Archiv für das Artikel-Schlagwort: "Öffnungsrate"
E-Mail Marketing: Öffnungsrate steigern! Aber wie?
Die größte Herausforderung jedes E-Mail Marketers: Wie erreicht man eine höhere Öffnungsrate?
Das schönste Design und die bestmöglichen Linkspositionierungen bringen recht wenig, wenn die E-Mail den Empfänger nicht erreicht. Die erste Hürde ist es mit der Sicherheit die Inbox des Empfängers zu erreichen aber damit ist es nicht getan. Wir erinnern uns daran, dass die Empfänger in Deutschland im Durchschnitt 28 E-Mail pro Tag erhalten und damit beginnt die nächste Herausforderung: Wie erreicht man, dass die eigene E-Mail geöffnet wird? Wie erregt man die Aufmerksamkeit des Empfängers? Welche Faktoren sind maßgebend für den Erfolg? Der richtige Zeitpunkt des Versandes? Ein außergewöhnlicher E-Mail-Betreff? Oder sind allein das Vertrauen und der Name des Absenders ausschlaggebend?
Sammeln wir zunächst die Fakten:
- Die Deutschen erhalten ca. 28 E-Mails pro Tag.
- Ca. 64 % lesen private E-Mails während der Arbeit.
- Smartphones machen E-Mails mobil. Sie können bequem von überall gelesen werden.
Epsilon International Studie: E-Mail Marketing kommt in Deutschland besser an als Rest der Welt
Oder fast rest der Welt! In einer Studie fand epsilon International heraus, dass die E-Mail Kampagnen in Deutschland im zweiten Quartal 2010 gegenüber Vorjahr bessere Öffnungs- und Klick-Raten erzeugten wie in Frankreich, Großbritannien, Nordamerika und den gesamten Wirtschaftsraum EMEA (umfasst die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika).
Während insgesamt die Zustellrate in den anderen Regionen um mehr als 1 Prozent erhöht werden könnte, gingen die Öffnungs- und Klick-Raten leicht zurück. Die Zahlen entwickelten sich in Deutschland jedoch gegen den Trend. Während die Zustellrate in Deutschland von 95,9 auf 95,4 Prozent zurück ging, stiegen im zweiten Quartal 2010 die Öffnungs- und Klick-Raten gegen über Vorjahr für Öffnungen von 21,6 auf 22,2 Prozent und die Klickrate stieg sogar um satte 6,5 Prozent!
Für die Studie wurden mehrere Milliarden E-Mails ausgewertet. Die komplette Studie kann über epsilon International angefordert werden!
E-Mail Marketing braucht einheitliche Messgrößen
E-Mail Öffnungsrate und Klick-Rate (CTR) sollten richtig gemessen werden!
Was bedeutet der Erfolg für eine E-Mail-Kampagne? Sicherlich eine hohe Öffnungsrate und viele Klicks, falls die E-Mail auch Links enthält. Aber wie werden diese Zahlen berechnet? Lassen Sie mich anders erklären… Ich schreibe 100 E-Mail-Empfänger an und erhalte 10 Bounces und 5 Abmeldungen. 30 öffnen meine E-Mail und ich erhalte zudem noch 20 Klicks. Nun wie setzen sich die Zahlen für die Öffnungsrate und die Klick-Rate meiner E-Mail-Kampagen zusammen? Leider gibt es auf diese Frage keine einheitliche Antwort! Während einige Dienstleister und Softwares Bounces und die technischen Links wie z. B. Web-Link und Abmelde-Link beachten, ignorieren andere sie vollständig und das führt dazu, dass meine E-Mail-Kampagne abhängig vom Dienstleister und Software eine Abweichung von mehr als 3% aufweisen wird und das ist für eine E-Mail-Kampagne sehr viel!
Die Bounce-Rate ist sehr wichtig. Sie zeigt die Qualität der Adressdatenbank an aber sie hat in der Berechnung der Öffnungsrate nichts zu suchen! Die Öffnungsrate zeigt die Qualität meines Themas an und das kann ich nur an Empfänger messen, welche meine E-Mail auch erhalten haben! Die Bounces muss ich also aus der Berechnung der Öffnungsrate heraus filtern! Ähnlich muss ich auch für die CTR-Berechnung vorgehen und die Klicks auf die technischen Links aus meiner Berechnung heraus filtern! Die Klick-Rate für die Web und Abmelde-Links müssen getrennt von den inhaltlichen Links aufgeführt werden, damit ich den Erfolg auch richtig messen kann! Eine hohe Klick-Rate, welche aus den Klicks auf den Abmelde-Link resultiert bedeutet sicherlich kein Erfolg oder?!!!
Leider gibt es im E-Mail Marketing keine einheitlichen Messgrößen und das führt zur Verfälschung der Resultate. Genau deswegen brauchen wir einheitliche Kennzahlen und Statistiken.
E-Mail Statistiken und Auswertungen besser interpretieren und einsetzen!
Die Diagramme und Graphen sind nicht nur schöne Bilder. Mit deren Hilfe kann man das E-Mail Marketing steuern und früh genug reagieren!
Um die Statistiken und Auswertungen, welche die Dienstleister und E-Mail Marketing Softwares anbieten gut einsetzen und die Frühwarnungen, die sie ausgeben erkennen zu können, muss man erst einmal verstehen, was einem die Zahlen wirklich mitteilen möchten.

Fangen wir mit der Öffnungsrate (Open-Rate) an. Ist eine konstante Prozentzahl gut oder eher schlecht? Nehmen wir an, eine Newsletterkampagne liefert konstant ca. 30% an Öffnungsrate ab. Der Verteiler wächst monatlich natürlich auch. So könnte man davon ausgehen, dass alles in Ordnung wäre, aber wie sieht es mit der Unique-Click-Rate (CTR) aus? Hält sie sich ebenfalls konstant? Wie sieht es mit der Kontakt-Historie aus? Resultiert die 30%-Öffnungsrate aus der Öffnungen verteilt über den Verteiler oder sind es eher die neueren Abonnenten, die für die konstante Rate verantwortlich sind? Wenn es so ist, dann läuft die Kampagne schief, da sie ganz klar die Empfänger langweilt! Sie lesen den Newsletter einige Male und dann ignorieren sie ihn und damit werden inaktive Abonnenten produziert! Auch die steigenden oder fallenden CTR-Zahlen melden sehr früh, ob die Kampagne gut läuft oder nicht! Wenn die Klick-Rate sinkt, dann muss man schnell reagieren, bevor man diese Empfänger als “Öffner” verliert. So gesehen kann man nur dann ruhig schlafen, wenn bei wachsendem Verteiler, auch die Zahlen gesund mit wachsen.
Ein Newsletter oder generell eine E-Mail Kampagne ist ein Produkt, das wie jedes andere auch weiterentwickelt, gut betreut und vermarktet werden muss! Mit den Statistiken und Auswertungen hat man alles, was man braucht, um die Gesundheit des Verteilers besser prüfen zu können! Eine gute Vorarbeit und Nacharbeit ist für eine erfolgreiche E-Mail Marketing Kampagne von größter Wichtigkeit!
Versandzeit von Werbe-E-Mails und Newsletter im B2B
Wann sollte man am besten auf “Senden” klicken?
Eine der wichtigsten Fragen im E-Mail Marketing: “Wann erreicht man die beste Öffnungsrate?” Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht aber im B2B-Bereich kann man zumindest auf einiges achten…
Wann man nicht schicken sollte:
- Nicht kurz vor oder nach Ferien oder Feiertagen
- Nicht am Freitagnachmittag
- Nicht nach 18 Uhr
- Nicht an Brückentagen
Wann ist es am schlauesten? Versuchen Sie montags bis donnerstags 10 bis 11 Uhr oder 14 bis 16 Uhr. Warum? Ganz einfach:
- Was machen die Meisten, wenn sie morgens im Büro ankommen? Rechner starten, Kaffee oder Tee holen und im Durchschnitt fangen viele ihren Tag gegen 9:00 an. Da ist der Posteingang über nachts durch einige Newsletter, E-Mails von Kollegen usw. ziemlich vollgelaufen. Ihr Newsletter konnte somit untergehen oder einfach ignoriert werden.
- 12 bis 14 Uhr gehen viele Essen und nachdem Essen checken sie noch einmal in Ruhe ihre E-Mails und nach 16:30 Uhr versucht man schnell einige Sachen zu erledigen, da Feierabend naht!
Eines darf man nicht vergessen: “Eine Allgemeinlösung gibt es nicht und auf jeden Fall sollte man selber verschiedene Tage und Zeiten ausprobieren”. Also dann viel Erfolg…
Inaktiven Abonnenten (sleeper) reaktivieren und die Öffnungsrate steigern
Die meisten E-Mail-Versender ignorieren die inaktiven Adressen und deren Potenzial.
Die Rechtsprechung ist nun eindeutig und ohne Grauzone! Der Versand von E-Mails ohne Opt-In bringt eine hohe Strafe mit sich und somit steigt der Wert der Adressen mit Opt-In. Umso wichtiger ist es also, sich um die eigene Datenbank zu kümmern. Öffnungsraten sollten nicht einfach und ohne Zweifel hingenommen werden. Eine hundertprozentige Öffnungsrate ist hingegen genauso unmöglich und sollte auch nicht angestrebt werden (jeder kennt die Geschichte von Kapitän Ahab und Mobi Dick!). Man kann jedoch einiges verbessern.
In der Regel hat man bei einem Newsletter eine Öffnungsrate von 20 bis 30 Prozent. Was ist also mit dem Rest? Diese sollte man genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob ein erkennbares Muster vorhanden ist.
- Sprache?
- Region?
- Alter?
- Interessen?
- Geschlecht?
- Beruf und Position?
- Sonstiges?
Teilen sich die inaktiven Adressen alle eine Konstante, dann sollte man natürlich reagieren. Zielgruppenspezifischer Versand ist eine mögliche Lösung.
Dabei ist die Wahl der Betreffzeile sehr wichtig und entscheidet über eine höhere Öffnungsrate!
Aber wenn kein erkennbares Muster gibt? Auch hier kann man einiges prüfen und optimieren:
- Welche Inhalte werden den Abonnenten versprochen und wie gut werden die Versprechungen eingehalten?
- Wann wird der Newsletter verschickt? Versandzeitpunkt ist ebenfalls ein wichtiger Punkt und sollte variiert und getestet werden.
- Welcher Mehrwert bringt der Newsletter für den Empfänger? Inhalte sollten strukturiert und interessant gestaltet werden.
- Eine Umfrage in Kombination mit einer Verlosung ist immer wieder für eine Reaktion gut. Holen Sie Verbesserungsvorschläge ein! Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber was Sie tun können, sondern fragen Sie einfach nach. Niemand sonst kann die Frage besser beantworten als die E-Mail-Empfänger.
- Vergessen Sie nicht die Zustellung! Erreichen Ihre E-Mails auch die Empfänger? Prüfen Sie Ihre Inhalte auf Spamwahrscheinlichkeit und den E-Mail-Server auf die richtige Konfiguration. Falls Sie mit einem externen Dienstleister arbeiten, fragen Sie nach dem Zustellungsbericht.
Bleiben Sie aktiv. Geben Sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Prozesse können immer weiter optimiert werden. Probieren Sie aus und haben Sie keine Angst, etwas Neues zu versuchen. Denken Sie, Sie wären in einem Restaurant. Sie haben zwar die Karte, freuen sich aber dennoch, wenn der Wirt um Ihr Wohlbefinden bemüht ist!
Zielgruppenselektion im E-Mail Marketing hat einen hohen Stellenwert
Wichtige Informationen sind relativ und stark zielgruppenabhängig!
Oft macht man den Fehler und verschickt eine größere Menge E-Mails mit der Hoffnung, mehr Anmeldungen zu bekommen oder Produkte zu verkaufen. Was man aber missachtet ist, ob die Informationen für den Empfänger auch wirklich interessant und relevant sind.
Außerdem bekommen die Empfänger täglich mehrere Spam- oder uninteressante E-Mails und sind daher schon genervt genug! Dabei bieten die Statistiken der vergangenen Kampagnen alles, was man benötigt, um genau analysieren zu können, wie der Verteiler auf die bisherigen E-Mails reagiert hat und welche Maßnahmen eventuell zu treffen sind. Bei einer geringen Öffnungsrate sollte man vielleicht überlegen, die Empfänger sorgfältiger zu wählen. Dabei kann man falls vorhanden, viele Faktoren berücksichtigen wie z. B. Alter, Geschlecht, Interessen, Region, Beruf und Position. Auch Klickraten bieten gute Informationen über das Verhalten der Empfänger!
Zielgruppenselektion wird zunehmend wichtiger für E-Mail Marketing, wenn man bedenkt, dass es sich bei über 90% der weltweit verschickten E-Mails um Spam E-Mails handelt. E-Mail Marketing ist ein sensibles Thema und E-Mails mit Opt-In werden ebenfalls zunehmend wichtiger und wertvoller. Daher sollte man umso mehr auf den Umgang mit den Adressen achten.
E-Mail-Absenderadresse (From-Line) wird zunehmend wichtiger für den Erfolg einer Kampagne
Absenderadresse gewinnt immer mehr an Bedeutung für die Öffnung einer E-Mail
Laut einer Studie des E-Mail Marketing Providers “Epsilon International” werden E-Mail-Empfänger immer vorsichtiger und achten daher mehr auf den Absender. Das mag wohl zum größten Teil damit zu tun haben, dass die Anzahl der Internetbedrohungen (Phishing, Viren und Trojaner) in den letzten Jahren stark zugenommen haben.
Mehr als 2/3 der Befragten aus Nordamerika und Europa gaben an, dass sie mehr auf den Absender achten. Laut Epsilon ist das eine Steigerung von 65% im Vergleich zum Jahr 2005! Die Studie zeigt auch, dass E-Mail immer mehr die anderen Kommunikationskanäle abdräng und sich stärker in den Vordergrund stellt.
Damit wird deutlich, dass die richtige Wahl der Absenderadresse den Verlauf einer E-Mail-Kampagne stark beeinflussen kann.
Mehr dazu kann man hier lesen: Epsilon Study Reveals Global Consumer Email Trends




