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5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing in 2010
2009 war das Jahr für Social Media aber auch die neuen Datenschutzbestimmungen. Die Wirtschaftskrise hat zum größten Teil dazu beigetragen, dass viele Unternehmen sich nach neuen und günstigeren Werbemöglichkeiten umschauten und dabei E-Mail Marketing (neu) entdeckten. Richtig eingesetzt ist E-Mail Marketing ein sehr eindrucksvoller und effektiver Kommunikationskanal. Folgend fünf Tipps für ein erfolgreiches E-Mail Marketing in 2010!
E-Mail Marketing und Social Media kombinieren
Immer eine Webversion des Newsletters bzw. der E-Mail anbieten, damit die Empfänger Ihre E-Mails auch mit anderen teilen können. Bieten Sie in Ihre E-Mails „Share to Social“ Links an.
Double Opt-In ist ein muss
Keine Werbe-E-Mails ohne vorherige Zustimmung des Empfängers. Das neue BDSG ist eindeutig. Überarbeiten sie daher Ihre Anmeldeformulare und bieten Sie Double Opt-In für die Registrierung an.
Automatisierung des Abmeldeprozesses (Unsubscribe)
Bieten Sie einen Abmelde-Link in Ihre E-Mails an, damit sich die Empfänger bequem abmelden können. Mit dem automatischen Abmeldeprozess erleichtern Sie auch Ihre Arbeit. Natürlich sollten Sie weiterhin auf Abmeldungen per E-Mail achten und rechtzeitig reagieren!
Versandzeit und Frequenz
Variieren Sie die Versandzeit aber auch den Tag. Finden Sie heraus, wann Ihr E-Mail-Verteiler am besten auf Ihre E-Mails reagiert. Bieten Sie verschiedene Varianten (Thema und Häufigkeit) des Newsletters an. Lassen Sie den Empfänger entscheiden, wie oft und was er lesen möchte.
Relevante Inhalte und interessante E-Mail-Betreffs
Nach wie vor zählt der Inhalt am Meisten! Alles andere nutzt nichts, wenn der Leser gelangweilt wird! Um die Interesse zu wecken und sie auch am Leben zu erhalten, müssen Sie sich gut vorbereiten. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und wählen Sie stets einen guten E-Mail-Betreff. Seien Sie ruhig kreativ und experimentierfreudig!
Überlassen Sie nichts dem Zufall und bereiten Sie sich gut vor. Nehmen Sie E-Mail Marketing nicht auf die leichte Schulter. Sie brauchen eine gute Strategie und müssen schnell auf die Anforderungen des Marktes reagieren können. Versteifen Sie sich aber nicht zu sehr auf Ihre Sache, denn so vergessen Sie leicht die Empfänger und schließlich ohne sie geht es nichts…
Share “E-Mail Marketing” to social – Twitter, Facebook und Co nutzen
Man muss sich nicht für einen entscheiden und auch nicht viel mehr Zeit investieren!
Nun hat twitter-Fieber auch uns in Deutschland gepackt und viele fragen uns, wie man zeitlich alles schaffen sollte. E-Mail Marketing und jetzt Social Media. Man muss/sollte natürlich nicht den ganzen Tag mit twittern verbringen. E-Mail Marketing und Social Media können auch Hand in Hand gehen.
Fügen sie einfach die sogenannten “share to social” Links in Ihren Newsletter und E-Mails ein. Natürlich muss eine Webversion des Newsletters vorhanden sein, damit es auch funktioniert.
Hier zwei Beispiele für den Link-Aufbau:
Möchte man, dass die Empfänger den Newsletter leicht twittern können, dann fügt man diesen Link ein:
http://twitter.com/home?status=http://webversion-des-newsletter.de
Der Link-Aufbau für facebook ist wie folgt:
http://www.facebook.com/share.php?u=http://webversion-des-newsletters.de
So können die E-Mail-Empfänger den Newsletter mit einem Klick mit anderen teilen. Das nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch und so macht man den eigenen Newsletter leicht “sociable”.
Social Media werden oft als Ventil zum emotionalen Stressabbau benutzt.
Social Media werden E-Mail Marketing nicht ablösen können, nicht so, wie es sich manche vorstellen!
Jeder dritte Deutsche ist Mitglied einer Social Media Platform, sei es Twitter, Facebook, Xing oder Ähnliches. Informationsaustausch findet dort sehr schnell und flüchtig statt und sie sind auch oft sehr emotional. Ärger über den Alltag, Stress mit der Arbeit, Familie und Freunde werden dort abgeladen, ohne, dass jemand direkt angesprochen wird. Der Gedanke, dass jemand sie liest, reicht es einfach aus, um sich besser zu fühlen!
Es gleicht einem Boxsack im Keller, auf den man nach einem harten Tag oder großer Aufregung einige Male drauf haut! Gerade aus diesem Grund sind sie auch zwischen Teenagern sehr beliebt. Sehr oft werden auch Social Media dafür benutzt, um sich im Internet zu profilieren! Man versucht sich von seiner besten Seite zuzeigen und die positiven Züge besonders hervorheben. Nicht selten werden in Bewerbungen für einen neuen Job unter anderem auch auf z. B. eigenes Xing Profil verwiesen. So gesehen spielen die Social Media für die Selbstdarstellung in der virtuellen Welt eine ziemlich große Rolle. Nur wenn man ausgiebig und gezielt eine bestimmte Zielgruppe informieren möchte, zeigen sich die Grenzen. Nicht alle sind gleichzeitig online oder zu beschäftigt, um die Nachricht direkt zu lesen. Nicht selten wird man z. B. über Xing nach einer E-Mail-Adresse für die weitere Kommunikation gefragt! Bei Twitter ist die Informationsflut teilweise so groß, dass man vieles einfach verpasst, wenn man nicht gerade in seinem Account eingeloggt ist. So behält E-Mail seine Stellung als Informationsträger weiterhin und seine Existenz wird nicht infrage gestellt werden.
Beide, Social Media und E-Mail Marketing haben ihre Existenzberechtigung und man kann sie mit Autobahn und Eisenbahnschiene vergleichen. Es kommt immer darauf an, was man gerade tun möchte. Für manches Vorhaben ist die eine und für das Andere, die andere Möglichkeit die bessere Wahl.
Social Media oder E-Mail Marketing? Welche ist die bessere Wahl?
Lösen die Social Media das E-Mail Marketing nach und nach ab?
Ich lese und höre in letzter Zeit verstärkt, dass die Social Media das E-Mail Marketing ablösen würden. Oder E-Mail Marketing eher für die ältere Generation geeignet sei und die Jüngere sich möglichst über Social Media Plattformen informieren und auch sich lieber darüber angesprochen haben möchten. Wie wir wissen, stürzen sich Medien immer sofort auf das, was neu und gerade angesagt ist aber was sagen uns die Tatsachen?
Fakt ist, dass diese Plattformen wie Pilze aus dem Boden wachsen und sie natürlich deshalb sehr beliebt sind, weil man sofort oder zeitnah darüber eine Reaktion erhält. Man kann sich ohne Einschränkung von überall einloggen und somit sind sie immer griffbereit. Sie sind was Neues und einfach in der Mode und viele möchten dabei sein. E-Mail hingegen ist langweilig geworden, man wartet immer auf die Antwort und hat sie nicht immer griffbereit. Sie können Viren enthalten oder auch irreführend sein. Nun, wenn man die Sache so betrachtet, dann ist E-Mail der klare Verlierer aber auf E-Mail kann man noch lange nicht verzichten. Sie bietet viele Möglichkeiten, die unverzichtbar sind! Man kann sie z. B. nach eigenem Geschmack oder CI-Vorgaben formatieren oder sie bietet eine bessere Zielgruppenselektion und mehr Kontrolle über den Empfänger. Über Social Media lassen sich Presse oder Ad-hoc-Mitteilungen sehr schnell verbreiten aber über E-Mail kann man konzentrierter und gezielter die Themen behandeln. Ich bin der Meinung, dass die Social Media Plattformen eine gute Ergänzung bieten aber auf keinen Fall E-Mail als Marketingwerkzeug ersetzten könnten!
Man muss sich oftmals nicht nur für eine Sache entscheiden. Vieles kann man kombinieren oder als eine ergänzende Maßnahme betrachten.








