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2011 - Email ist als Marketinginstrument umso mehr relevant und aktuell
Nach dem Boom von Social Media im Jahr 2009 dachten viele, mit Email sei es nun endgültig zu Ende. Wieder einmal hörte man überall “Email ist tot” oder “Email gehört der Vergangenheit” aber nein, so ist es nicht, denn 2011 wurden mehr Emails versendet als jemals zuvor!
Social Media haben Emails nicht verdrängt, sondern viraler und die zunehmende Nutzung von Smartphones und mobiles Internet, haben sie umso effektiver gemacht…
Die Infografik von Constant Contact “The State of Email Marketing” zeigt sehr übersichtlich, wie Social Media die Emails effektiver machten:

E-Mail Marketing - Gerichtsurteile, die ernst genommen werden sollten!
Ich möchte hier auf vier wichtige und ziemlich aktuelle Gerichtsentscheidungen hinweisen:
OLG Düsseldorf: Sorgfaltspflichten beim Kauf von Adressdaten
(Urt. v. 24.11.2009 - Az.: I-20 U 137/09).
Quelle: Kanzlei Dr. Bahr
OLG Düsseldorf: Geschäftsführer haftet persönlich für gekaufte E-Mail-Adressen
(Verstoß gegen §7 Abs. 2 Nr. 3 UWG und somit einen Wettbewerbsverstoß!)
Quelle: IT-RECHTSINFO.de
AG Tempelhof-Kreuzberg: Selbst die versehentliche Zusendung von Spam ist nicht zu dulden
(Das Gericht sah hierin einen unterlassungsfähigen Anspruch des Klägers aus §§ 823 I, 1004 BGB.)
Quelle: Rechtsanwalt Jan Waßerfall
AG München: Einmaliger E-Mail Kontakt ist keine Einwilligung für E-Mail-Werbung
(Az.: 161 C 6412/09).
Quelle: IT-RECHTSINFO.de
Lesen Sie bitte diese Fälle genau durch und prüfen Sie, inwieweit Sie ein rechtssicheres E-Mail Marketing betreiben!
13 “Don’t do it” in E-Mail Marketing - Das sollten Sie nicht tun
Das sollten Sie wirklich nicht tun…
- Versand von Werbe-E-Mails (Newsletter ist auch Werbung) an info@ Adressen, welche nicht klar grünes Licht für Werbeempfang erteilt haben
- Versand von Werbe-E-Mails generell an Adressen ohne Opt-In oder ohne bestehenden geschäftlichen Beziehungen oder Interessen
- Versand von Werbe-E-Mails ohne oder mit fehlerhaftem Impressum
- Versand von Werbe-E-Mails ohne deutlich erkennbare Absenderkennung
- Versand von Werbe-E-Mails ohne Beachtung der Interessen. Relevante Inhalte und Zielgruppenselektion sind sehr wichtig, wenn Sie nicht schnell Abonnenten verlieren möchten!
- Versand von Werbe-E-Mails ohne Beachtung der Versandfrequenz, werben Sie ohne zu belästigen!
- Versand ohne Beachtung der Zeit/Tag. In welchem Segment sind Sie tätig? B2B oder B2C?
- Versand ohne Beachtung der Spam-Filter-Rules! Achten Sie auf Wörter und Sonderzeichen, die Sie in Ihrem Newsletter und E-Mail Betreff verwenden!
- Versand ohne E-Mail-Clients Test. E-Mail-Codierung ist nicht gleich Website-Codierung!
- Versand von personalisierten E-Mails ohne eine saubere Datenbank! Wie würden Sie denn so eine Anrede finden: “Sehr geehrter Herr S.“?
- Sie verschicken Newsletter, beachten jedoch die Bounces nicht
- Sie verschicken Newsletter, beachten jedoch die Statistiken nicht
- Komplizierte Abmeldeverfahren. Abmeldung vom Newsletter muss auch ohne Einloggen möglich sein!
Also dann weiterhin viel Erfolg mit Ihren E-Mail Kampagnen…
E-Mail Marketing ist auch für Industrieunternehmen ohne großen Aufwand und Know-how möglich
Nicht das neue Medium an sich stellt das Problem dar, sondern ein unnötiger Respekt vor dem technischen Aufwand!

In den letzten Wochen bekommen wir verstärkt Anfragen aus dem Industriesektor (kleine und mittelständige Unternehmen), zuletzt weil wir Full-Service E-Mail Marketing anbieten und dabei ist es mir aufgefallen, dass viele einfach angst davor haben! Sie wollen natürlich nichts falsch machen und haben nicht selten keine richtige “Marketing Abteilung” sondern ein bis zwei Personen, die sich unter Anderem auch um Marketing kümmern! Außerdem ist man einfach in eine andere Welt, wo große Maschinen, Mechanik und Präzisionsgertäte eine große Rolle spielen und auf einmal wird man mit “E-Mail Marketing” konfrontiert! Was ist überhaupt “E-Mail Marketing” und warum sollte ich es tun? Ich werde jetzt hier die fünf wichtigsten und häufigsten Fragen auflisten und kurz darauf eingehen:
Was ist E-Mail Marketing?
Ganz einfach! Eine elektronische Form des Direktmarketings!
Sie haben von der Technik keine Ahnung?
Kein Problem, viele Self-Service-Anbieter bieten Lösungen an, die sehr einfach umsetzbar sind. Außerdem bekommen Sie mit einigen Tagen Workshops und Schulungen alles, was Sie zu wissen brauchen!
Sie haben keine Ressourcen?
Auch das ist kein Problem! Ebenfalls viele Full-Service-Anbieter übernehmen alle technischen Abläufe für Sie! Darüber hinaus helfen sie bei Adressgenerierung und klären Sie mit der Rechtslage auf!
Dürfen Sie Werbe-E-Mails an jeden verschicken?
Nein! Ihren Kunden können Sie natürlich auch werbe E-Mails zukommen lassen aber nicht im Internet nach info@ Adressen suchen und Werbung schicken! info@ ist keine Freikarte für Werbe-E-Mails! Damit Sie eine Werbe-E-Mail verschicken können, benötigen Sie die Zustimmung des Empfängers. Hier spricht man von “Opt-In”! Abmeldungen sollten Sie sofort von der Liste streichen, damit sie keine E-Mails mehr erhalten!
Wird E-Mail als Kommunikationskanal wirklich so stark genutzt?
Ja, aktuelle Studien zeigen, dass z. B. in Deutschland ca. 99 Millionen aktive E-Mail-Adressen existieren und dass die deutschen im Schnitt täglich ca. 7 Newsletter lesen! Mehr dazu hier: Deutsche Internetnutzer erhalten 28 E-Mails pro Tag und lesen 7 Newsletter
E-Mail Marketing ist kein Hexenwerk und nicht kompliziert und gar Zeitaufwändig! E-Mail Marketing ist eine ganz einfache und sehr kostengünstige Form von Kundenbindung und Betreuung!
5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing in 2010
2009 war das Jahr für Social Media aber auch die neuen Datenschutzbestimmungen. Die Wirtschaftskrise hat zum größten Teil dazu beigetragen, dass viele Unternehmen sich nach neuen und günstigeren Werbemöglichkeiten umschauten und dabei E-Mail Marketing (neu) entdeckten. Richtig eingesetzt ist E-Mail Marketing ein sehr eindrucksvoller und effektiver Kommunikationskanal. Folgend fünf Tipps für ein erfolgreiches E-Mail Marketing in 2010!
E-Mail Marketing und Social Media kombinieren
Immer eine Webversion des Newsletters bzw. der E-Mail anbieten, damit die Empfänger Ihre E-Mails auch mit anderen teilen können. Bieten Sie in Ihre E-Mails „Share to Social“ Links an.
Double Opt-In ist ein muss
Keine Werbe-E-Mails ohne vorherige Zustimmung des Empfängers. Das neue BDSG ist eindeutig. Überarbeiten sie daher Ihre Anmeldeformulare und bieten Sie Double Opt-In für die Registrierung an.
Automatisierung des Abmeldeprozesses (Unsubscribe)
Bieten Sie einen Abmelde-Link in Ihre E-Mails an, damit sich die Empfänger bequem abmelden können. Mit dem automatischen Abmeldeprozess erleichtern Sie auch Ihre Arbeit. Natürlich sollten Sie weiterhin auf Abmeldungen per E-Mail achten und rechtzeitig reagieren!
Versandzeit und Frequenz
Variieren Sie die Versandzeit aber auch den Tag. Finden Sie heraus, wann Ihr E-Mail-Verteiler am besten auf Ihre E-Mails reagiert. Bieten Sie verschiedene Varianten (Thema und Häufigkeit) des Newsletters an. Lassen Sie den Empfänger entscheiden, wie oft und was er lesen möchte.
Relevante Inhalte und interessante E-Mail-Betreffs
Nach wie vor zählt der Inhalt am Meisten! Alles andere nutzt nichts, wenn der Leser gelangweilt wird! Um die Interesse zu wecken und sie auch am Leben zu erhalten, müssen Sie sich gut vorbereiten. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und wählen Sie stets einen guten E-Mail-Betreff. Seien Sie ruhig kreativ und experimentierfreudig!
Überlassen Sie nichts dem Zufall und bereiten Sie sich gut vor. Nehmen Sie E-Mail Marketing nicht auf die leichte Schulter. Sie brauchen eine gute Strategie und müssen schnell auf die Anforderungen des Marktes reagieren können. Versteifen Sie sich aber nicht zu sehr auf Ihre Sache, denn so vergessen Sie leicht die Empfänger und schließlich ohne sie geht es nichts…
10 Gebote des E-Mail Marketings - Professionelles E-Mail Marketing ist nicht kompliziert!
Um im E-Mail Marketing erfolgreich zu sein, sollte man 10 einfache Regeln beachten.
Auf Nachfrage stelle ich hier eine 10 Punkte Checkliste zusammen, wie Sie mit minimalem Aufwand die maximale Wirkung erzielen können:
- Wählen Sie eine eindeutige Absenderadresse. Der Empfänger sollte Sie anhand des Absenders sofort erkennen können. Vertrauen bedeutet mehr Öffnungsrate.
- Wählen Sie den Betreff spannend und betreffend an. Seien Sie ruhig kreativ. Versuchen Sie Aufmerksamkeit zu erwecken. Bedenken Sie, dass Ihre E-Mail eine von ca. 28 E-Mails ist, welche die Empfänger in Deutschland täglich erhalten.
- Einfache und unkomplizierte Sätze. E-Mail-Leser sind keine Brief-Leser. Sie lesen meistens schnell und überfliegen oft den Inhalt. Vermeiden sie daher lange Sätze und eine große Dichte an Fachbegriffen.
- E-Mail bzw. Newsletter Design nicht zu ablenkend vom Inhalt gestalten. Verwirren Sie Ihren Leser nicht.
- Vermeiden Sie sehr lange E-Mails. Packen Sie nicht alles in der E-Mail, sondern bieten Sie weiterführende Links an. Lassen Sie den Leser bestimmen, was er lesen möchte.
- Bieten Sie eine Webversion des Newsletters an. Es gibt immer wieder Fälle, wo die Empfänger Ihre E-Mail aus ihren E-Mail-Programmen heraus nicht lesen können. Bieten Sie die Webversion ebenfalls personalisiert an.
- Bieten Sie eine einfache Möglichkeit zur Abmeldung an. Wenn möglich, bitte automatisiert. Stellen Sie sicher, dass die Abmeldungen nicht wieder angeschrieben werden. Sie ersparen sich damit viel Ärger.
- Anmeldungen für den Newsletter sollten ausschließlich über Doppel-Opt-In erfolgen. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.
- Achten Sie auf das Impressum. Geschäftliche E-Mails müssen ein korrektes Impressum enthalten. Je nach Rechtsform sind die Pflichtangaben unterschiedlich. Falls Sie unsicher sind, konsultieren Sie einen Rechtsberater.
- Variieren Sie die Versand-Zeit und den Versand-Tag! Achten Sie auf die Urlaubszeit und Feiertage. Je nach Zielgruppe können Sie Ihre Ergebnisse damit positiv beeinflussen. Auch der Versandfrequenz ist sehr wichtig. Überfluten Sie nicht den Empfänger mit E-Mails. Vermeiden Sie aber auch lange Pausen. Am besten halten Sie ein Rhythmus oder das, was Sie dem Empfänger versprochen haben.
E-Mail Marketing bedarf an Vorarbeit und Nacharbeit! Man muss genau überlegen, was man wie herausschickt und nach dem Versand die Statistiken gründlich analysieren. Nur so kann man auf dauer im E-Mail Marketing erfolgreich bleiben.
Share “E-Mail Marketing” to social – Twitter, Facebook und Co nutzen
Man muss sich nicht für einen entscheiden und auch nicht viel mehr Zeit investieren!
Nun hat twitter-Fieber auch uns in Deutschland gepackt und viele fragen uns, wie man zeitlich alles schaffen sollte. E-Mail Marketing und jetzt Social Media. Man muss/sollte natürlich nicht den ganzen Tag mit twittern verbringen. E-Mail Marketing und Social Media können auch Hand in Hand gehen.
Fügen sie einfach die sogenannten “share to social” Links in Ihren Newsletter und E-Mails ein. Natürlich muss eine Webversion des Newsletters vorhanden sein, damit es auch funktioniert.
Hier zwei Beispiele für den Link-Aufbau:
Möchte man, dass die Empfänger den Newsletter leicht twittern können, dann fügt man diesen Link ein:
http://twitter.com/home?status=http://webversion-des-newsletter.de
Der Link-Aufbau für facebook ist wie folgt:
http://www.facebook.com/share.php?u=http://webversion-des-newsletters.de
So können die E-Mail-Empfänger den Newsletter mit einem Klick mit anderen teilen. Das nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch und so macht man den eigenen Newsletter leicht “sociable”.
Deutsche Internetnutzer erhalten 28 E-Mails pro Tag und lesen 7 Newsletter
Mit EUROPEAN E-MAIL MARKETING CONSUMER REPORT 2009 hat ContactLab, ein italienischer E-Mail Marketing Dienstleister, die Nutzung von Mailboxen und Newsletter in Deutschland analysiert.
Im Rahmen der Studie wurden Personen befragt, die mindestens 18 Jahre alt sind und einmal pro Woche auf das Internet zugreifen. Demnach sind in Deutschland 73% (44,1 Millionen) regelmäßig online.
Die Befragten gaben an, dass Sie durchschnittlich 2,3 Mailboxen regelmäßig nutzen. Demnach existieren in Deutschland 99 Millionen aktive E-Mail Adressen. Ca. 1/3 nutzt jedoch nur eine Mailbox. Interessant ist auch die Angabe, dass 34,2% der Befragten ihre E-Mails ausschließlich online (über Webmails) abrufen. Weiterhin gaben die Befragten an, im Durchschnitt 27,8 E-Mails pro Tag zu empfangen. Somit werden in Deutschland täglich rund 1,2 Milliarden E-Mails empfangen! Außerdem lesen die deutschen Nutzer durchschnittlich 7,6 Newsletter.
Interessant ist auch die Angabe der mobilen Nutzung! 13,5% rufen ihre E-Mails mittels Smartphones, BlackBerry, iPhone oder ähnliches ab. 6 Millionen Nutzer rufen ihre E-Mails demnach über ein mobiles Gerät ab.
Was die Internetnutzung in der Öffentlichkeit angeht, zeigten sich die Deutschen jedoch besonders scheu. Lediglich weniger als 10% nutzen die Internetangebote ihres Mobilfunkanbieters für das Aufrufen und lesen der E-Mails.
Diese Zahlen zeigen uns, dass unsere E-Mails und Newsletter, die wir verschicken nur eine von ca. 30 (ca. 3%) E-Mails sind, welche die Empfänger am Tag erhalten. Der E-Mail Betreff und die Inhalte müssen also umso interessanter und nützlicher gestaltet werden! Außerdem sieht man deutlich, dass die mobile Nutzung des Internets mit 13,5% eine große Rolle spielt und durchaus beachtet werden muss!
Die gesamte Studie ist hier kostenlos verfügbar: E-mail Marketing Consumer Report 2009
Marketing Sherpa - The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports

E-Mail Marketing und Social Media, Adressgenerierung, Zustellbarkeit und vieles mehr!
Das Werk behandelt viele Fragen rund um E-Mail Marketing und Social Media. Die größte Frage in diesem Jahr war:
“Wie werden E-Mail Marketing und Social Media zusammenarbeiten?”
Oder besser gesagt werden sie überhaupt? Darüber hinaus werden Themen wie Adressgenerierung und die Zustellbarkeit der E-Mails behandelt, sowie die Herausforderungen für das erfolgreiche E-Mail Marketing.
Was wird sich in 2010 ändern? Wie wird E-Mail Marketing in 2010 budgetiert und wo liegen die Schwerpunkte?
Chapter 1: Challenges to Achieve Email Marketing Objectives
Chapter 2: Email Economics in a Recessionary Economy
Chapter 3: Optimizing the Tactical Effectiveness of Email
Chapter 4: Building Bigger and Better Lists
Chapter 5: Managing Deliverability More Effectively
Chapter 6: Measuring Success with Email Analytics
Chapter 7: Special Report on Social Sharing
Chapter 8: Special Report of B2B Email Marketing
Chapter 9: Special Report on International Email
Hier kann man sich vorab einen Überblick über das Werk verschaffen:
The 2010 E-Mail Marketing Benchmark Reports
Successful Email Marketing - Ein Vortrag von Joe Soltis, FATHOM SEO
Joe Soltis, Director Permission Based Marketing erzählt in 10 Minuten worauf es in E-Mail Marketing ankommt!
Was braucht ein erfolgreiches E-Mail Marketing? Was tun Sie dafür?
Lass uns mal E-Mailen…
E-Mailen ist oft angenehmer als telefonieren oder SMS schreiben!
Auch die jüngere Generation findet immer mehr gefallen an E-Mails. Wo man früher sich nach der Telefonnummer erkundigt hat, fragt man heute eher nach der E-Mailadresse. Das hat einen ganz einfachen Grund. E-Mailen ist einfach einfacher!
Das Problem mit Anrufen oder simsen (SMS schreiben) war und ist immer noch das Timing! Man erhält oft keine Antwort, weil der Zeitpunkt ungünstig ist und SMS erlaubt außerdem auch nur begrenzter Anzahl an Zeichen. E-Mail hingegen ist viel flexibler und kreativer. Man kann Bilder, Anhänge oder Links einfügen und auch mehr schreiben als SMS zulässt. Darüber hinaus kann man E-Mails zu jedem beliebigen Zeitpunkt schreiben. Also zeitlich komplett unabhängig, ohne bedenken zu haben, dass man seinen Ansprechpartner gerade in einem ungünstigen Moment erreicht. Auch der Ansprechpartner findet eine E-Mail oft angenehmer als einen Anruf oder SMS! Man kontrolliert seinen Posteingang für gewöhnlich dann, wenn man auch mehr Zeit hat und so verringert sich auch der Stressfaktor! Ein weiterer positiver Effekt für den Absender ist der, dass er oft eine ausführlichere bzw. zufriedenstellende Antwort auf eine Frage in einer E-Mail bekommt als auf eine direkte Frage am Telefon oder in SMS. Gerade am Anfang um das Eis zu brechen ist E-Mail nicht selten die bessere Kommunikationsmöglichkeit und sie hat sich als eine solche auch oft bewährt!
E-Mail ist durchaus sehr vielseitig einsetzbar und sie zeichnet sich auch als “der Kommunikationskanal” aus. E-Mail ist generations- und altersunabhängig, sehr flexibel und einfach zu bedienen und sie hat eine große Zukunft vor sich…
E-Mail Marketing ist in Deutschland noch ein unbekanntes Gebiet, jedoch mit großem Potential!
E-Mail Marketing steckt in der Pubertät und wird gerade von vielen Firmen als Werbe- und Kommunikations-Kanal neu entdeckt.
Man sagt: “Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut sein sollte!” So gesehen hat die Finanzkrise bewirkt, dass viele Firmen sich nach alternativen Werbemöglichkeiten umschauen. Gerade die mittelständische Firmen hatten bislang sehr wenig E-Mail Marketing betrieben oder sich damit überhaupt auseinandergesetzt. Natürlich können sie nicht einfach anfangen, E-Mails und Newsletter zu verschicken, weil es vielen an Adressen vor allem mit Opt-In fehlt.
Aufbau einer E-Mail Datenbank bzw. Adressgenerierung ist daher für die Meisten der erste Schritt. Außerdem müssen viele ihre Internetpresänz anpassen (Formulare für E-Mail Opt-In, Datenschutzbestimmungen usw …). Deshalb ist E-Mail Marketing auch erst am Anfang. Nachdem die Vorbereitungen getroffen sind, kann man mit E-Mail Marketing beginnen. Nicht zu vergessen sind ebenfalls die Ressourcen, welche hierfür benötigt werden oder das Wissen, welches man sich aneignen muss! E-Mail Marketing oder überhaupt Internet Marketing folgt seinen eigenen Regeln und ist vom klassischen Marketing sehr zu unterscheiden. Emotionen spielen hier eine große Rolle, Vertrauen und Zuverlässigkeit ebenfalls und sie müssen erst einmal aufgebaut oder erschaffen werden. Wie baut man einen Newsletter auf? Wie entwickelt man eine E-Mail Marketing Kampagne? Wie ist die Vorgehensweise?
E-Mail Marketing ist ein komplexes und sensibles Thema und darf nicht leichtfertig eingesetzt werden!
Unter dem Begriff “E-Mail Marketing” können sich wenige wirklich etwas vorstellen und Spam-Problem kommt noch dazu, denn viele schmeißen E-Mail-Marketer und Spamer in einem Topf. Man findet zahlreiche Artikel zum Thema E-Mail Marketing. Viele Blogs und Experten befassen sich damit jedoch die, welche E-Mail Marketing als Marketinginstrument einsetzen sollten tun es nicht genug! So gesehen an sogenannten Experten und Tools mangelt es nicht sondern eher an Akzeptanz und Verständnis.
E-Mail Marketing ist am kommen, daran ist nicht zu zweifeln. Wir als “Experten” sollten uns jedoch mehr mit der Aufklärung beschäftigen, denn ohne überzeugten Kunden werden wohl die schönsten Statistiken und die besten Tools auch nicht viel bringen!
Adressgenerierung – Tipps für Start-ups im E-Mail Marketing und Newsletterversand
Der Anstoß, warum ich diesen Artikel schreibe, ist die immer wieder kommende Anfrage an uns: “Wir möchten gerne Newsletter versenden, haben jedoch keine E-Mails”. Der Zugriff auf die fremden Listen kommt für viele aus Budgetgründen nicht infrage. Also wie kann man am besten vorgehen?
Wir sollten uns erstmal einen Überblick verschaffen, was wir für Möglichkeiten haben.
Um eine gute Datenbank aufzubauen, muss man zuvor einige Fragen beantworten:
- Wie ist das Unternehmen aufgebaut (Wichtig für die Zielgruppendefinition)
- Was für einen Mehrwert hat es für die potentiellen Abonnenten, den Newsletter zu lesen
- Was hat das Unternehmen davon, einen Newsletter anzubieten
- Gibt es genügend Ressourcen für die Pflege der Daten
- Wie gut ist das Unternehmen mit der Rechtslage im E-Mail Marketing vertraut
- Was für technische Möglichkeiten hat das Unternehmen und wie kann man sie optimieren
- Wie sind die Marketing-Prozesse aufgebaut
Dass, das Unternehmen einen Newsletter anbietet, muss auch beworben werden. Einen Banner auf die Startseite oder einen Link, die auf den Newsletter aufmerksam machen, wären ein guter Anfang. Eine kleine Information, was man zu erwarten hat und natürlich ein Anmeldeformular zum Abonnieren des Newsletters sollten auch nicht fehlen. Dass sie technisch und rechtlich einwandfrei sind, setzten wir natürlich voraus! Sobald diese Vorbereitungen getroffen sind, sollten wir uns die bestehenden Kunden-Daten und die Kommunikationswege genauer anschauen. Genau da sollte man ansetzten um für den Newsletter zu werben:
- E-Mail Signaturen können z.B. mit einem Link auf die Anmeldeseite ergänzt werden
- Kontaktformulare können auch mit freiwilligen Feldern ergänzt werden
- Sämtliche Kommunikationskanäle, natürlich da wo es auch passt, können einen Hinweis auf den Newsletter enthalten
- Wenn Veranstaltungen angeboten werden, kann man mit der Einladung zusätzlich den Empfänger zum Abonnieren auffordern.
- Adressdatenbanken der Partner können auch interessant sein und da die Partner indirekt davon profitieren würden, kann man sicherlich gut zusammen arbeiten.
Der Adressgenerierungsprozess sollte somit in das gesamte Marketingkonzept gut integriert werden, ohne es zu behindern! Feingefühl ist gefragt und natürlich den Empfänger nicht vergessen.
Nicht nur eigene Wünsche sehen, sonder immer daran denken, auf die andere Seite ist ein Mensch, der Bedürfnisse hat!
E-Mail Marketing wird erwachsen. Eine neue Zeit für die Marketingwelt
Trends, Chancen und Einflussfaktoren wie Wirtschaft und Politik
Die Zeiten haben sich geändert, nach dem Jahr 2000/01 und 2008 werden alle nun viel vorsichtiger sein. Die blühenden 80er und 90er sind vorbei und man kann nicht mehr darauf hoffen, dass Jahrzehnte die Wirtschaft aufblühend bleibt. Also Neuorientierung und Strategiewechsel sind die Grundfeiler der Erfolge von Morgen.
Viele Unternehmen haben sich bereits darauf eingestellt und spätestens nach der Immobilienkatastrophe müssen sie sich anders aufstellen. Investoren werden nicht mehr Gelder auf gut Deutsch gesagt einfach so „locker“ machen und das mit Recht! Europa und USA sind nicht mehr die Weltwirtschaft-Brennpunkte. Asien, Osteuropa, Südamerika, Singapur usw., das sind die Investitionsschwerpunkte der Zukunft und so werden immer weniger Gelder bei uns ausgegeben. Und was wird an erster Stelle immer gekürzt? MARKETING-BUDGET, war so, ist so und wird immer so bleiben. Denn Marketing, ich zitiere: „Gibt ja nur Geld aus“. Also muss man mit weniger mehr machen oder zumindest das gleiche erzielen können. Andere Lösungen und Wege sind hierfür notwendig.
Nicht nur die wirtschaftliche Situation hat sich geändert sondern auch die Generation hat sich grundsätzlich geändert.
Die neue Generation lebt ein Doppelleben, ein wirkliches und ein Virtuelles und die Grenzen sind sehr dynamisch! Werbeagenturen nutzen bereits diese Veränderung und werben in der virtuellen Welt für die Produkte ihrer Kunden. Rennstrecken der Videospiele enthalten Werbeplakate und sogar Politik macht mit. Wir alle erinnern uns gut an „Obama-Kampagne“ in USA. Während der Konkurrenz mit Mühe und Not auf klassischem Weg versuchte Überzeugungsarbeit zu leisten, machten sie sich die neue Zeit zur Nutze und warben in WWW.
Internet hat die Welt in den letzten paar Jahren revolutioniert.
Ich wähle bewusst nur „paar Jahre“, weil dem wirklich so ist! Es sind nicht 15 oder 10 oder 5 Jahre! Internet ist der schnellste, zuverlässigste und günstigste Kommunikationsweg und ist allgegenwärtig. E-Mails und Newsletter werden ab jetzt mehr dann jäh geschätzt und beachtet. Viele werden sich mit dem Thema auseinandersetzen und die Marketingweltwelt wird sich komplett neuausrichten.
Deutsche Unternehmen und E-Mail Marketing
E-Mail wird bedauerlicher Weise immer noch als ein „Quicky“ gesehen!
Das Thema E-Mail-Marketing und Newsletter ist mit Sicherheit kein neues Gebiet mehr. Wie oft bekommen Marketingleiter, Controller oder andere Verantwortliche noch Einladngen per Post. Wir wissen auch, dass man E-Mail-Marketing-Kampagnen sehr leicht nachverfolgen und analysieren kann. Wie oft wird aber tatsächlich geschaut, wie gut die eigene E-Mail angekommen ist oder wie oft benutzt man die Ergebnisse, um die zukünftigen Kampagnen zu verbessern!
Meine persönliche Erfahrung bis jetzt hat mir gezeigt, dass viele das Thema nicht ernst genug nehmen. Natürlich unbewusst, denn niemand würde sich absichtlich gute Möglichkeiten entgehen lassen.
E-Mail wird bedauerlicher Weise immer noch als ein „Quicky“ gesehen!
Man kann’s ja mal tun aber sich mehr damit befassen, möchten wenige wirklich! Anders herum ist es mit der Briefeinladung, muss imposant sein, aufwendig und einmalig usw. Aber was dann, der Brief hat das Haus verlassen und nu…?
Meistens wird es auf die Ressourcen geschoben, man hat keine Zeit sich im Nachhinein mit den Statistiken zu befassen. Da fängt allerdings das E-Mail-Marketing erst an. Warum ist meine Aktion gut oder schlecht gelaufen! Ein Sündenbock ist natürlich immer der Adressbestand aber spielt der Betreff keine große Rolle? Die ersten Zeilen der Einladung oder schlichtweg der Aufbau der E-Mail? Natürlich, aber wie viele nehmen diese Aspekte wirklich unter der Lupe und versuchen sie zu verbessern?
Ich denke, E-Mail-Marketing ist von vielen noch nicht gut verstanden worden! Denn 2/3 der Arbeit beginnt erst nach dem Versand und wenn man an diesen Defiziten arbeitet, wird man deutlich besser Ergebnisse in der Zukunft erzielen können!








