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Inaktiven Abonnenten (sleeper) reaktivieren und die Öffnungsrate steigern

Die meisten E-Mail-Versender ignorieren die inaktiven Adressen und deren Potenzial.

Die Rechtsprechung ist nun eindeutig und ohne Grauzone! Der Versand von E-Mails ohne Opt-In bringt eine hohe Strafe mit sich und somit steigt der Wert der Adressen mit Opt-In. Umso wichtiger ist es also, sich um die eigene Datenbank zu kümmern. Öffnungsraten sollten nicht einfach und ohne Zweifel hingenommen werden. Eine hundertprozentige Öffnungsrate ist hingegen genauso unmöglich und sollte auch nicht angestrebt werden (jeder kennt die Geschichte von Kapitän Ahab und Mobi Dick!). Man kann jedoch einiges verbessern.

In der Regel hat man bei einem Newsletter eine Öffnungsrate von 20 bis 30 Prozent. Was ist also mit dem Rest? Diese sollte man genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob ein erkennbares Muster vorhanden ist.

  • Sprache?
  • Region?
  • Alter?
  • Interessen?
  • Geschlecht?
  • Beruf und Position?
  • Sonstiges?

Teilen sich die inaktiven Adressen alle eine Konstante, dann sollte man natürlich reagieren. Zielgruppenspezifischer Versand ist eine mögliche Lösung.

Dabei ist die Wahl der Betreffzeile sehr wichtig und entscheidet über eine höhere Öffnungsrate!

Aber wenn kein erkennbares Muster gibt? Auch hier kann man einiges prüfen und optimieren:

  • Welche Inhalte werden den Abonnenten versprochen und wie gut werden die Versprechungen eingehalten?
  • Wann wird der Newsletter verschickt? Versandzeitpunkt ist ebenfalls ein wichtiger Punkt und sollte variiert und getestet werden.
  • Welcher Mehrwert bringt der Newsletter für den Empfänger? Inhalte sollten strukturiert und interessant gestaltet werden.
  • Eine Umfrage in Kombination mit einer Verlosung ist immer wieder für eine Reaktion gut. Holen Sie Verbesserungsvorschläge ein! Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber was Sie tun können, sondern fragen Sie einfach nach. Niemand sonst kann die Frage besser beantworten als die E-Mail-Empfänger.
  • Vergessen Sie nicht die Zustellung! Erreichen Ihre E-Mails auch die Empfänger? Prüfen Sie Ihre Inhalte auf Spamwahrscheinlichkeit und den E-Mail-Server auf die richtige Konfiguration. Falls Sie mit einem externen Dienstleister arbeiten, fragen Sie nach dem Zustellungsbericht.


Bleiben Sie aktiv. Geben Sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Prozesse können immer weiter optimiert werden. Probieren Sie aus und haben Sie keine Angst, etwas Neues zu versuchen. Denken Sie, Sie wären in einem Restaurant. Sie haben zwar die Karte, freuen sich aber dennoch, wenn der Wirt um Ihr Wohlbefinden bemüht ist!

Social Media werden oft als Ventil zum emotionalen Stressabbau benutzt.

Social Media werden E-Mail Marketing nicht ablösen können, nicht so, wie es sich manche vorstellen!

Jeder dritte Deutsche ist Mitglied einer Social Media Platform, sei es Twitter, Facebook, Xing oder Ähnliches. Informationsaustausch findet dort sehr schnell und flüchtig statt und sie sind auch oft sehr emotional. Ärger über den Alltag, Stress mit der Arbeit, Familie und Freunde werden dort abgeladen, ohne, dass jemand direkt angesprochen wird. Der Gedanke, dass jemand sie liest, reicht es einfach aus, um sich besser zu fühlen!

Es gleicht einem Boxsack im Keller, auf den man nach einem harten Tag oder großer Aufregung einige Male drauf haut! Gerade aus diesem Grund sind sie auch zwischen Teenagern sehr beliebt. Sehr oft werden auch Social Media dafür benutzt, um sich im Internet zu profilieren! Man versucht sich von seiner besten Seite zuzeigen und die positiven Züge besonders hervorheben. Nicht selten werden in Bewerbungen für einen neuen Job unter anderem auch auf z. B. eigenes Xing Profil verwiesen. So gesehen spielen die Social Media für die Selbstdarstellung in der virtuellen Welt eine ziemlich große Rolle. Nur wenn man ausgiebig und gezielt eine bestimmte Zielgruppe informieren möchte, zeigen sich die Grenzen. Nicht alle sind gleichzeitig online oder zu beschäftigt, um die Nachricht direkt zu lesen. Nicht selten wird man z. B. über Xing nach einer E-Mail-Adresse für die weitere Kommunikation gefragt! Bei Twitter ist die Informationsflut teilweise so groß, dass man vieles einfach verpasst, wenn man nicht gerade in seinem Account eingeloggt ist. So behält E-Mail seine Stellung als Informationsträger weiterhin und seine Existenz wird nicht infrage gestellt werden.

Beide, Social Media und E-Mail Marketing haben ihre Existenzberechtigung und man kann sie mit Autobahn und Eisenbahnschiene vergleichen. Es kommt immer darauf an, was man gerade tun möchte. Für manches Vorhaben ist die eine und für das Andere, die andere Möglichkeit die bessere Wahl.

Zielgruppenselektion im E-Mail Marketing hat einen hohen Stellenwert

Wichtige Informationen sind relativ und stark zielgruppenabhängig!

Oft macht man den Fehler und verschickt eine größere Menge E-Mails mit der Hoffnung, mehr Anmeldungen zu bekommen oder Produkte zu verkaufen. Was man aber missachtet ist, ob die Informationen für den Empfänger auch wirklich interessant und relevant sind.

Außerdem bekommen die Empfänger täglich mehrere Spam- oder uninteressante E-Mails und sind daher schon genervt genug! Dabei bieten die Statistiken der vergangenen Kampagnen alles, was man benötigt, um genau analysieren zu können, wie der Verteiler auf die bisherigen E-Mails reagiert hat und welche Maßnahmen eventuell zu treffen sind. Bei einer geringen Öffnungsrate sollte man vielleicht überlegen, die Empfänger sorgfältiger zu wählen. Dabei kann man falls vorhanden, viele Faktoren berücksichtigen wie z. B. Alter, Geschlecht, Interessen, Region, Beruf und Position. Auch Klickraten bieten gute Informationen über das Verhalten der Empfänger!

Zielgruppenselektion wird zunehmend wichtiger für E-Mail Marketing, wenn man bedenkt, dass es sich bei über 90% der weltweit verschickten E-Mails um Spam E-Mails handelt. E-Mail Marketing ist ein sensibles Thema und E-Mails mit Opt-In werden ebenfalls zunehmend wichtiger und wertvoller. Daher sollte man umso mehr auf den Umgang mit den Adressen achten.

Lernen Sie aus Ihren E-Mail Abmeldungen (Unsubscribes)

Ein unschönes und unangenehmes Thema, welches nicht sehr negativ gesehen werden sollte.

Niemand möchte gerne Abmeldungen haben aber sie sind unvermeidlich. Es gibt sie immer und wir können aus ihnen sehr viel lernen! Man sollte sie nicht einfach so hinnehmen, User-Verhalten-Analyse ist hier angesagt!

Was bringt einen Abonnenten dazu, sich abzumelden? Er hatte wahrscheinlich gewisse Erwartungen, als er sich angemeldet hat, welche nicht erfüllt wurden.

Um die Sache auf den Grund zu gehen, sollte man einige Fragen beantworten:

  • Wie wirbt man für den Newsletter?
  • Welche Versprechungen werden gemacht? (Inhaltlich aber auch die Versand-Frequenz bzw.  Häufigkeit)
  • Wie gut werden diese Versprechungen auch tatsächlich eingehalten?
  • Wie sind die Abonnenten aufgeteilt? (z. B. Management-Level und Position)
  • Wie gut ist der Newsletter aufgebaut?

Danach schaut man sich die Abmeldungen an und prüft sie auf Gemeinsamkeiten:

  • Sind sie eher von einer bestimmten Position?
  • Sind sie eher Kunden oder Interessenten (Prospects)?
  • Bei Online-Shops kann man zusätzlich auf Geschlecht, Alter und Region Achten!

Jetzt kann man sich hinsetzten und die Daten auswerten. Vielleicht ist der Newsletter mit der Zeit zu lang oder langweilig geworden!? Oder spricht die Zielgruppe nicht an, zu der auch die Abmeldungen gehören!? Usw…

Oft und mit der Zeit entwickelt sich ein Newsletter doch anders, wie es am Anfang geplant war. Das ist nichts Schlimmes, nur sollte man die Empfänger rechtzeitig über die Änderungen informieren und gegebenenfalls mehrere Newsletter anbieten.

Wie man sieht, E-Mail Marketing beginnt erst mit dem Versand. Es gibt viele “Kleinigkeiten”, die zu beachten sind und manchmal kann man mit ein klein wenig Aufmerksamkeit eine große positive Wirkung erzielen.

Social Media oder E-Mail Marketing? Welche ist die bessere Wahl?

Lösen die Social Media das E-Mail Marketing nach und nach ab?

Ich lese und höre in letzter Zeit verstärkt, dass die Social Media das E-Mail Marketing ablösen würden. Oder E-Mail Marketing eher für die ältere Generation geeignet sei und die Jüngere sich möglichst über Social Media Plattformen informieren und auch sich lieber darüber angesprochen haben möchten. Wie wir wissen, stürzen sich Medien immer sofort auf das, was neu und gerade angesagt ist aber was sagen uns die Tatsachen?

Fakt ist, dass diese Plattformen wie Pilze aus dem Boden wachsen und sie natürlich deshalb sehr beliebt sind, weil man sofort oder zeitnah darüber eine Reaktion erhält. Man kann sich ohne Einschränkung von überall einloggen und somit sind sie immer griffbereit. Sie sind was Neues und einfach in der Mode und viele möchten dabei sein. E-Mail hingegen ist langweilig geworden, man wartet immer auf die Antwort und hat sie nicht immer griffbereit. Sie können Viren enthalten oder auch irreführend sein. Nun, wenn man die Sache so betrachtet, dann ist E-Mail der klare Verlierer aber auf E-Mail kann man noch lange nicht verzichten. Sie bietet viele Möglichkeiten, die unverzichtbar sind! Man kann sie z. B. nach eigenem Geschmack oder CI-Vorgaben formatieren oder sie bietet eine bessere Zielgruppenselektion und mehr Kontrolle über den Empfänger. Über Social Media lassen sich Presse oder Ad-hoc-Mitteilungen sehr schnell verbreiten aber über E-Mail kann man konzentrierter und gezielter die Themen behandeln. Ich bin der Meinung, dass die Social Media Plattformen eine gute Ergänzung bieten aber auf keinen Fall E-Mail als Marketingwerkzeug ersetzten könnten!

Man muss sich oftmals nicht nur für eine Sache entscheiden. Vieles kann man kombinieren oder als eine ergänzende Maßnahme betrachten.

E-Mail-Absenderadresse (From-Line) wird zunehmend wichtiger für den Erfolg einer Kampagne

Absenderadresse gewinnt immer mehr an Bedeutung für die Öffnung einer E-Mail

epsilonLaut einer Studie des E-Mail Marketing Providers “Epsilon International” werden E-Mail-Empfänger immer vorsichtiger und achten daher mehr auf den Absender. Das mag wohl zum größten Teil damit zu tun haben, dass die Anzahl der Internetbedrohungen (Phishing, Viren und Trojaner) in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Mehr als 2/3 der Befragten aus Nordamerika und Europa gaben an, dass sie mehr auf den Absender achten. Laut Epsilon ist das eine Steigerung von 65% im Vergleich zum Jahr 2005! Die Studie zeigt auch, dass E-Mail immer mehr die anderen Kommunikationskanäle abdräng und sich stärker in den Vordergrund stellt.

Damit wird deutlich, dass die richtige Wahl der Absenderadresse den Verlauf einer E-Mail-Kampagne stark beeinflussen kann.

Mehr dazu kann man hier lesen: Epsilon Study Reveals Global Consumer Email Trends

Nutzung von Web-Analytics bei E-Mail Marketing

Response-Verbesserung durch die Nutzung von Verhaltensdaten.

Nedstat hat am 16. März die Veröffentlichung der neuen von Forrester Consulting durchgeführten Studie „Integration von Web-Analytics und E-Mail Marketing zur Steigerung der Kampagnen-Performance“ bekannt gegeben. Die Studie zeigt, dass Marketingverantwortliche durch die Integration von Webanalyse-Daten und E-Mail Marketing-Applikationen einen fast viermal so hohen Umsatz und einen 18-fach höheren Gewinn realisieren können im Vergleich zu einfachen, nicht zielgerichteten Mailings.

Von 159 E-Mail Marketingverantwortlichen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die befragt wurden, sind diejenigen, die die Performance ihrer E-Mail Kampagnen im Detail analysieren, erheblich zufriedener mit ihren Ergebnissen.

In allen drei Ländern zeigen die Ergebnisse, dass die meisten E-Mail Marketingverantwortlichen ihre Bemühungen hinsichtlich E-Mail Segmentierung wesentlich verbessern können! Stattdessen verlassen sie sich weiterhin auf überholte Segmentierungs-Method, wodurch die Chance entgeht, Abonnenten gezielter und mit besseren Kampagneninhalten anzusprechen. Viele Marketingverantwortliche unternehmen keinerlei Bemühungen, die Responses ihrer Kampagnen zu überprüfen, sogar auch in Fällen, in denen mangelnde Response festgestellt wurde! Dadurch riskieren sie nicht nur Abonnenten zu verlieren, sondern verschwenden sie auch unnötig Marketingbudget!

Die Studie zeigt deutlich, dass die Integration von Web-Analytics-Daten den Marketingverantwortlichen ermöglicht, ihre Zielgruppen durchdachter zu segmentieren und diese mit individualisierten Botschaften anzusprechen. Dies führt zu einer Verbesserung der Kundenbindung und somit zu einer Steigerung der Erlöse.

Die Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.

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