Archiv für die Kategorie: "Studien & Berichte"

IBM Marketingstudie 2012: Mehr Zusammenarbeit von CIOs und CMOs für besseres Mobile und Social Media Marketing

Für die IBM Studie State of Marketing 2012 wurden mehr als 350 Marketingexperten aus verschiedenen Branchen und Ländern befragt.

Um Mobile und Social Media Marketinghürden zu meistern, müssen CIOs und CMOs besser zusammenarbeiten. Natürlich stehen Mobile und Social ganz oben auf der Liste, der Umsetzung stehen jedoch einige technische Probleme im Weg. IT und Marketing greifen durch Mobile und Social Media Strategien immer mehr ineinander aber oft mangelt es an der richtigen Abstimmung zwischen diesen beiden Abteilungen.

Mobiles Marketing ist ohne Zweifel die nächste Stufe. Mehr als 30 % der befragten planen in den nächsten 12 Monaten den Einsatz von “Mobile” Werbe-Kampagnen und fast 50 % der Befragten setzen bereits mobile Webseiten oder Mobile-Apps ein!

Social Media ist eindeutig das Sorgenkind. Im Gegenteil zum mobilen Werbekanal wissen viele Unternehmen nicht zurecht, wie sie Social Media am besten einsetzen sollten. So wird hier weiterhin experimentiert und auch über den Einsatz von User-Generated Content im eigenen Social Media Marketing Konzept nachgedacht.

Obwohl die befragten angaben, dass Social Media Marketing die größte Herausforderung in Unternehmen darstellt, werden die Ergebnisse aus den Social Media Auswertungen oft nicht dafür genutzt, um Angebote und Leistungen zu verbessern. Somit gaben nur weniger als 20 % an, die gesammelten Daten effektiv zu nutzen!

Die gesamte Studie kann hier eingesehen werden:
The state of marketing 2012 ibm’s global survey of marketers

Absolit Studie: “Marktübersicht E-Mail-Marketing-Software” in dritter Auflage

Spamfilter zwingen Marketer zu professionellen Email-Versand-Tools und Email bleibt wichtigstes Online-Marketing-Instrument.

Die erste Auflage dieser Studie erfolgte bereits im Jahr 2001. Auch jetzt vergleicht und beurteilt Absolit anhand von über 400 Kriterien und auf satte 267 Seiten die 20 führenden Email Marketing Tools.

Bewertet wird in zwei Klassen: Profi- und High-End-Systeme.
Folgende Bereiche werden hierbei besonders beachtet: Adressmanagement, Multichannel, Bounce-Management, Social Media, Gestaltung, Software-Implementierung, Mandantenfähigkeit, Onlineshop-Integration, Personalisierung, Sprachen GUI, Profilierung, Sprachen Software-Dokumentation, Reporting, ASP-Versandvolumen im Monat, Testen, Deliverability Team.

Eine Kurzversion der Studie kann gratis hier angefordert werden: Absolit Studie

Die komplette Studie kann man hier bestellen: Absolit Shop

artegic Studie: Mobile Email Marketing 2012 – Einsatz mobiler Endgeräte für Email und Social Media Marketing

artegic - Mobile E-Mail Marketing 2012

In einer aktuellen Studie hat artegic 1.565 Personen im Alter von 14-65 Jahren nach ihr Nutzungsverhalten bezüglich Email und Social Media Nutzung über mobile Endgeräte befragt.

73,6 % aller Befragten nutzen bereits ein Smartphone und jeder Fünfte gab an, seine Emails mobil abzurufen. Email ist die wichtigste Standardanwendung im mobilen Internet.

77 % der Befragten rufen ihre Emails mindestens einmal täglich mobil ab und 24 % nutzen sogar die Push-Funktion und erhalten ihre Emails direkt auf die Geräte.

Wie sieht es eigentlich mit der schwächeren Gruppe, die 14-19 Jährigen aus? Erstaunlicherweise rufen hier mehr als 70 % ihre Emails mindestens einmal täglich ab.

Die Studie umfasst neben umfassender und detaillierter Nutzung mobiler Email auch das Verhalten der Befragten in Bezug auf Social Media im Mobile-Web. Die Befragten wurden in fünf Altersgruppen, nach Geschlecht und Karriere-Level unterteil und untersucht.

Weiterhin analysiert die Studie den Markt für Mobile-Email, Nutzungspräferenzen, die Entwicklung der mobilen Nutzung von Email und Social Media und natürlich auch Mobile-Shopping und Mobile-Couponing.

Die Studie umfasst mehr als 60 Seiten und kann hier als PDF angefordert werden:
Download der Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012″

Email, der Knotenpunkt im Social-Web, steckt in der Evolutionsphase!

Jüngste Studien bestätigten die Überlegenheit von Email als der beliebteste Marketing-Kanal.

In einer Umfrage von ExactTarget favorisierten 77 Prozent der Befragten ab 15 Jahren Email als Werbekanal. Das News-Portal Online Marketing .de ist in einem Beitrag mehr darauf eingegangen: Sag’s per E-Mail.

Fakt ist, dass sich Email entgegen vielen Stimmen, die seit mindestens 2 Jahren immer wieder den Tod von Email als Marketing-Kanal beschwören, weiterhin durchgesetzt und seine Existenzberechtigung mehrfach bewiesen und erfolgreich verteidigt hat. Durch die Mobilität des Internets ist Email sogar benutzerfreundlicher und gerade für viele Nutzer wegen seiner Wirtschaftlichkeit interessanter geworden. Der Versand von Emails ist nicht mit Zusatzkosten verbunden, wenn man bereits eine mobile Internetverbindung nutzt und das ist gerade wegen der Nutzung von Social Media sehr weit verbreitet.

Werfen wir jetzt einen Blick auf die Social Media Kommunikation
Die Euphorie und der Hype haben sich gelegt und man schaut und vergleicht genauer. Social Media eignen sich sehr gut für die schnelle und virale Verteilung einer Nachricht jedoch ist eine direkte Kundenkommunikation sehr schwer umsetzbar. Hierfür sind mehr Ressourcen notwendig, als sich tatsächlich viele Unternehmen leisten wollen oder überhaupt können. Es gibt natürlich sehr gute Beispiele, wo Unternehmen erfolgreich Kundendienst per Twitter oder Facebook betreiben. Aber eine kontinuierliche und nachweisbare Kommunikation ist kaum durchsetzbar. Die Kommunikation im Social Web ist somit sehr kurzlebig und kann andere Kommunikationsarten wie z. B. Email nicht ersetzen, jedoch gut ergänzen. Eine Studie von bitly zeigt interessante Fakten zur Lebensdauer von Meldungen in sozialen Medien: You just shared a link. How long will people pay attention? Email kann sich auch hier besser behaupten.

Email als Knotenpunkt in der Unternehmenskommunikation
Betrachten wir jetzt die Möglichkeiten und die Vorteile von Emails! Über Email können mehr Informationen zielgerichteter übermittelt werden. Das mobile Internet hebt viele Einschränkungen von Emails auf und entgegen Meldungen über Social-Web kann der Nutzer sie jederzeit schnell wieder abrufen. Die Messbarkeit von Email-Kampagnen ist auch deutlich leichter und sehr viel genauer. Via Email kann der Empfänger über einen Newsletter z. B. auf Angebote, Neuigkeiten, Social Media Aktivitäten und Umfragen angesprochen werden. Somit kann das Medium „Email” als DER Knotenpunkt in digitaler Kommunikation eingesetzt werden. Zielgerichtete Lead-Generierung per Email und Trigger-Emails sind weitere Beispiele für den Einsatz von Emails.

Spam gibt es im Facebook und Twitter mindestens genauso viel, wenn nicht sogar mehr …
Spam und Phishing-Emails sind natürlich die Schwachpunkte von Email aber Spam und getarnte Links gibt es auch in Social Media. Die Kriminellen haben es sogar über sozialen Medien viel leichter, weil die Nutzer teilweise sehr persönliche Informationen von sich preisgeben und sich somit leichter und stärker angreifbar machen. Die Sicherheit ist also keine besonders standhafte Argumentation gegen Emails. Wir können immer und überall getäuscht werden.

Email veraltet?!
Zugegeben sind die Möglichkeiten in Emails begrenzt. Interaktive Inhalte oder Formulare sind nicht direkt möglich aber wer sagt, dass Email feste technische Rahmen besitzt? Email wird sich verändern und anpassen! Die Möglichkeiten werden sich verbessern und erweitern. Bereits jetzt kann man z. B. YouTube-Videos direkt in Emails einbetten. Hierbei wird der Link von Google-Mail erkannt und das Video direkt in Email angezeigt. Andere Email-Provider bieten ähnliche Möglichkeiten an. Natürlich reden wir hier von Webmails aber auch andere Email-Programme wie Outlook und Lotus Notes werden weiterreifen und moderner werden.

Email ist keine veraltete Kommunikationsmethode, sondern viel mehr eine Kommunikationsmethode in der Evolutionsphase und die Möglichkeiten sind unbegrenzt …

Return Path Global Email Deliverability Report, 1H 2011: Globale Email-Zustellbarkeit liegt bei 81 %

Der Bericht umfasst Daten aus rund 149 ISPs aus dem Nord-, Zentral- und Süd-Amerika sowie Europa und Asien von Januar bis Juni 2011.

Dem Bericht zur Folge erreichen lediglich rund 81 % aller legitimen Emails auch tatsächlich die Inbox des Empfängers. 7 % landen im Spam-Ordner und 12 % werden vom System blockiert also der Empfänger hat keine Chance sie irgendwie trotzdem zu erhalten.

Wie die Zahlen in Deutschland aussehen, interessieren uns natürlich hier mehr.

Im Vergleich zum Welt-Index schneidet Deutschland mit 82,1 % gering aber dennoch besser ab. Rund 15,1 % der Emails landen bei uns im Spam-Ordner und immerhin nur 2,7 % gehen irgendwie verloren bzw. werden geblockt. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland jedoch schlechter ab. Die Email-Zustellbarkeit in EMEA liegt mit 83,5 % rund 1,4 % höher als in Deutschland.

Nun was kann man dagegen unternehmen?

Um die Zustellbarkeit zu erhöhen, sollten die Versender folgende Punkte ernst nehmen und zeitnah reagieren:

  1. Email-Adressen legitim für die Werbezwecke erheben.
  2. Email-Bounces sollten ernst genommen und zeitnah verarbeitet werden.
  3. Wenn eine Kampagne gute Zahlen und Ergebnisse liefert, bedeutet nicht, dass alle Empfänger auch tatsächlich erreicht wurden. Man muss sich um alle Kampagnen und Listen kümmern und sie ständig pflegen.

Der komplette Bericht kann hier angefordert werden:
The Global Email Deliverability Benchmark Report, 1H 2011

Deutsche Bank (DB-Research): 16 % der Deutschen haben den mobilen Internet-Zugang

10 Millionen Smartphones werden in diesem Jahr (2011) in Deutschland verkauft werden. Dies bedeutet eine 36-prozentige Steigerung gegenüber 2010.

Die Marktforscher der Deutschen Bank Research sind sich sicher, dass die Smartphones auch den Umsatz der Retailer fördern, jedoch sollte man Geduld bewahren. Jedes dritte Handy wird in Deutschland bis Ende 2011 der Kategorie Smartphone gehören und folglich erwartet man eine Veränderung der Kaufgewohnheiten. Die Informationssuche kann bequemer stattfinden. Man kann Vorort Erfahrungsberichte und Tests lesen und sogar Preise online vergleichen. Das alles kann die Kaufentscheidung beschleunigen. Der Bereich M-Commerce ist demnach schwer im Kommen. Noch werden die Smartphones überwiegend für E-Mails und Social Media Aktivitäten benutzt. Aber bereits jetzt werden verschiedene Applikationen entwickelt, die den Bereich M-Commerce für die Nutzer attraktiver machen sollen und auch die Portale werden zunehmend angepasst und für die mobile Nutzung vorbereitet.

Mehr dazu auf DB Research:
M(obile)-Commerce - es wächst die Lust am mobilen Einkauf
Oder als PDF-Download

Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Nicht nur für Retailer ist das eine neue Chance, sondern auch für E-Mail-Marketer. Versandzeit und Tag können somit neu überdenkt, getestet und angepasst werden. Wer sein Telefon dabei hat, wird auch automatisch seine E-Mails häufiger und unabhängig von der Zeit lesen. Nicht nur die Versandzeit, sondern auch das Design der E-Mail- bzw. Newsletter-Vorlagen sowie der E-Mail-Betreff müssen angepasst werden. Weniger ist dann umso mehr. Man sollte sich auf einfache Vorlagen beschränken und den Betreff kurz halten, denn hier geht es um kleine Displays!

Mehr dazu hier:
Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Bitly Report: Wie hoch ist die Lebensdauer eines geteilten Links über soziale Netzwerke

Wie lange bleibt ein geteilter Link über Twitter, Facebook oder Email “lebendig” bevor er an Aufmerksamkeit verliert? Spielen der Inhalt und das Netzwerk eine Rolle?

Bitly hat 1.000 geteilten Links unter die Lupe genommen und überraschend ähnliche Ergebnisse festgestellt. Die Halbwertszeit der geteilten Links im Überblick:

Lebensdauer der geteilten Links

  • Twitter: 2,8 Stunden
  • Facebook: 3,2 Stunden
  • Email: 3,4 Stunden
  • Youtube: 7,4 Stunden

Im Grunde genommen solle man von einer Zeit von ca. 2 Stunden ausgehen. Wobei einzelne Links auch um einiges länger überleben können, je nach Content und wie oft und mit wem sie geteilt werden, was wiederum verdeutlicht, dass der Inhalt letzten Endes die größte Rolle spielt

Mehr dazu finden Sie hier:
You just shared a link. How long will people pay attention?

Email schlägt immer noch Twitter und Facebook

E-Mail - Die Entstehung, die Funktionsweise, die Entwicklung und einige Fakten über Spam

E-Mail ist eine Selbstverständlichkeit für unsere Kommunikation. Aber wie funktioniert E-Mail? Wann ist sie entstanden und wie hat sie sich über die Jahrzehnte entwickelt?

Einige Fakten:

  • 1965 wurde E-Mail in MIT zum Leben erweckt
  • Täglich werden ca. 2 Mrd. E-Mails versendet
  • Es gibt weltweit ca. 1,3 Mrd. E-Mail-Nutzer
  • Mehr als 97 % der versendeten E-Mails sind Spam
  • 19,8 % der Spam-E-Mails stammen aus den USA

Mehr Einzelheiten zeigt die gelungene Infografik, erstellt von FOCUS RESEARCH:

Evolution of Email

BITKOM-Studie: Eine repräsentative Studie zur Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland

Laut einer Studie von BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) ist halb Deutschland, das entspricht 75 % aller Internetnutzer in Deutschland, Mitglied in sozialen Netzwerken. Für diese Studie wurden 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in einem Zeitraum 07. Bis 11. März 2011 befragt.

Einige interessante Fakten im Überblick:

  • Etwa vier von zehn Internetnutzern geben an, Facebook zu verwenden.
  • Die meisten Nutzer (zwei Drittel) verbringen weniger als eine Stunde am Tag in ihrem meist genutzten Netzwerk. Ein Viertel ist täglich zwischen einer und zwei Stunden im Netzwerk aktiv.
  • Sie pflegen darüber Freundschaften (73 Prozent), erhalten Informationen zu Veranstaltungen (50 Prozent) oder lernen neue Freunde kennen (31 Prozent).
  • Im Durchschnitt haben Netzwerkmitglieder 133 Kontakte in ihrer Freundesliste.
  • Jeder vierte Nutzer stellt Party- und Urlaubsbilder in ein Netzwerk.
  • Ein Viertel der Netzwerkmitglieder gibt an, in sozialen Netzwerken schon einmal bewusst falsche Angaben gemacht zu haben.

Bitkom Publikation soziale NetzwerkeDie gesamte Studie kann kostenfrei als PDF hier heruntergeladen werden:
BITKOM-Studie Soziale Netzwerke

Quelle: BITKOM

Ansprechpartnerin bei BITKOM: Frau Nathalie Huth

BITKOM ist das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche. BITKOM vertritt mehr als 1.350 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder. Hierzu gehören fast alle Global Player sowie 700 leistungsstarke Mittelständler. Die BITKOM-Mitglieder erwirtschaften 135 Milliarden Euro Umsatz und exportieren Hightech im Wert von 50 Milliarden Euro. BITKOM repräsentiert damit ca. 90 Prozent des deutschen ITK-Markts. BITKOM bildet ein großes, leistungsfähiges Netzwerk und vereinigt die besten Köpfe und Unternehmen der digitalen Welt. BITKOM organisiert einen permanenten Austausch zwischen Fach- und Führungskräften und stellt seinen Mitgliedern Plattformen zur Kooperation untereinander und für den Kontakt mit wichtigen Kunden bereit.

Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Schauen Sie sich einfach um, welche Geräte nutzen die Menschen in Ihrer unmittelbaren Umgebung, um zu telefonieren? Wenn Sie genau darauf achten, dann werden Sie feststellen, dass die meisten Menschen Smartphones nutzen. Nun was heißt das genau?

Wir gehen einige Jahre zurück. 2005 - E-Mail Marketing war in Deutschland sehr neu bzw. nur einige wenige Firmen hatten Newsletter oder kommunizierten in regelmäßigen Abständen und mit einer Strategie über E-Mail mit ihren Kunden und Interessenten. Mobiles Internet gab es noch kaum und somit musste man sich die Versandzeit genau überlegen. Auch die Wochentage musste man testen, um letzten Endes gute Resultate erzielen zu können. Ich hatte damals während meines Studiums bei einem amerikanischen Softwarehersteller in der Marketingabteilung gearbeitet und wir hatten damals schon ein sehr starkes E-Mail Marketing betrieben. Nicht nur Newsletter, sondern auch Events wurden regelmäßig über E-Mail kommuniziert. Wir haben ziemlich gut und genau segmentiert und somit bekamen die Finanz-Leiter nur die für sie relevanten Informationen und die IT-Leiter ebenfalls. Da bemerkte ich, dass wir in Gegensatz zu den deutschen Firmen um einiges weiter sind, nicht nur wegen des hohen Marketing-Budgets, welches wir unter anderem auch für das E-Mail Marketing zur Verfügung hatten. Für unseren Marketing Direktor war es eindeutig, dass er mit E-Mail Marketing enorm viel Geld sparen kann und es auch tatsächlich tat. Die Resultate konnten gemessen werden und die Kampagnen wurden immer weiter optimiert. Unser einziges Problem war der Zugriff der Empfänger auf ihren E-Mail-Konten. Dagegen konnte wir nichts unternehmen. Weiterlesen »

IBM Handelsstudie: Die Verbraucher sind heute besser vernetzt, meinungsfreudiger und anspruchsvoller als jemals zuvor

Die Verbraucher sind heute besser vernetzt, meinungsfreudiger und anspruchsvoller als jemals zuvor. Der moderne, smarte Konsument will mit seinen Bedürfnissen erkannt und bedient werden, er will nicht einfach nur das anonyme Objekt sein für den Abverkauf der Ware. Laut der neuesten IBM Handelsstudie nutzen 86 Prozent der befragten Verbraucher weltweit beim Einkaufen mindestens ein digitales Medium zur Informationsbeschaffung ebenso wie zum Online-Kauf. Zwei Milliarden Menschen sind derzeit über das Internet verbunden und über 600 Millionen tummeln sich allein auf der Social Media Plattform Facebook. Rund 70 Prozent der Verbraucher informieren sich erst im Internet, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Die Macht der Konsumenten wächst, dadurch ändert sich deren Käuferverhalten, was wiederum in der Kundenansprache und dem Go-to-Market von Marketing und Vertrieb reflektiert werden muss.

Für die aktuelle IBM Handelsstudie wurden 30.624 Verbraucher in 13 Ländern befragt, in Deutschland gaben genau 2 200 Menschen Auskunft. Weiterlesen »

Epsilon International Studie: E-Mail Marketing kommt in Deutschland besser an als Rest der Welt

Oder fast rest der Welt! In einer Studie fand epsilon International heraus, dass die E-Mail Kampagnen in Deutschland im zweiten Quartal 2010 gegenüber Vorjahr bessere Öffnungs- und Klick-Raten erzeugten wie in Frankreich, Großbritannien, Nordamerika und den gesamten Wirtschaftsraum EMEA (umfasst die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika).

Während insgesamt die Zustellrate in den anderen Regionen um mehr als 1 Prozent erhöht werden könnte, gingen die Öffnungs- und Klick-Raten leicht zurück. Die Zahlen entwickelten sich in Deutschland jedoch gegen den Trend. Während die Zustellrate in Deutschland von 95,9 auf 95,4 Prozent zurück ging, stiegen im zweiten Quartal 2010 die Öffnungs- und Klick-Raten gegen über Vorjahr für Öffnungen von 21,6 auf 22,2 Prozent und die Klickrate stieg sogar um satte 6,5 Prozent!

Für die Studie wurden mehrere Milliarden E-Mails ausgewertet. Die komplette Studie kann über epsilon International angefordert werden!

Gartner Studie: Web 2.0 und Wireless E-Mail sind die Kommunikationsinfrastrukturen von morgen

Es wurde genug darüber diskutiert, ob E-Mail tot sei, ob Social Media das Ende von E-Mail Marketing einläuten und auch die weltweite sinkende Klickrate ein weiteres Zeichen für die endgültige Ende des Newsletter als Informationskanal bedeutet! Gartner hat ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang genannt:

Auch wenn kaum noch zweimuschelige Hörer auf Gabeln liegen, wird ja weiterhin telefoniert - nur eben mit handlichen Dingern, die keine Drähte und Schnüre mehr brauchen.

Eine vergleichbare technologische Revolution ist laut Gartner im E-Mail-Bereich im Gange.

Das stimmt, nehmen wir Smartphones. Haben sie nicht die E-Mail-Kommunikation besonders einfach und intuitiv gemacht? Warum soll man für eine SMS bezahlen, wenn man genau so schnell, einfach und von überall eine E-Mail versenden kann!? Werden in Ihrer Firma nicht über Smartphones geschäftliche E-Mails verschickt und empfangen? Eines sollte man ebenfalls bedenken: Wird jemals wichtige und sensible geschäftliche Kommunikation über ein soziales Netzwerk stattfinden?! Allein wegen BDSG ist das nicht möglich! Also wird E-Mail weiterhin einer der wichtigsten Kommunikationskanäle bleiben.

Laut Gartner werden bis 2014 gut eine Milliarde Nutzer ihre E-Mails mobil und von überall empfangen und senden. Wireless E-Mail heißt der Zukunftstrend, der bereits im Gange ist!

Quelle:
Gartner: Gartner Research
CIO: Web 2.0 in Unternehmen - Wireless E-Mail löst klassische Mail ab

Studie: E-Mail eignet sich in Deutschland besonders gut als Marketinginstrument und treibt Multi-Channel-Kaufentscheidungen an!

E-Mail treibt die sogenannten “Multichannel-Purchasing”. Das ergab eine von e-Dialog im Auftrag gegebene Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Werbung. Für die Untersuchung wurden ca. 13.000 Menschen aus 13 Ländern (USA, Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Spanien, Schweden, Italien, Japan, Singapur, Australien, Süd-Korea und China) befragt. Die Studie wurde von der Marktforschungsfirma Lightspeed Research im April 2010 durchgeführt.

45% der Befragten gaben an, durch eine E-Mail-Marketing-Aktion zu einem Kauf angeregt wurden. Aber auch wenn keinen Kaufabschluss erfolgte, hinterlass eine E-Mail-Werbung positive Auswirkungen. Demnach befassten sich rund 53% danach ausschließlich mit den beworbenen Marken und 57% empfahlen die Marken auch weiter! Demzufolge könnten die Marketingverantwortliche in Deutschland durch geschickte Verknüpfung von Online- und Offline-Kampagnen hohe Abverkäufe erzielen. “Markenunternehmen, die E-Mail einfach nur als Direktvertriebsinstrument nutzen, verpassen eine große Gelegenheit”, sagt Simone Barratt, Managing Director bei e-Dialog.

Die vollständige Studie kann kostenlos hier angefordert werden:
Global Perspectives: A Study of Global Consumer Attitudes to Digital Marketing (June 2010)

Einfluss sozialer Netzwerke auf Marketing wird unterschätzt und E-Mail ist für 28% eine wichtige Informationsquelle!

Laut Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (Agof) haben mehr als 43 Millionen in Deutschland in den letzten 12 Monaten irgendein Produkt über das Internet erworben. Viel wichtiger ist, dass sich 48,5 Millionen vor dem Kauf eines Produktes im Internet informiert haben und das sind 98% aller Internetnutzer. Sehr interessant ist jedoch, dass Nutzerkommentare, Blogs und soziale Netzwerke für den Kauf eine wachsende Rolle spielen. 65% informieren sich z. B. vor einer Reisebuchung über soziale Netzwerke! Weiterhin werden die wichtigsten Informationsquellen und die jeweiligen Verweilzeiten für die Kaufentscheidung aufgelistet. Demnach ist E-Mail in Deutschland für 28% der Befragten eine wichtige Informationsquelle und sie verbringen durchschnittlich 3,6 Stunden in der Woche mit dem Lesen von E-Mails.

Wie man sieht, spielt Internet eine sehr übergeordnete Rolle im Marketing und demnach sollten die Marketing-Budgets unbedingt angepasst und umgeschichtet werden.

Quelle:
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Internet-Einfluss auf das Marketing wird unterschätzt

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