voraussetzung, um maßgeschneiderte und auf das jeweilige Kundenprofil passende Angebote unterbreiten zu können.

Es gibt zwei Methoden, die Einwilligung einzuholen: Opt-in und Opt-out. Opt-out-Methode: Im Anmeldeformular ist die Einwilligung bereits vorgegeben. Nur wer nicht will, dass seine Daten genutzt werden, muss ein Kästchen auf dem Formular ankreuzen oder einen Haken entfernen. Den klagenden Verbraucherschützern war das zu wenig Kundenschutz: Sie plädieren für eine Opt-in-Regel. Dabei muss der Kunde ein Kästchen ankreuzen und damit explizit der Nutzung seiner Daten zustimmen.

Die Richter am BGH folgten nun den Verbraucherschützern und erteilten der Opt-out-Erhebung eine Absage. Während für die Zusendung von Werbung per Post das Opt-out-Verfahren nicht beanstandet wurde, ist es für die Zusendung von elektronischer Werbung per E-Mail und SMS unzulässig. Die Richter stellten die Verbindung zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb her und stellen fest, “dass Einwilligungsklauseln, die so gestaltet sind, dass der Kunde tätig werden und ein Kästchen ankreuzen muss, wenn er seine Einwilligung in die Zusendung von Werbung unter Verwendung von elektronischer Post nicht erteilen will (”Opt-out”-Erklärung), mit dieser Vorschrift nicht vereinbar sind” (Mitteilung der Pressestelle Nr. 135/2008).

Spam E-Mails überlasten Firmenserver und die Angst vor “Flase-Positives” steigt!

Unternehmen haben Angst, dass Mail-Müll (Spam) ihre IT-Infrastruktur belastet. Zudem befürchten sie den Verlust wichtigen E-Mails durch ungenaue Spam-Filter (”False Positives”). Dies ergab eine Studie des E-Mail-Sicherheitsanbieters Eleven aus Berlin.

Quelle: Computerwoche: Firmen fürchten Spam-Flut und False-Positives

E-Mail-Marketing - Deutschland mit der höchsten Akzeptanz

Laut einer Studie des US-amerikanischen E-Mail-Service-Providers Epsilon International ist Deutschland das E-Mail Marketing freundlichstes Land.

Mit einer durchschnittlichen Öffnungsrate von 22,1%  sind wir Weltmeister! Auch was die Klickrate angeht, kann sich Deutschland mit dem Platz zwei (6,3%) gut sehen lassen. Mit der Adressqualität kann Deutschland jedoch wieder mit 95,8% den ersten Platz belegen.

Im Rahmen der Untersuchung wurden über neun Milliarden E-Mails untersucht, die das Unternehmen im dritten Quartal 2008 in der Region EMEA und in den USA verschickt hat.

E-Mail-Betreff - Sehr wichtig, wird jedoch oft vernachlässigt!

Vielleicht das Wichtigste überhaupt, denn im E-Mail-Marketing und Newsletterversand zählen nicht immer die inneren Werte zuerst.

Was bewegt den Empfänger, eine E-Mail zu lesen? Nicht nur Geschäftsleute, zunehmend auch Privatleute bekommen täglich immer mehr E-Mails und Newsletter. Von dem Online-Shop, wo sie Kunde sind oder von Ihrem DSL-Anbieter usw. Also ist es umso wichtiger, einen aussagekräftigen Betreff zu verwenden als bloß nur “Newsletter Nr. 2″ oder ähnliches.

Wir haben einen Kunden, der über einen E-Mail-Pool von mehr als 26.000 E-Mail-Adressen verfügt, die er regelmäßig anschreibt. Wir haben den Marketingmanager gebeten mit uns einen Versuch zuwagen und haben die Adressen geteilt. Die eine Hälfte sollte er so anschreiben, wie er es immer getan hat. Die andere Hälfte, so wie wir vorgeschlagen haben. Dafür musste er sich mehr Zeit nehmen und einen besseren, schöneren Betreff sich ausdenken. Der Inhalt der E-Mail ist jedoch in beiden Fällen gleich geblieben.

Das Ergebnis hat uns nicht überrascht aber ihn umso mehr! Die erste Hälfte hat eine Öffnungsrate von ca. 22% nachgewiesen, die zweite Hälfte jedoch ca. 29% und bei der Adressmenge sprechen wir hier von über 900 zusätzlicher Öffner! Daraufhin hat sich der Marketingmanager vorgenommen, in der Zukunft sich mindestens genauso intensiv mit dem Betreff zu beschäftigen, wie mit dem Inhalt der E-Mail.

Das ist und bleibt auch kein Einzelfall! Dieses Experiment haben wir ebenfalls mit weiteren Kunden durchgeführt und ähnliche Ergebnisse erzielt.

Wir überfliegen in Bruchteilen der Sekunde unsere E-Mails in unserem Posteingangskorb und genauso schnell fallen wir die Entscheidung welche wir lesen und welche nicht! Also, sich mehr Zeit für den E-Mail-Betreff nehmen, lohnt es sich immer!

Spamfilter, wie sie arbeiten und auf was man achten sollte

Was vor 10 Jahren kaum ein Thema war, ist heutzutage eine Plage, die nicht nur Firmen, sondern auch immer mehr Privatpersonen heimsucht.

Zahlreiche Produkte und immer strenger konfigurierte Spamfilter trotzen Spam-E-Mails entgegen. Aber nicht nur Spam-E-Mails, immer öfter fallen auch wichtige E-Mails und Newsletter, die man selber abonniert hat Spamfilter zum Opfer. In diesem Fall spricht man von „False-Positive“.

Wie kann man aber verhindern, dass so etwas eigenem Newsletter widerfährt! E-Mail und Newsletter-Dienstleiter sprechen immer mehr davon, dass sie eine hohe Zustellrate nachweisen können und sprechen von bis zu 96% Zustellrate oder auch mehr. Dass ihre E-Mail-Server richtig konfiguriert sind oder sie auf diverse White-Lists gelistet sind, setzen wir voraus aber ein wichtiger Faktor bleibt der Kunde und seine Texte, die er schreibt! Alles nutzt nichts, wenn der Verfasser sich nicht an gewisse Spielregel hält und dazu muss er wissen, wie Spamfilter funktionieren.

Viele Spamfilter gehen nach einem Punkteprinzip vor und je nachdem wie streng ein Filter eingestellt ist, reichen z.B. 7 Punkte aus, um eine E-Mail als Spam zu markieren. Nachfolgend 10 wichtige Hinweise, wie diese Punkte zustande kommen:

  • Spammer sind ganz schlechte Kodierer! Daher sollte man darauf achten, dass bei HTML-E-Mails, die Kodierung sauber und richtig sein sollte. Manche verfassen Ihre Newsletter in Word und speichern ihn als HTML und nutzen diesen dann für Ihr Newsletter. Spamfilter kommen mit MS-Office spezifische Kodierung nicht zurecht.
  • Verhältnis Bilder und Texte. Punkte gibt es auch dafür, wenn in einer E-Mail verhältnismäßig mehr Bilder als Texte benutzt werden sollten. Grund dafür ist, dass viele Spammer auch Texte als Bilder speichern, um von Spamfilter nicht erfasst zu werden.
  • Die Betreffzeile sollte keine eindeutige Nutzer-ID’s enthalten, die den Empfänger identifizieren. Genauso keine Sonderzeichen oder mehrere Leerzeichen hintereinander. Man sollte auch nicht alles im Betreff groß schreiben oder jedes Wort mit einem Großbuchstabe anfangen. Auch Aussagen, die etwas garantieren oder gar Kostenlos anbieten, sollte man im Betreff aber genauso im E-Mail-Text vermeiden.
  • E-Mail-Links, die versenden einer E-Mail mit einem bestimmten Betreff erzwingen. Hier ein Beispiel:  <a href=”mailto:musterman@domain.de?subject=Beispieltext”>musterman@domain.de</a>. Wenn man auf diesen Link klicken sollte, startet z.B. Outlook und bereitet den Versand einer E-Mail an mustermann@domain.de mit dem Betreff “Beispieltext” vor.
  • E-Mails nicht mit Priorität Hoch senden!
  • Pornografischbezogene Wörter sollten vermieden werden. Auch solche Sätze wie „Heißer Sommer bringt heiße Preise“ sollte man vermeiden und sie anders formulieren.
  • Generell sehr eindeutig Werbebezogene Inhalte sollten vermieden werden. Der Inhalt sollte Informationen enthalten aber nicht aggressiv auffordernd sein, etwas zu tun.
  • Sehr große Schriften, Font +2 und mehr sollten vermieden werden.
  • 1×1 Pixel große Bilder, die technische Zwecke (Tracking usw.) dienen, bringen auch Punkte mit sich.
  • Nicht gültige E-Mails sollten sofort aus der Versandliste für die zukünftige Mailings entfernt werden. Absender bzw. E-Mail-Server, welche immerwieder ungültige E-Mails anschgreiben, werden als Spammer in Blacklists aufgenommen.

Je nachdem wie ein Spamfilter konfiguriert ist, wird für ein Vergehen halben Punkt und für ein Anderes mehrere Punkte vergeben! Beachtet man diese Regeln, sollte man sehr gute Chancen haben, damit der eigene Newsletter Spamfilter nicht zum Opfer fällt und den Empfänger erreicht. Einige Dienstleister bieten auch Kontrollmechanissmen an, um die E-Mails vor dem Versand auf Spamwahrscheinlichkeit zu prüfen.

Wie man sieht, unterscheidet sich eine Werbe-E-Mail deutlich von einem Brief-Mailing. Hier herrschen ganz andere Spielregeln!

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