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artegic Studie: Mobile Email Marketing 2012 – Einsatz mobiler Endgeräte für Email und Social Media Marketing

artegic - Mobile E-Mail Marketing 2012

In einer aktuellen Studie hat artegic 1.565 Personen im Alter von 14-65 Jahren nach ihr Nutzungsverhalten bezüglich Email und Social Media Nutzung über mobile Endgeräte befragt.

73,6 % aller Befragten nutzen bereits ein Smartphone und jeder Fünfte gab an, seine Emails mobil abzurufen. Email ist die wichtigste Standardanwendung im mobilen Internet.

77 % der Befragten rufen ihre Emails mindestens einmal täglich mobil ab und 24 % nutzen sogar die Push-Funktion und erhalten ihre Emails direkt auf die Geräte.

Wie sieht es eigentlich mit der schwächeren Gruppe, die 14-19 Jährigen aus? Erstaunlicherweise rufen hier mehr als 70 % ihre Emails mindestens einmal täglich ab.

Die Studie umfasst neben umfassender und detaillierter Nutzung mobiler Email auch das Verhalten der Befragten in Bezug auf Social Media im Mobile-Web. Die Befragten wurden in fünf Altersgruppen, nach Geschlecht und Karriere-Level unterteil und untersucht.

Weiterhin analysiert die Studie den Markt für Mobile-Email, Nutzungspräferenzen, die Entwicklung der mobilen Nutzung von Email und Social Media und natürlich auch Mobile-Shopping und Mobile-Couponing.

Die Studie umfasst mehr als 60 Seiten und kann hier als PDF angefordert werden:
Download der Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012″

10 Tipps für erfolgreiches Mobile-Email-Marketing

Smartphones und das mobile Internet überfluten die Märkte und überall hört oder liest man „Mobile” oder „Mobile Marketing” doch was ist „Mobile Marketing” und wie können sich Unternehmen mit einfachen Methoden anpassen, ihre bestehenden Marketing-Strukturen optimieren und davon profitieren?

Zunächst einige Fakten:

Diese Zahlen oben machen es deutlich, warum man das mobile Internet besonders genau beobachten sollte! Das mobile Internet hat sich etabliert und ist etwas Alltägliches und wird sehr intensiv und regelmäßig benutzt.

Eine große Verwendung für das mobile Web findet sich jedoch in Emails. Überwiegend werden mobile Endgeräte für den Empfang und versanden von Emails genutzt. Es wird also Zeit für Marketer, ihre Email-Kampagnen und Newsletter für das mobile Internet anzupassen und somit den Trend nicht verpassen.

Ich habe hier 10 Tipps zusammengestellt. Einiges davon könnte man gleich umsetzten! Machen Sie Ihre Email-Kampagnen fit für das Mobile-Web:

1. Email-Absender
Der Email-Absender bzw. From-Line ist hier sehr wichtig, denn darauf wird besonders geachtet. Sehr oft sieht man auf Smartphones nur den Betreff und den Absender. Eine eindeutige und vertraute Absender-Email-Adresse ist somit für die Öffnung der Emails entscheidend!

2. Email-Betreff
Der Betreff ist neben der Email-Absender-Adresse eine weitere sehr wichtige Komponente in Mobile-Email. Während man im Normalfall von 70 bis 80 Zeichen ausgeht, sollte der Betreff für die mobile Nutzung auf die Hälfte minimiert werden. 30 bis 40 Zeichen wären hier perfekt.

3. Grafiken
Bilder haben natürlich eine besondere Wirkung. Sie lockern die Texte auf und beschreiben die Produkte besser und machen sie greifbar. Oft fungieren sie auch als Eyecatcher und als Button eingesetzt, erzielen sie mehr Reaktionen. Auf ihre Größe sollte jedoch für den mobilen Einsatz geachtet werden. Danken Sie dabei an kleine Displays!

4. Aufbau und Design
Online-Shops und Versandhäuser versenden oft visuell aufwendige Newsletter. Mehrspaltige Newsletter werden oft nicht gut angezeigt und die Anordnung der Elemente geraten häufig durcheinander. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: a) Eine mobile Version des Newsletters anbieten oder b) Den Newsletter für mobile Displays optimieren.

5. Inhalte
Leider werden immer noch viele Newsletter oder Werbe-Emails verschickt, die einfach zu viel Text enthalten. Auf Smartphones muss man fast eine Ewigkeit scrollen, bis man sie ganz lesen kann und genau hier ist das Problem. Kaum jemand scrollt so viel und somit wird ein großer Teil der Email nicht gesehen und gelesen. Nicht nur wegen Mobile-Email, sondern generell sollte man auf die Länge von Emails und Newsletter achten.

6. Versandzeit
Es existieren zahlreiche Studien oder Fallbeispiele über die perfekte Versandzeit von Werbe-Emails, doch das mobile Internet widerlegt sie. Die Geräte trägt man immer mit sich und Emails werden oft über Push-Funktion ohne Verzögerung empfangen. Man liest seine Emails, während man auf etwas wartet oder kurz vorm Schlafen gehen ist, wenn die Werbung im Fernsehen läuft oder auch in der Mittagspause. Somit sollten auch die ungewöhnlichen Zeiten getestet werden, denn das Verhalten der Empfänger hat sich enorm verändert.

7. QR-Codes
Eine sehr gute Methode, um viele Informationen zu transportieren. Ihre Einsatzmöglichkeit sollte daher geprüft werden. Mit QR-Codes kann man z. B. Gutscheine oder Veranstaltungstermine übermitteln. Nicht nur aus der Email heraus, sondern ebenfalls auf Messen oder Veranstaltungen können sie sehr gute Dienste leisten.

8. Email-Anhänge
Obwohl der Einsatz von Email-Anhängen im Email Marketing immer weniger wird, werden sie dennoch eingesetzt. Eines sollte man jedoch beachten, viele haben begrenzte mobile Daten-Volumen und große Anhänge können viele Empfänger ärgern. Arbeiten Sie daher besser mit Hyperlinks.

9. Mobile-Landing-Page
Die nächste Kontaktmöglichkeit nach der Email ist oft die Webseite des Absenders. Über die Links aus der Email heraus werden oft Empfänger auf die Homepage weitergeleitet, um weitere oder ergänzende Informationen zu erhalten. Viele Webseiten sind nicht für mobile Endgeräte optimiert. Bieten Sie eine mobile Version Ihrer Webseite an. Der Empfänger wird viel leichter haben, sich auf Ihrer Webseite zurechtzufinden und Sie erhalten eher die Reaktion, welche Sie erwarten.

10. Mobile-Apps
Wenn eine Applikation installiert ist, wird der Benutzer beim Aufruf eines Links gefragt, ob er über Browser oder die Applikation auf die Zielseite zugreifen möchte. Langfristig sind Mobile-Apps eine Überlegung wert, wenn man ein Stammpublikum aufgebaut hat, welches oft die Webseite besucht. Dies trifft meistens auf Online-Shops zu. Mobile-Apps können je nach Programmierung viele Möglichkeiten und Bequemlichkeiten anbieten. Ihre Kunden werden somit mehr Motivation und Freude empfinden, Ihre Webseite zu besuchen oder direkt aus der Email heraus Angebote wahrzunehmen und unterwegs Einkäufe tätigen.

Diese Tipps und Modifikationen sind nicht unbedingt teuer in Ihrer Umsetzung. Sie mögen vielleicht etwas mehr Überlegung und Zeit benötigen. Sie werden aber damit die Kundenkommunikation und Zufriedenheit nachhaltig verbessern und Ihre Umsätze infolgedessen steigern.

Deutsche Bank (DB-Research): 16 % der Deutschen haben den mobilen Internet-Zugang

10 Millionen Smartphones werden in diesem Jahr (2011) in Deutschland verkauft werden. Dies bedeutet eine 36-prozentige Steigerung gegenüber 2010.

Die Marktforscher der Deutschen Bank Research sind sich sicher, dass die Smartphones auch den Umsatz der Retailer fördern, jedoch sollte man Geduld bewahren. Jedes dritte Handy wird in Deutschland bis Ende 2011 der Kategorie Smartphone gehören und folglich erwartet man eine Veränderung der Kaufgewohnheiten. Die Informationssuche kann bequemer stattfinden. Man kann Vorort Erfahrungsberichte und Tests lesen und sogar Preise online vergleichen. Das alles kann die Kaufentscheidung beschleunigen. Der Bereich M-Commerce ist demnach schwer im Kommen. Noch werden die Smartphones überwiegend für E-Mails und Social Media Aktivitäten benutzt. Aber bereits jetzt werden verschiedene Applikationen entwickelt, die den Bereich M-Commerce für die Nutzer attraktiver machen sollen und auch die Portale werden zunehmend angepasst und für die mobile Nutzung vorbereitet.

Mehr dazu auf DB Research:
M(obile)-Commerce - es wächst die Lust am mobilen Einkauf
Oder als PDF-Download

Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Nicht nur für Retailer ist das eine neue Chance, sondern auch für E-Mail-Marketer. Versandzeit und Tag können somit neu überdenkt, getestet und angepasst werden. Wer sein Telefon dabei hat, wird auch automatisch seine E-Mails häufiger und unabhängig von der Zeit lesen. Nicht nur die Versandzeit, sondern auch das Design der E-Mail- bzw. Newsletter-Vorlagen sowie der E-Mail-Betreff müssen angepasst werden. Weniger ist dann umso mehr. Man sollte sich auf einfache Vorlagen beschränken und den Betreff kurz halten, denn hier geht es um kleine Displays!

Mehr dazu hier:
Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Mobile Nutzung von E-Mails und ein daraus resultierender Wandel im E-Mail Marketing

Schauen Sie sich einfach um, welche Geräte nutzen die Menschen in Ihrer unmittelbaren Umgebung, um zu telefonieren? Wenn Sie genau darauf achten, dann werden Sie feststellen, dass die meisten Menschen Smartphones nutzen. Nun was heißt das genau?

Wir gehen einige Jahre zurück. 2005 - E-Mail Marketing war in Deutschland sehr neu bzw. nur einige wenige Firmen hatten Newsletter oder kommunizierten in regelmäßigen Abständen und mit einer Strategie über E-Mail mit ihren Kunden und Interessenten. Mobiles Internet gab es noch kaum und somit musste man sich die Versandzeit genau überlegen. Auch die Wochentage musste man testen, um letzten Endes gute Resultate erzielen zu können. Ich hatte damals während meines Studiums bei einem amerikanischen Softwarehersteller in der Marketingabteilung gearbeitet und wir hatten damals schon ein sehr starkes E-Mail Marketing betrieben. Nicht nur Newsletter, sondern auch Events wurden regelmäßig über E-Mail kommuniziert. Wir haben ziemlich gut und genau segmentiert und somit bekamen die Finanz-Leiter nur die für sie relevanten Informationen und die IT-Leiter ebenfalls. Da bemerkte ich, dass wir in Gegensatz zu den deutschen Firmen um einiges weiter sind, nicht nur wegen des hohen Marketing-Budgets, welches wir unter anderem auch für das E-Mail Marketing zur Verfügung hatten. Für unseren Marketing Direktor war es eindeutig, dass er mit E-Mail Marketing enorm viel Geld sparen kann und es auch tatsächlich tat. Die Resultate konnten gemessen werden und die Kampagnen wurden immer weiter optimiert. Unser einziges Problem war der Zugriff der Empfänger auf ihren E-Mail-Konten. Dagegen konnte wir nichts unternehmen. Weiterlesen »

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