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Checkliste für einen gelungenen Newsletter - 10 Dinge, die Sie beachten sollten

Oft sind es die einfachsten Sachen, die einem nicht auffallen oder aus Eile nicht geprüft werden.
Diese 10 Punkte sollten Sie immer vor jedem Versand prüfen:

  1. Sind Ihre Absenderadresse und das Impressum korrekt?
  2. Sind die Personalisierung und die Namen richtig gesetzt und formatiert?
  3. Funktionieren alle Links und sind die Verweise auch richtig gesetzt?
  4. Haben Sie eine Plain-Text-Version und der Inhalt ist identisch mit der HTML-Version?
  5. Haben alle Bilder auch einen ALT-Tag?
  6. Werden die Bilder richtig angezeigt und sind sie auch richtig verlinkt?
  7. Wie sieht Ihr Newsletter in den verschiedenen Webmails und Email-Clients aus?
  8. Funktioniert das Reporting (Öffnungs- und Klick-Rate)?
  9. Haben Sie an die Abmeldungen gedacht und sie von der Liste gefiltert?
  10. Haben Sie einen funktionierenden Abmeldelink in Ihrem Newsletter?

Wenn Sie alle diese 10 Punkte geprüft und abgehakt haben, können Sie mit gutem Gewissen den Versand starten.

Sie können die Checkliste als PDF hier herunterladen: Newsletter Checkliste

Setzen Sie die Segel: Langfristig erfolgreich mit Newsletter

Stellen Sie sich ein weißes Segelboot vor, der seine erste Reise antritt. Die weißen Segeln gespannt, voller Stolz präsentiert er sich und natürlich zurecht. Kein anderes Boot kann die Zuschauer mehr fesseln, wie ein Segelboot mit aufgespannten Segeln!

Was passiert aber mit dem Boot nach einem Jahr oder zwei oder drei? Wird schmutzig und alt. Es muss ständig gewartet werden. Die Seile, die Segeln und Kontakte müssen geprüft werden und jetzt stellen Sie sich einen Newsletter vor. Frisch erstellt, die Farben glänzen und alles sieht perfekt aus. Was ist aber in einem Jahr oder in zwei? Viele würden jetzt sagen, der Newsletter nutzt sich ja nicht ab und die Farben werden weiterhin glänzen. Das ist aber nicht richtig! Die zeitliche Relevanz nutzt sich ab und veraltert! Farben, Strukturen und der Aufbau sind nicht abgenutzt aber veraltert. Genau wie ein Segelboot muss ein Newsletter aufpoliert werden. Die veralterten Teile sollten ausgetauscht und Farben aufgefrischt werden. Nur dann werden die Zuschauer wieder staunen und von dem Anblick gefesselt sein, wenn die Segel aufgespannt werden.

Überlassen Sie Ihren Newsletter nicht sich selbst:

  1. Schauen Sie sich Ihren Abonnenten an. Wie haben sie sich verändert? Mehr Männer oder Frauen? Ältere oder Jüngere? Gibt es andere Veränderungen bzw. Entwicklungen?
  2. Wie ist die Struktur bzw. wie ist Ihr Newsletter aufgebaut? Manchmal können kleine Veränderungen sich sehr positiv auswirken!
  3. Wie wählen Sie die Themen aus? Wie lang ist Ihr Newsletter und wie stark wird Ihre Webseite eingebunden? Lieber weniger in dem Newsletter packen und dafür mehr weiterführende Links anbieten. So bleibt der Newsletter übersichtlich!
  4. Manchmal wuchert ein Newsletter mit der Zeit und wird immer länger und komplexer. Bieten Sie lieber mehrere Newsletter, unterteilt in verschiedenen Themen, an!
  5. Machen Sie mal eine Umfrage und holen Sie sich Verbesserungsvorschläge direkt vom Leser ab!

Holen Sie sich die relevanten Informationen und frischen Sie Ihren Newsletter auf. E-Mail Marketing ist kein Selbstläufer! Es muss aktiv gelenkt und geführt werden, wenn man langfristig erfolgreich bleiben möchte.

target=“_blank“ und andere Sorgen - Wie programmiert man einen Newsletter?

Man trifft im Netz oft den Hinweis, „setzt bitte target=“_blank“ für alle Links, damit sie in ein neues Fenster aufgehen“ aber ist es wirklich so wichtig?
Das mag wohl für die Webversion des Newsletters (Landingpage) wichtig sein jedoch E-Mail Clients wie Outlook oder Lotus Notes öffnen automatisch ein neues Fenster und viele Webmails ebenfalls.

Wenn man einen Newsletter programmieren möchte, hat man ganz andere Sorgen! Viele CSS-Befehle werden von diversen Clients oder Webmails nicht korrekt interpretiert. Man kann sagen, dass die Programmierung einer HTML-Email sich von Webdesign komplett unterscheidet. Die Technik kommt hier zuerst. Daher sollte man ganz genau prüfen, welche Befehle unterstütz werden, dann wird schnell deutlich, dass die Möglichkeiten begrenzt sind.
Design-Probleme sollte man aber auch nicht immer mit Bildern lösen. Wenn das Bild-Text-Verhältnis zu groß wird, könnte die Email auch als Spam markiert werden.

Die ganze Sache kann also schnell ins Auge gehen. Nicht selten bekommen wir Newsletter, die mit Microsoft Word erstellt und dann als Webseite gespeichert wurden. Viele denken, dass sie so Geld sparen und damit argumentieren, dass sie auch früher Newsletter und E-Mails über Outlook verschickt haben. Auf die Frage ob sie jemals gesehen haben, wie sie beim Empfänger ankamen, erfolgten nicht selten Sekunden der Stille. Nicht immer bekommt man eine Reaktion vom Empfänger. Viele löschen einfach die E-Mails (falls sie überhaupt ankommen sollten) oder bestellen den Newsletter ab. Also wenig oder gar keine Beschwerden heißt nicht automatisch, dass alles in Ordnung sein muss. Hier ist es wieder die Kommunikation gefragt. Auch mal nachfragen, wie die Newsletter beim Empfänger ankommen.

Anmeldungen für einen Newsletter sind wichtig. Noch wichtiger ist es aber sie auch zu behalten!

10 Tipps für einen besseren Newsletter

Ist Ihr Newsletter Fit? Denken Sie, dass Sie alles richtig machen? Sind Sie mit der Öffnungsrate Ihres Newsletters zufrieden? Wie in einer normalen Beziehung, kommt es auch hier auf die richtige Kommunikation an.

10 Fragen, die Sie sich über Ihren Newsletter stellen sollten:

  • Ist sichergestellt, dass der Newsletter mit den gängigsten E-Mail-Clients richtig dargestellt wird?
  • Enthält der Newsletter Informationen, die für den Empfänger einen Mehrwert darstellen?
    Verschicken Sie nichts, was Sie für Interessant halten, sondern was für Ihre Empfänger interessant sein würden!
  • Sind die Artikel im Newsletter kurz und prägnant? Vermeiden Sie einen Langen Newsletter! Zu lange E-Mails werden nicht gelesen!
  • Werden weiterführende Links zu Hintergrundinformationen auf Ihrer Website angeboten?
  • Werden typische Spam-Begriffe vermieden?
  • Fordern Sie die Abonnenten dazu auf, den Newsletter weiterzuempfehlen?
  • Enthält der Newsletter ein korrektes Impressum?
  • Gibt der Betreff Aufschluss über den Inhalt des Newsletters?
  • Ist der Inhalt übersichtlich und gut strukturiert aufbereitet?
  • Werden alle Links vor dem Versand getestet? Nichts ist schlimmer, als Links, die nicht funktionieren!

Verschicken Sie nicht einfach so! Gehen Sie auf Abonnenten ein und machen Sie auch mal eine Umfrage über Ihren Newsletter. Fragen Sie die Empfänger, wie Sie über Ihren Newsletter denken. Was Sie ergänzen könnten und auf was Sie mehr achten bzw. eingehen sollten. Die Kommunikation sollte nicht die ganze Zeit nur einseitig stattfinden!

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