Archiv für die Kategorie: "Strategie"

Marketing Sherpa - The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports


E-Mail Marketing und Social Media, Adressgenerierung, Zustellbarkeit und vieles mehr!

Das Werk behandelt viele Fragen rund um E-Mail Marketing und Social Media. Die größte Frage in diesem Jahr war:
Wie werden E-Mail Marketing und Social Media zusammenarbeiten?
Oder besser gesagt werden sie überhaupt? Darüber hinaus werden Themen wie Adressgenerierung und die Zustellbarkeit der E-Mails behandelt, sowie die Herausforderungen für das erfolgreiche E-Mail Marketing.

Was wird sich in 2010 ändern? Wie wird E-Mail Marketing in 2010 budgetiert und wo liegen die Schwerpunkte?

Chapter 1: Challenges to Achieve Email Marketing Objectives
Chapter 2: Email Economics in a Recessionary Economy
Chapter 3: Optimizing the Tactical Effectiveness of Email
Chapter 4: Building Bigger and Better Lists
Chapter 5: Managing Deliverability More Effectively
Chapter 6: Measuring Success with Email Analytics
Chapter 7: Special Report on Social Sharing
Chapter 8: Special Report of B2B Email Marketing
Chapter 9: Special Report on International Email

Hier kann man sich vorab einen Überblick über das Werk verschaffen:
The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports

E-Mail Marketing ist in Deutschland noch ein unbekanntes Gebiet, jedoch mit großem Potential!

E-Mail Marketing steckt in der Pubertät und wird gerade von vielen Firmen als Werbe- und Kommunikations-Kanal neu entdeckt.

Man sagt: “Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut sein sollte!” So gesehen hat die Finanzkrise bewirkt, dass viele Firmen sich nach alternativen Werbemöglichkeiten umschauen. Gerade die mittelständische Firmen hatten bislang sehr wenig E-Mail Marketing betrieben oder sich damit überhaupt auseinandergesetzt. Natürlich können sie nicht einfach anfangen, E-Mails und Newsletter zu verschicken, weil es vielen an Adressen vor allem mit Opt-In fehlt.

Aufbau einer E-Mail Datenbank bzw. Adressgenerierung ist daher für die Meisten der erste Schritt. Außerdem müssen viele ihre Internetpresänz anpassen (Formulare für E-Mail Opt-In, Datenschutzbestimmungen usw …). Deshalb ist E-Mail Marketing auch erst am Anfang. Nachdem die Vorbereitungen getroffen sind, kann man mit E-Mail Marketing beginnen. Nicht zu vergessen sind ebenfalls die Ressourcen, welche hierfür benötigt werden oder das Wissen, welches man sich aneignen muss! E-Mail Marketing oder überhaupt Internet Marketing folgt seinen eigenen Regeln und ist vom klassischen Marketing sehr zu unterscheiden. Emotionen spielen hier eine große Rolle, Vertrauen und Zuverlässigkeit ebenfalls und sie müssen erst einmal aufgebaut oder erschaffen werden. Wie baut man einen Newsletter auf? Wie entwickelt man eine E-Mail Marketing Kampagne? Wie ist die Vorgehensweise?

E-Mail Marketing ist ein komplexes und sensibles Thema und darf nicht leichtfertig eingesetzt werden!

Unter dem Begriff “E-Mail Marketing” können sich wenige wirklich etwas vorstellen und Spam-Problem kommt noch dazu, denn viele schmeißen E-Mail-Marketer und Spamer in einem Topf. Man findet zahlreiche Artikel zum Thema E-Mail Marketing. Viele Blogs und Experten befassen sich damit jedoch die, welche E-Mail Marketing als Marketinginstrument einsetzen sollten tun es nicht genug! So gesehen an sogenannten Experten und Tools mangelt es nicht sondern eher an Akzeptanz und Verständnis.

E-Mail Marketing ist am kommen, daran ist nicht zu zweifeln. Wir als “Experten” sollten uns jedoch mehr mit der Aufklärung beschäftigen, denn ohne überzeugten Kunden werden wohl die schönsten Statistiken und die besten Tools auch nicht viel bringen!

Newsletter-Versand-Frequenz - Wie oft sollte man den Newsletter verschicken?

Eine strittige Frage ist immer noch: “Wie oft sollte man den Newsletter versenden?”

Newsletter ist erstellt, die Abonnenten sind da und das Letzte, was man nicht möchte, ist sie zu verärgern! Ist der wöchentliche Versand zu viel? Zwei Mal im Jahr hingegen viel zu wenig? Viele reagieren in der Hinsicht einfach falsch, indem Sie die Themen, welche sie mit zu teilen haben einfach ignorieren und sich nur auf die Versandfrequenz fixieren.

Dabei möchte der Empfänger nichts Anderes als relevante Informationen erhalten. Ob sie einmal in der Woche, Monat oder quartalsweise verschickt werden. Man sollte nur dann etwas sagen, wenn man auch wirklich etwas zu sagen hat. Also die Abonnenten nicht belästigen oder langweilen. Sehr lange sollte man sie auch nicht auf wichtige Informationen warten lassen, denn sonst verliert der Newsletter an Wert! Weil man bloß nur vorhatte, den eigenen Newsletter quartalsweise anzubieten, muss man nicht 4 Wochen warten, um eine wirklich wichtige Meldung den Interessenten mitzuteilen! Viel mehr sollte man darüber nachdenken ob nicht besser wäre, die Versandfrequenz zu verkürzen.

Eine gute Idee wäre, den Newsletter in verschiedenen Kategorien zu teilen. So vermeidet man eine lange E-Mail, die vielleicht viele aus Zeitgründen nicht ganz lesen könnten. Außerdem kann man den Abonnenten die Wahl überlassen nur das zu lesen, was sie auch wirklich interessiert. So können sie entscheiden, ob sie nur News über Produkte abonnieren oder viel lieber sich über Unternehmensentwicklung informieren möchten. Also hier ist es wieder die richtige Kommunikation gefragt.

Fragen Sie Ihren Abonnenten, was sie wirklich interessiert und vermuten sie nicht, was sie interessieren könnte!

Adressgenerierung – Tipps für Start-ups im E-Mail Marketing und Newsletterversand

Der Anstoß, warum ich diesen Artikel schreibe, ist die immer wieder kommende Anfrage an uns: “Wir möchten gerne Newsletter versenden, haben jedoch keine E-Mails”. Der Zugriff auf die fremden Listen kommt für viele aus Budgetgründen nicht infrage. Also wie kann man am besten vorgehen?

Wir sollten uns erstmal einen Überblick verschaffen, was wir für Möglichkeiten haben.
Um eine gute Datenbank aufzubauen, muss man zuvor einige Fragen beantworten:

  • Wie ist das Unternehmen aufgebaut (Wichtig für die Zielgruppendefinition)
  • Was für einen Mehrwert hat es für die potentiellen Abonnenten, den Newsletter zu lesen
  • Was hat das Unternehmen davon, einen Newsletter anzubieten
  • Gibt es genügend Ressourcen für die Pflege der Daten
  • Wie gut ist das Unternehmen mit der Rechtslage im E-Mail Marketing vertraut
  • Was für technische Möglichkeiten hat das Unternehmen und wie kann man sie optimieren
  • Wie sind die Marketing-Prozesse aufgebaut

Dass, das Unternehmen einen Newsletter anbietet, muss auch beworben werden. Einen Banner auf die Startseite oder einen Link, die auf den Newsletter aufmerksam machen, wären ein guter Anfang. Eine kleine Information, was man zu erwarten hat und natürlich ein Anmeldeformular zum Abonnieren des Newsletters sollten auch nicht fehlen. Dass sie technisch und rechtlich einwandfrei sind, setzten wir natürlich voraus! Sobald diese Vorbereitungen getroffen sind, sollten wir uns die bestehenden Kunden-Daten und die Kommunikationswege genauer anschauen. Genau da sollte man ansetzten um für den Newsletter zu werben:

  • E-Mail Signaturen können z.B. mit einem Link auf die Anmeldeseite ergänzt werden
  • Kontaktformulare können auch mit freiwilligen Feldern ergänzt werden
  • Sämtliche Kommunikationskanäle, natürlich da wo es auch passt, können einen Hinweis auf den Newsletter enthalten
  • Wenn Veranstaltungen angeboten werden, kann man mit der Einladung zusätzlich den Empfänger zum Abonnieren auffordern.
  • Adressdatenbanken der Partner können auch interessant sein und da die Partner indirekt davon profitieren würden, kann man sicherlich gut zusammen arbeiten.

Der Adressgenerierungsprozess sollte somit in das gesamte Marketingkonzept gut integriert werden, ohne es zu behindern! Feingefühl ist gefragt und natürlich den Empfänger nicht vergessen.

Nicht nur eigene Wünsche sehen, sonder immer daran denken, auf die andere Seite ist ein Mensch, der Bedürfnisse hat!

E-Mail Marketing wird erwachsen. Eine neue Zeit für die Marketingwelt

Trends, Chancen und Einflussfaktoren wie Wirtschaft und Politik

Die Zeiten haben sich geändert, nach dem Jahr 2000/01 und 2008 werden alle nun viel vorsichtiger sein. Die blühenden 80er und 90er sind vorbei und man kann nicht mehr darauf hoffen, dass Jahrzehnte die Wirtschaft aufblühend bleibt. Also Neuorientierung und Strategiewechsel sind die Grundfeiler der Erfolge von Morgen.

Viele Unternehmen haben sich bereits darauf eingestellt und spätestens nach der Immobilienkatastrophe müssen sie sich anders aufstellen. Investoren werden nicht mehr Gelder auf gut Deutsch gesagt einfach so „locker“ machen und das mit Recht! Europa und USA sind nicht mehr die Weltwirtschaft-Brennpunkte. Asien, Osteuropa, Südamerika, Singapur usw., das sind die Investitionsschwerpunkte der Zukunft und so werden immer weniger Gelder bei uns ausgegeben. Und was wird an erster Stelle immer gekürzt? MARKETING-BUDGET, war so, ist so und wird immer so bleiben. Denn Marketing, ich zitiere: „Gibt ja nur Geld aus“. Also muss man mit weniger mehr machen oder zumindest das gleiche erzielen können. Andere Lösungen und Wege sind hierfür notwendig.

Nicht nur die wirtschaftliche Situation hat sich geändert sondern auch die Generation hat sich grundsätzlich geändert.
Die neue Generation lebt ein Doppelleben, ein wirkliches und ein Virtuelles und die Grenzen sind sehr dynamisch! Werbeagenturen nutzen bereits diese Veränderung und werben in der virtuellen Welt für die Produkte ihrer Kunden. Rennstrecken der Videospiele enthalten Werbeplakate und sogar Politik macht mit. Wir alle erinnern uns gut an „Obama-Kampagne“ in USA. Während der Konkurrenz mit Mühe und Not auf klassischem Weg versuchte Überzeugungsarbeit zu leisten, machten sie sich die neue Zeit zur Nutze und warben in WWW.

Internet hat die Welt in den letzten paar Jahren revolutioniert.
Ich wähle bewusst nur „paar Jahre“, weil dem wirklich so ist! Es sind nicht 15 oder 10 oder 5 Jahre! Internet ist der schnellste, zuverlässigste und günstigste Kommunikationsweg und ist allgegenwärtig. E-Mails und Newsletter werden ab jetzt mehr dann jäh geschätzt und beachtet. Viele werden sich mit dem Thema auseinandersetzen und die Marketingweltwelt wird sich komplett neuausrichten.

Deutsche Unternehmen und E-Mail Marketing

E-Mail wird bedauerlicher Weise immer noch als ein „Quicky“ gesehen!

Das Thema E-Mail-Marketing und Newsletter ist mit Sicherheit kein neues Gebiet mehr. Wie oft bekommen Marketingleiter, Controller oder andere Verantwortliche noch Einladngen per Post. Wir wissen auch, dass man E-Mail-Marketing-Kampagnen sehr leicht nachverfolgen und analysieren kann. Wie oft wird aber tatsächlich geschaut, wie gut die eigene E-Mail angekommen ist oder wie oft benutzt man die Ergebnisse, um die zukünftigen Kampagnen zu verbessern!

Meine persönliche Erfahrung bis jetzt hat mir gezeigt, dass viele das Thema nicht ernst genug nehmen. Natürlich unbewusst, denn niemand würde sich absichtlich gute Möglichkeiten entgehen lassen.

E-Mail wird bedauerlicher Weise immer noch als ein „Quicky“ gesehen!
Man kann’s ja mal tun aber sich mehr damit befassen, möchten wenige wirklich! Anders herum ist es mit der Briefeinladung, muss imposant sein, aufwendig und einmalig usw. Aber was dann, der Brief hat das Haus verlassen und nu…?

Meistens wird es auf die Ressourcen geschoben, man hat keine Zeit sich im Nachhinein mit den Statistiken zu befassen. Da fängt allerdings das E-Mail-Marketing erst an. Warum ist meine Aktion gut oder schlecht gelaufen! Ein Sündenbock ist natürlich immer der Adressbestand aber spielt der Betreff keine große Rolle? Die ersten Zeilen der Einladung oder schlichtweg der Aufbau der E-Mail? Natürlich, aber wie viele nehmen diese Aspekte wirklich unter der Lupe und versuchen sie zu verbessern?

Ich denke, E-Mail-Marketing ist von vielen noch nicht gut verstanden worden! Denn 2/3 der Arbeit beginnt erst nach dem Versand und wenn man an diesen Defiziten arbeitet, wird man deutlich besser Ergebnisse in der Zukunft erzielen können!

Strategie

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