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Content Marketing und die Macht der Worte - Dasselbe aber anders gesagt, kann Wunder bewirken

Jeder von uns hat seine Eigenheiten und Wahrnehmungen. Somit reagieren wir unterschiedlich auf verschiedene Situationen oder Aussagen. Für einen mag eine Aussage feindselig, für den anderen jedoch neutral klingen. Natürlich kommt es auch darauf an, in welcher emotionalen Lage man sich befindet. Sonnenuntergang kann zu zweit ganz anders wahrgenommen werden als allein. Wir sind Gefühlswesen und somit funktionieren und reagieren wir sehr oft emotional und nicht rational…

Ich habe vor Kurzem ein sehr interessantes Video gesehen: „The Power of Words” von Purplefeather Schauen Sie es sich bitte kurz an:

Genauso ist es… Wir müssen versuchen feinfühliger zu werden und die Menschen emotional begegnen. Man kann einen Satz in vielen Varianten sagen und unterschiedlichen Emotionen aktivieren nun ist die Frage, welcher emotionaler Zustand sollte erweckt werden?! Somit kann z. B. eine gut und vielleicht witzig gemeinte Werbekampagne komplett nach hinten losgehen, wobei sich eine bestimmte Gruppe von Menschen beleidigt fühlt.

Warum schlagen oft Marketingberater vor, eine Werbekampagne in verschiedenen Varianten zu produzieren oder Newsletter-Empfänger in mehrere Gruppen aufteilen und sie dann mit unterschiedlichen Email-Betreffs anzuschreiben? Sie alle verfolgen ein Ziel:

Dasselbe aber anders gesagt, kann Wunder bewirken!

Sie alle wollen ein Wunder, einfach mal übertrieben gesagt, aber ja darum geht es. Wenn Sie sich mit zwei Personen unterhalten, dann kennen Sie sie womöglich oder können Sie sie relativ schnell einschätzen. Was aber, wenn Sie eine Botschaft an Tausende oder Millionen senden, dann können Sie sich zwar auf Ihre Erfahrungen stützen jedoch nicht den gleichen Erfolg erzielen. Also ist es besser, das Risiko zu minimieren, indem Sie dasselbe aber anders sagen…

Weihnachten steht vor der Tür und Sie werden bestimmt noch eine Weihnachtskampagne am Laufen haben, also probieren Sie es doch gleich aus! Sie werden sehen, Sie können ein Wunder erleben und wann wäre es passender als in dieser Jahreszeit…

E-Mail Marketing: Öffnungsrate steigern! Aber wie?

Die größte Herausforderung jedes E-Mail Marketers: Wie erreicht man eine höhere Öffnungsrate?

Das schönste Design und die bestmöglichen Linkspositionierungen bringen recht wenig, wenn die E-Mail den Empfänger nicht erreicht. Die erste Hürde ist es mit der Sicherheit die Inbox des Empfängers zu erreichen aber damit ist es nicht getan. Wir erinnern uns daran, dass die Empfänger in Deutschland im Durchschnitt 28 E-Mail pro Tag erhalten und damit beginnt die nächste Herausforderung: Wie erreicht man, dass die eigene E-Mail geöffnet wird? Wie erregt man die Aufmerksamkeit des Empfängers? Welche Faktoren sind maßgebend für den Erfolg? Der richtige Zeitpunkt des Versandes? Ein außergewöhnlicher E-Mail-Betreff? Oder sind allein das Vertrauen und der Name des Absenders ausschlaggebend?

Sammeln wir zunächst die Fakten:

  • Die Deutschen erhalten ca. 28 E-Mails pro Tag.
  • Ca. 64 % lesen private E-Mails während der Arbeit.
  • Smartphones machen E-Mails mobil. Sie können bequem von überall gelesen werden.

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E-Mail Betreff optimal formulieren - Probieren Sie diese Tipps aus

Wie formuliert man E-Mail-Betreffs, die aus der Masse heraus stechen, den Empfänger neugierig machen und somit zum Öffnen der E-Mail bewegen?

Die besten Beispiele und Ideen kann man sich aus den Zeitungen und Zeitschriften holen

Schauen Sie sich Ihre Lieblingzeitung, die Sie jeden Tag gerne lesen oder eine Zeitschrift, welche Sie neulich gekauft haben an. Was war der Grund für Ihren Kauf? Was stehet jeweils auf die Titel- oder Cover-Seite? Das ist genau vergleichbar mit dem Betreff einer E-Mail oder eines Newsletter! Mit den Top-Beiträgen versucht man die Interesse des Käufers zu wecken und ihn zum Kauf animieren! Schalgen Sie jetzt die Zeitung oder Zeitschrift auf und schauen Sie die Artikel an. Wie gehen die Autoren vor und welche Schlagwörter nutzen sie? Wann ist ein Titel als Frage oder eine Aufforderung formuliert und wie bringen die Autoren Titel und Beiträge in Verbindung?

Vergessen Sie Ihre Ziele nicht!

Was möchten Sie mit der E-Mail-Kampagne erreichen. Das sollten Sie im Betreff wiedergeben. Nutzen Sie die Schlüsselwörter, um Interesse zu wecken.

Wer sind Sie?

Sind Sie den Empfänger gut bekannt? Vertrauen spielt eine große Rolle. Wählen Sie daher neben einen eindeutigen Absendernamen auch vertrauenerweckenden E-Mail-Betreffs. Auch aus dem Betreff heraus sollte man Sie erkennen können. Das erhöht die Öffnungsrate!

Seien Sie persönlich

Eine personalisierte E-Mail vermittelt emotionale Bindung. Fangen Sie doch damit im E-Mail-Betreff an. Probieren Sie z. B. Anlassentsprechend den Empfänger mit Namen anzusprechen oder fordern Sie ihn direkt auf etwas zu tun (Call-To-Action). Dafür brauchen Sie natürlich vollständige Datensätze.

Testen Sie verschiedene Varianten aus, um zu sehen, was für Ihren Verteiler am besten funktioniert. Versuchen Sie A/B Test. Splitten Sie Ihre Adressen und schreiben Sie sie mit unterschiedlichen E-Mail-Betreffs an und vergleichen Sie die Resultate.

Streben nach dem perfekten E-Mail Betreff

Das wichtigste ist und bleibt nach wie vor die Betreffzeile einer E-Mail!

Der E-Mail Betreff genießt leider immer noch nicht die Beachtung, die er auch wirklich verdient und das ist schlichtweg grobfahrlässiges Handeln! Nun bevor man beginnt, sich über die Länge und Aufbau Gedanken zu machen, sollte man sich die Spielregeln aneignen: “Was gehört nicht in einem E-Mail Betreff”

No-Goes im E-Mail Betreff:

  1. Nur Großbuchstaben
  2. Sonderzeichen $ § “” usw. sollten Sie dringend vermeiden
  3. Spam-Wörter worauf die Spamfilter negativ reagieren wie z.B. Kostenlos, Heiß, Lust usw. (siehe Outlook Junk-E-Mail-Filter)

Nun wie lang darf ein E-Mail Betreff sein?

Diese Frage kann man nicht so leicht beantworten. Verschiedene Clients erlauben unterschiedliche Zeichenlänge. Welche erlauben wie viel spielt jedoch keine Rolle, denn man möchte ja eine allgemein gültige Lösung! Außerdem werden immer mehr Smartphones eingesetzt um E-Mails zu lesen und sie haben ein kleines Display. Diverse Studien zeigten, dass ein E-Mail Betreff mit 50 bis 80 Zeichen die beste Öffnungsrate erreicht.

  1. Ein E-Mail Betreff, der länger ist als 100 Zeichen würde doch alleine optisch nicht gut aussehen oder? Das Auge verliert doch den Ansch….. (140 Zeichen)
  2. E-Mail Betreff mit mehr als 80 Zeichen ist nicht effektiv (58 Zeichen)

Der Betreff mit 58 Zeichen ist doch viel angenehmer und freundlicher oder nicht?

Max. 80 Zeichen, auf Sonderzeichen verzichten und auf Spambegriffe achten. Wie geht es nun weiter?

Kurz und treffend den Inhalt ankündigen und die wichtigsten Keywords direkt am Anfang platzieren:

  1. E-Mail Betreff mit mehr als 80 Zeichen ist nicht effektiv (gut)
  2. Mehr als 80 Zeichen im E-Mail Betreff sind nicht effektiv (schlecht)

Wie man sieht, mit geringem Aufwand kann man den Erfolg einer E-Mail Kampagne sehr positiv beeinflussen. Testen Sie Ihre nächste Kampagne mit A/B Splitting und schauen Sie, welche Betreffzeile die größere Öffnungsrate bringt.

E-Mail-Betreff - Sehr wichtig, wird jedoch oft vernachlässigt!

Vielleicht das Wichtigste überhaupt, denn im E-Mail-Marketing und Newsletterversand zählen nicht immer die inneren Werte zuerst.

Was bewegt den Empfänger, eine E-Mail zu lesen? Nicht nur Geschäftsleute, zunehmend auch Privatleute bekommen täglich immer mehr E-Mails und Newsletter. Von dem Online-Shop, wo sie Kunde sind oder von Ihrem DSL-Anbieter usw. Also ist es umso wichtiger, einen aussagekräftigen Betreff zu verwenden als bloß nur “Newsletter Nr. 2″ oder ähnliches.

Wir haben einen Kunden, der über einen E-Mail-Pool von mehr als 26.000 E-Mail-Adressen verfügt, die er regelmäßig anschreibt. Wir haben den Marketingmanager gebeten mit uns einen Versuch zuwagen und haben die Adressen geteilt. Die eine Hälfte sollte er so anschreiben, wie er es immer getan hat. Die andere Hälfte, so wie wir vorgeschlagen haben. Dafür musste er sich mehr Zeit nehmen und einen besseren, schöneren Betreff sich ausdenken. Der Inhalt der E-Mail ist jedoch in beiden Fällen gleich geblieben.

Das Ergebnis hat uns nicht überrascht aber ihn umso mehr! Die erste Hälfte hat eine Öffnungsrate von ca. 22% nachgewiesen, die zweite Hälfte jedoch ca. 29% und bei der Adressmenge sprechen wir hier von über 900 zusätzlicher Öffner! Daraufhin hat sich der Marketingmanager vorgenommen, in der Zukunft sich mindestens genauso intensiv mit dem Betreff zu beschäftigen, wie mit dem Inhalt der E-Mail.

Das ist und bleibt auch kein Einzelfall! Dieses Experiment haben wir ebenfalls mit weiteren Kunden durchgeführt und ähnliche Ergebnisse erzielt.

Wir überfliegen in Bruchteilen der Sekunde unsere E-Mails in unserem Posteingangskorb und genauso schnell fallen wir die Entscheidung welche wir lesen und welche nicht! Also, sich mehr Zeit für den E-Mail-Betreff nehmen, lohnt es sich immer!

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